In Nürnberg haben sich am Mittwochabend aus Protest gegen das Urteil gegen die non-binäre Person Maja T. in Ungarn etwa 200 Teilnehmer "aus dem linkspolitischen Spektrum" zu einer Demonstration versammelt. Nach einer Auftaktkundgebung am Jamnitzerplatz zog der Demonstrationszug durch den Stadtteil Gostenhof, teilte die Polizei mit.
Die Versammlung verlief demnach überwiegend störungsfrei. Es kam zu geringfügigen Störungen durch gezündete Pyrotechnik. "Im Bereich der Veit-Stoß-Anlage zündeten bislang unbekannte Versammlungsteilnehmer Silvesterfeuerwerk", so die Polizei. Verletzte oder Sachschäden gab es nicht. Die Veranstaltung wurde am Abend beendet.
Acht Jahre Haft: Maja T. soll an blutigen Angriffe auf Neonazis beteiligt gewesen sein
Der Protest richtete sich gegen das erstinstanzliche Urteil eines Budapester Gerichts, das Maja T. am Mittwoch zu acht Jahren Haft verurteilt hatte. Richter Jozsef Sos sah es als erwiesen an, dass die 25-jährige Person aus der linken Szene in Deutschland an blutigen Angriffen auf mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest beteiligt war.
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Rund 20 deutsche und andere mutmaßliche Linksextremisten sollen dabei neun Menschen verletzt haben, vier von ihnen schwer. Kritiker werfen Ungarns Justiz politische Einflussnahme vor. Zuvor hatte auch das Bundesverfassungsgericht die Auslieferung von Maja T. nach Ungarn als rechtswidrig eingestuft.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hatte eine harte Bestrafung gefordert. Politiker der Linken, der Grünen und der SPD fordern die Rücküberstellung von Maja T. nach Deutschland.
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