• Nürnberg: Erneut Fliegerbombe im Stadtteil Werderau gefunden
  • 1100 Menschen mussten evakuiert werden
  • Entschärfung ab 15 Uhr geglückt - 125-Kilo-Sprengkörper unschädlich gemacht

Nicht einmal eineinhalb Wochen nach der Entschärfung einer Fliegerbombe in der Maiacherstraße in Nürnberg am Dienstag (22. März 2022) ist in derselben Straße erneut ein Exemplar gefunden worden. Das teilte die Stadt Nürnberg mit. Insgesamt mussten erneut über 1000 Menschen evakuiert werden. Um 15.28 Uhr dann die Meldung: Der Sprengkörper wurde unschädlich gemacht. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen im Ticker.

Update um 15.35 Uhr: Fliegerbombe in Nürnberg erfolgreich entschärft

Sprengmeister Michael Weiß hat die 125 Kilogramm schwere Kriegswaffe in Nürnberg um 15.28 Uhr unschädlich gemacht. Die Fliegerbombe ist entschärft, wie die Stadt mitteilt. 

Das Bürgertelefon bleibt noch bis 16 Uhr am Donnerstag besetzt, heißt es. Die Rufnummer ist 09 11 / 64 37 58 88.

Erst am Dienstag, 22. März 2022 war eine Fliegerbombe ganz in der Nähe des Fundorts entschärft worden. Im Stadtteil Werderau im Nürnberger Süden laufen derzeit Bauarbeiten in der Maiacher Straße. So kam es zu dem kuriosen zweiten Bombenfund innerhalb von zehn Tagen. 

Damit ist der Live-Ticker für heute beendet. Vielen Dank für das Interesse. 

Update um 15.08 Uhr: Entschärfung der Nürnberger Fliegerbombe hat begonnen

Sprengmeister Michael Weiß beginnt jetzt mit der Entschärfung der Fliegerbombe, teilt die Stadt Nürnberg um kurz vor 15 Uhr mit. Der Bahnbetrieb sei nun eingestellt, der Luftraum  gesperrt. Beide Evakuierungs-Abschnitte seien geräumt, die Evakuierung damit abgeschlossen.

Update um 14.25 Uhr: Evakuierung fast abgeschlossen

Einer der beiden Abschnitte sei wegen der Sprengung der Fliegerbombe bereits evakuiert, gibt die Stadt Nürnberg bekannt. Die Räumung des anderen Abschnitts ginge gut voran. Die Maiacher Straße sei bereits gesperrt.

Der Abschnitt 1 des Evakuierungsgebiets sei bereits zu 70 Prozent geräumt, Abschnitt 2 zu 92 Prozent. Die Entschärfung sei weiterhin für 15 Uhr geplant, heißt es.

Update von 13.35 Uhr: Evakuierung wegen Fliegerbombe in Nürnberg hat begonnen

Die Evakuierung habe planmäßig um 13.30 Uhr begonnen, teilt die Stadt mit. Insgesamt müssen rund 1100 Menschen das betroffene Gebiet im Süden Nürnbergs verlassen. Darunter sind auch mehrere Kitas und eine Grundschule.

Update von 13.16 Uhr: Übersee-Container als Bomben-Schutzwall angekommen

Die beiden Übersee-Container seien angekommen und würden jetzt am Fundort aufgestellt, wie die Stadt Nürnberg mitteilt. Vor Ort beziehungsweise unterwegs seien derzeit etwa 190 Einsatzkräfte: Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, THW, VAG, N-Ergie und DB.

Neuigkeiten gibt es auch bezüglich der Buslinie 58. Die Linie fahre wegen der Evakuierung und Entschärfung der Fliegerbombe im Stadtteil Werderau ab 13.30 Uhr bis circa 17 Uhr nur zwischen Frankenstraße und Maybachstraße. Die Haltestellen zwischen Wacholderweg und Maybachstraße würden nicht bedient, heißt es.

Der Zugverkehr zum Rangierbahnhof werde ab 14.30 Uhr für die Dauer der Entschärfung unterbrochen. Der Luftraum werde ab 14.45 Uhr gesperrt, so die Stadt. Der Beginn der Entschärfung sei weiter um 15 Uhr geplant.

Nürnberg: Fliegerbombe in Maiacherstraße gefunden

Bei Bauarbeiten in der Maiacher Straße ist am heutigen Donnerstag, 31. März 2022, am frühen Morgen erneut ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, wie die Stadt mitteilt. Die amerikanische Fliegerbombe mit zwei Aufschlagzündern und einem Gewicht von 125 Kilogramm soll demnach um 15 Uhr entschärft werden. Sprengmeister Michael Weiß habe einen Evakuierungsradius von 300 Metern um den Bombenfundort festgelegt. Derzeit sind 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Rund 1100 Menschen müssten während der Entschärfung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. An der Fundstelle würden zum Schutz eines benachbarten Schulgebäudes zwei mit Wasser gefüllte Übersee-Container aufgestellt. Ab 13.30 Uhr sollen Kräfte der Feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren, von Polizei und Rettungsdiensten die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner durchführen. Von der Evakuierung seien der Kindergarten sowie die Grundschule Maiacher Straße 18 betroffen sowie zwei weitere Kindergärten: St. Gabriel, Resedenweg 3a, und die Kita An der Marterlach 28. Betreuungsstelle für die Betroffenen, die ihre Wohnungen verlassen müssen, sei die Helene-von-Forster-Schule, Am Röthenbacher Landgraben 65.

Mit Beginn der Evakuierung und während der Entschärfung sei die Buslinie 58 unterbrochen. Die Busse verkehren der Stadt zufolge nur zwischen den Haltestellen Frankenstraße und Dianaplatz, die Haltestellen zwischen Wacholderweg und Dianaplatz würden nicht bedient. Der Verkehr auf der Südwesttangente und dem Frankenschnellweg sei nicht betroffen. Der Zugverkehr zum Rangierbahnhof müsse für die Dauer der Entschärfung unterbrochen werden, ebenso sei der Luftraum in einem Radius von 1 000 Metern um den Fundort gesperrt worden. Ein Bürgertelefon ist unter der Rufnummer 09 11 / 64 37 58 88 seit 12 Uhr freigeschaltet. Anwohnerinnen und Anwohner, die an Corona erkrankt sind, werden gebeten, sich beim Bürgertelefon zu melden. Sie würden dann von den Rettungsdiensten in die Betreuungsstelle transportiert und dort separat von anderen Evakuierten untergebracht.

Die Karte zum Evakuierungsradius ist auf der Homepage der Stadt Nürnberg abrufbar. Welche Straßen betroffen sind, findet ihr hier.