Mann randaliert im Zug: Im Railjet "RJX 63" hat am Dienstag (18. August 2020) ein Mann auf der Strecke zwischen Ulm und Augsburg im Zug randaliert. Das berichtet die Polizei.

Demnach verständigte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn gegen 8.50 Uhr die Bundespolizeiinspektion Nürnberg, weil ein Reisender randalierte. Der Mann hat mit einem Nothammer sechs Scheiben der ersten Klasse beschädigt und die Notbremse gezogen. Der Zug war deshalb zwischen Gessertshausen und Diedorf auf freier Strecke zum Stehen gekommen. 

Randalierer trinkt nach Attacke Bier im Bordbistro

Als die Polizei am Zug eintraf, saß der Randalierer im Bordbistro und trank ein Bier. Widerstandslos ließ sich der 50-Jährige von den Beamten festnehmen. Aufgrund seines schwankenden Gemütszustands brachte der Rettungsdienst den Mann in eine Klinik.

Die circa 100 anderen Fahrgäste im Zug wurden nicht verletzt. Da der Railjet nicht mehr weiterfahren konnte, mussten die Reisenden in Augsburg in andere Züge umsteigen. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro. 

In der vergangenen Woche hat in ganz Bayern indes eine Schwerpunktaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr stattgefunden. Auch in Franken kontrollierte die Polizei in Bussen und Bahnen, ob die Fahrgäste einen Corona-Schutz tragen - und zieht eine recht positive Bilanz.