Am Nürnberger Fernwärmenetz finden heute umfassende Arbeiten statt: Die N-Ergie setzt die Fernwärme-Versorgung über zehn Stunden aus. Am heutigen Donnerstag (15. Oktober 2020) werden am Fernwärmenetz in der Nerzstraße dringend erforderliche Arbeiten durchgeführt, berichtet der zuständige Energie-Dienstleister, die Nürnberger N-Ergie.

Aus diesem Grund werde die Fernwärmeversorgung an diesem Tag ab 18 Uhr für etwa zehn Stunden abgestellt.

Fernwärme: In diesen Nürnberger Haushalten wird die Versorgung unterbrochen

Die Arbeiten am Fernwärmenetz erstrecken sich auf die beiden Nürnberger Stadtteile Gostenhof und St. Johannis. Betroffen sind laut N-Ergie folgende Straßen:

  • Adam-Klein-Straße
  • Austraße
  • Bärenschanzstraße
  • Christoph-Weiß-Straße
  • Denisstraße
  • Dörflerstraße
  • Friedrich-Stettner-Straße
  • Fürther Straße
  • Glockendonstraße
  • Helenenhof
  • Helenenstraße
  • Johannisstraße
  • Julienstraße
  • Kirschgartenstraße
  • Krugstraße
  • Müllnerstraße
  • Preißlerstraße
  • Sielstraße
  • Steinstraße
  • Volprechtstraße
  • Wehefritzstraße
  • Weichselstraße
  • Wiesentalstraße
  • Wilhelm-Marx-Straße

Nach durchgeführter Arbeit wird die N-Ergie dann voraussichtlich am Freitagmorgen (16. Oktober 2020) ab 4 Uhr das Fernwärmenetz wieder mit heißem Wasser
befüllen und die Kunden mit Fernwärme versorgen können, teilte der Energieversorger mit.

Verbraucher sollen Warmwasserspeicher-Temperatur erhöhen

"Um noch über einen Wärmepuffer zu verfügen, werden die von der Abschaltung betroffenen Kunden gebeten, ihre Warmwasserspeicher etwa vier Stunden vor der Abschaltung auf die maximale Temperatur einzustellen", rät N-Ergie den Verbrauchern. Das Unternehmen bittet alle Kunden um Verständnis "für diese unumgängliche Maßnahme".

Die N-Ergie Aktiengesellschaft hat ihren Hauptsitz am Nürnberger Plärrer. Der Dienstleister versorgt laut eigenen Angaben große Gebiete Nordbayerns mit Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme und Energie-Dienstleistungen. 2019 setzten die rund 2600 Beschäftigten des Konzerns demnach mehr als 2,9 Milliarden Euro um.

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