Nürnberg
Ausreißer

Nürnberg: Betrunkener Bub (11) tritt Polizist Nase blutig

Ein elfjähriger Junge hat in der Nacht auf Dienstag einen Polizisten in Nürnberg im Gesicht verletzt. Eine Betreuungseinrichtung hatte die Polizei gerufen, weil der Bub mal wieder verschwunden war. Beamte konnten ihn finden und einfangen, dann trat der betrunkene Elfjährige zu.
Als der Bub im Streifenwagen saß, trat er zu und verletzte einen Polizisten an der Nase. Symbolfoto: Ronald Rinklef

Junge (11) verletzt Polizist in Nürnberg: Ein Bub aus einer Betreuungseinrichtung in Nürnberg wurde in der Nacht auf Dienstag (28. Juli 2020) gegen Mitternacht als vermisst gemeldet, berichtet die Polizei. Als eine Streife ihn entdeckte, leistete er heftigen Widerstand, beleidigte die Beamten und trat einem Polizisten ins Gesicht. Es war nicht das erste Mal, dass der Junge auf eigene Faust unterwegs war.

Mehrere Streifen hatten sich auf die Suche nach dem Kind gemacht und fanden den Buben schließlich in einem Nürnberger Park. Dort hatte er sich mit anderen Kindern getroffen. Als er die Polizisten bemerkte, wollte sich der stark betrunkene Junge in einem Gebüsch verstecken.

Ausreißer in Nürnberg: Junge beleidigt und bedroht Polizisten

Allerdings bekam ihn ein Beamter zu fassen, anschließend wollte er den Buben zum Streifenwagen bringen. Damit war der Junge überhaupt nicht einverstanden: Er beleidigte und bedrohte fortlaufend die Polizisten und wehrte sich mit Händen und Füßen gegen die Beamten. Trotzdem konnten sie ihn zum Wagen bugsieren.

Dort setzte sich der Bub in das Auto - drehte sich dann aber plötzlich auf den Rücken und trat mit voller Wucht ins Gesicht eines Polizisten. Die Nase des Beamten fing an zu bluten.

Den kurzen Überraschungsmoment nutzte der Bub aus, um den Polizisten erneut zu entwischen. Allerdings dauerte auch dieser Fluchtversuch nicht lange - schnell hatten die Beamten ihn eingeholt.

Lesen Sie auch:

Aufgrund der starken Alkoholisierung des Kindes wurde nun ein Rettungswagen gerufen und der Elfjährige zur Überwachung in eine Klinik gebracht. Ermittlungsverfahren wegen der Beleidigungen und des Angriffs auf den Polizeibeamten erwarten den Jungen jedoch nicht, da er noch strafunmündig ist.