Update vom 02.07.2026, 17.52 Uhr: Nürnberg: Auf Südfriedhof gesichtetes Wildschwein ist tot

Das Wildschwein, das zuletzt beinahe täglich im Bereich des Nürnberger Südfriedhofs gesichtet wurde, ist tot. Dies teilte die Stadt Nürnberg in einer Pressemeldung mit. Demnach wurde das erstmals am 16. Juni auffällig gemeldete Wildschwein in den frühen Morgenstunden des Donnerstag (2. Juli 2026) nach einer Bejagung erlegt.

Es handelte sich dabei um ein etwa zweijähriges Jungtier. Nach Angaben der Stadt kam es im gesamten Zeitraum zu keinen Zwischenfällen, bei denen Friedhofsbesuchende gefährdet wurden.

"Nur wenig Scheu vor Menschen": Wildschwein auf Nürnberger Friedhof wurde erlegt

Bereits kurz nach der ersten Sichtung wies die Friedhofsverwaltung auf das Wildschwein hin und hängte Verhaltensempfehlungen bei Kontakten mit dem Tier aus, um die Besucherinnen und Besucher zu informieren. "Nach einer sorgfältigen Risikoabwägung entschieden die Verantwortlichen, das Wildschwein zu bejagen. Andere Maßnahmen wie eine Vertreibung, Vergrämung oder ein Lebendfang wurden gemeinsam mit hinzugezogenen Fachleuten geprüft, jedoch als nicht erfolgversprechend oder praktisch nicht umsetzbar bewertet. Ausschlaggebend für die Entscheidung war insbesondere, dass das Wildschwein wiederholt tagsüber im Bereich des Friedhofs unterwegs war und nur wenig Scheu vor Menschen zeigte", begründet die Stadt die Entscheidung.

"Für die Friedhofsverwaltung steht der Schutz der Menschen auf dem Friedhof an erster Stelle. Wildschweine, die ihre Scheu vor Menschen verloren haben, können gefährlich werden. Fühlen sie sich durch Menschen bedrängt oder sehen keinen Fluchtweg, können sie angreifen und mit ihren scharfen Hauern schwere Verletzungen verursachen. Wildschweine können verschiedene Krankheiten auf Menschen, Haustiere oder Nutztiere übertragen", heißt es weiter.

Die Bejagung habe ausschließlich in den späten Abend- oder frühen Morgenstunden stattgefunden. Zu diesen Zeiten sei das Wildschwein aktiv und der Friedhof gleichzeitig für Besucherinnen und Besucher geschlossen gewesen. Eine Gefährdung von Besucherinnen und Besuchern sei so vermieden worden.

Ursprungsmeldung vom 26.06.2026, 8.55 Uhr: Nürnberg: Wildschwein auf Friedhof gesichtet - welche Auswirkungen hat es?

Wegen eines verirrten Wildschweins ist ein Friedhof in Nürnberg geschlossen worden. Mehrere Besucher und Mitarbeiter hätten das Tier auf dem Südfriedhof gesehen, erklärte Armin Hoffmann von der Friedhofsverwaltung. Nun müsse die Jagdpächterin entscheiden, was mit dem Wildschwein geschehen soll.

Bislang verhalte sich das Wildschwein friedlich und befinde sich in einem abgegrenzten Bereich des Friedhofs, so Hoffmann weiter. Gräber habe es bisher nicht verwüstet. "Wir haben die Eingänge geschlossen. Trauerfeiern und Beisetzungen können aktuell noch stattfinden", hieß es am Donnerstag. Da sich das Tier aber tagsüber aktuell zurückziehe, haben die Verantwortlichen entschieden, den Südfriedhof am Freitag (26. Juni 2026) regulär ab 7 Uhr zu öffnen. Zudem informieren Hinweistafeln die Besucherinnen und Besucher über das richtige Verhalten gegenüber dem ungewöhnlichen Gast, hieß es.

Wildschwein auf Nürnberger Friedhof - wahrscheinlich kein Wiederholungstäter

Vor rund drei Wochen hatte ein Wildschwein im weiter südlich gelegenen Stadtteil Neukatzwang mehrere Gärten verwüstet und eine Frau verletzt. Ob es sich um dasselbe Tier handelt, ist unklar. Ein Stadtsprecher sagte jedoch, dass es aufgrund der Entfernung eher unwahrscheinlich sei.

Für den Südfriedhof ist der überraschende Gast jedenfalls eine Seltenheit. "Es gibt Friedhöfe in anderen Städten, die das Problem öfter haben. Bei uns ist es eine Ausnahme", sagte Hoffmann. Sonst verirren sich höchstens mal Rehe dorthin. Vermutlich sei das Wildschwein durch den Zaun auf den Friedhof gelangt. Dieser müsse nun auf Löcher überprüft werden.

In den vergangenen Jahren wurden laut Angaben der Stadt immer wieder Wildschweine in Siedlungsgebieten und auf öffentlichen Anlagen in Nürnberg gesichtet. Die Tiere suchen dort häufig nach Nahrung oder geraten auf ihren Wanderungen in bebaute Bereiche.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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