Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Nürnberg gibt es neue Regelungen für Passagiere. Wie der Airport in einer Pressemeldung mitteilt, wurde die Modernisierung der Kontrollstellen nun nach mehreren Monaten Umbau abgeschlossen.
Dort wird jetzt die sogenannte CT-Technik verwendet. Diese neuen Scanner ermöglichen es, das Handgepäck der Fluggäste von allen Seiten zu durchleuchten. Für Passagiere soll die Sicherheitskontrolle dadurch wesentlich entspannter werden.
Flüssigkeiten im Gepäck: Flughafen Nürnberg verspricht Erleichterung
In Zukunft können Flüssigkeiten, Gele und elektronische Geräte, zum Beispiel Smartphones, Tablets oder Laptops, während der Kontrolle im Handgepäck bleiben. Zudem fällt die bisherige Höchstgrenze von 100 Millilitern für Flüssigkeiten und Gele weg. Diese können ab sofort in auslaufsicheren Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern mitgenommen werden und müssen nicht mehr in durchsichtigen Plastikbeuteln verpackt sein, so die Ankündigung.
Wer Flüssigkeiten jedoch in To-go-Bechern oder anderen nicht auslaufsicheren Behältnissen mit in die Sicherheitskontrolle nimmt, wird zurückgewiesen, heißt es. Diese können von den CT-Scannern nicht kontrolliert werden und sind dementsprechend vor der Kontrolle zu entsorgen. Eine Obergrenze für die Anzahl an Flüssigkeiten oder Gelen, die im Handgepäck sind, gebe es nicht. Der Flughafen Nürnberg weist allerdings darauf hin, dass die "Vorgaben zu Umfang und Größe der Handgepäckstücke der jeweiligen Airline dabei natürlich weiterhin gelten".
Aus den neuen Regelungen ergibt sich außerdem ein weiterer Vorteil für die Passagiere. Da jede Kontrollspur über mehrere Ablagepositionen zum Beladen der Wannen für Jacken, Taschen et cetera verfügt, können langsamere Passagiere "überholt" werden. Aktuell gilt am Nürnberger Flughafen der Sommerflugplan. Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Umgebung gibt es in unserem Lokalressort.