• Klinikum Nürnberg: Operationen werden wegen Corona mitunter verschoben
  • Personalmangel: Steigende Inzidenzzahlen sorgen für mehr infizierte Mitarbeiter
  • "Sommerwelle": Aktuell rund 130 Corona-Fälle unter den Patienten
  • Ärzte entscheiden nach medizinischer Notwendigkeit, wer operiert wird

In Nürnberg hat die Anzahl an Corona-Fällen binnen weniger Wochen wieder deutlich zugenommen. Die Stadt weist am Dienstag (5. Juli 2022) eine 7-Tage-Inzidenz von 770,8 auf. Vor genau einem Monat, am 5. Juni, lag der Wert noch bei 218,2. "Allerorten steigen die Inzidenzen, das merken wir auch am Klinikum Nürnberg", erklärt Sabine Stoll, Pressesprecherin des Krankenhauses, inFranken.de. Weil sich inzwischen auch Mitarbeiter wieder verstärkt mit dem Coronavirus anstecken, müssen Operationen zum Teil verschoben werden. 

Corona-Lage in Nürnberg spitzt sich wieder zu: Klinikum verzeichnet Personalausfälle

"Zu uns kommen wieder mehr Patientinnen und Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben", schildert die Sprecherin die aktuelle Lage am Nürnberger Klinikum. "Unser Eindruck ist, dass auch wieder mehr Menschen tatsächlich wegen Covid-19 behandelt werden müssen und nicht nur mit Covid quasi als Nebendiagnose ins Krankenhaus kommen."

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Laut Angaben der Sprecherin gibt es am Klinikum Nürnberg gegenwärtig rund 130 Patientinnen und Patienten, die positiv getestet worden sind. "Wir sind mitten in einer Sommerwelle", betont Stoll. "Aufgrund der steigenden Inzidenzen infizieren sich leider auch wieder mehr Beschäftigte mit dem Coronavirus. Dies betreffe alle Berufsgruppen der Einrichtung - und damit folglich auch das medizinische Personal

"Eine Folge ist, dass unsere OP-Kapazitäten leider nicht in vollem Umfang zur Verfügung stehen", berichtet Stoll. "Aktuell sind diese um etwa zehn Prozent reduziert." Wer operiert wird, entscheiden demnach die behandelnden Ärzte nach medizinischer Notwendigkeit und Dringlichkeit. "Wir versuchen, Verschiebungen zu vermeiden", konstatiert die Sprecherin.

Klinikum Nürnberg betont trotz Corona-Welle: "Dringliche OPs finden statt"

"Wenn OPs verschoben werden müssen, dann nur elektive Eingriffe, also plan- und verschiebbare OPs." Es werde gleichwohl versucht, derartige Eingriffe innerhalb von ein bis zwei Wochen nachzuholen. "Wir stimmen uns hier eng mit unseren Patienten ab. Wichtig ist, dringliche OPs finden statt", betont Stoll.

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