Derweil stößt ein Doktorand in der Knochensammlung des Instituts für Anatomie der Universität Würzburg auf einen fremden Schädel, und vor dem Nürnberger Polizeipräsidium protestiert eine Frau gegen die Weigerung der Ermittler, ihren vermissten erwachsenen Sohn zu suchen. Gedreht wird bis Mitte August, im Fernsehen soll der Film dann im Frühjahr kommenden Jahres zu sehen sein.

Bei den Menschen in der Region ist das Interesse am "Tatort" riesig. Innerhalb von zwei Wochen meldeten sich mehr als 2500 Komparsen. "Jeder will mitmachen", sagt Produzentin Uli Putz. Bei allem Interesse blieben die Menschen aber stets zurückhaltend. Hinrichs erzählt von einem Dreh in einem kleinen Dorf, der nachts stattfand. Vom Balkon eines Hauses war der Drehort bestens einsehbar. Zwei Bewohner hatten es sich dort gemütlich gemacht. "Die waren ganz ruhig und haben die ganze Nacht zugeschaut", beschreibt Hinrichs.