Der Flughafen Nürnberg gehört zu den Standorten, an denen die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines derzeit sogenannte "Self-Check-in-Kioske" erprobt. Die neuen Systeme befinden sich dort ebenso wie in Düsseldorf und Warschau in der Testphase. Mit der Einführung der Automaten will das Unternehmen die Abläufe an seinen Abflugorten digitalisieren und den Check-in-Prozess für Passagiere eigenständig gestalten.
Die Möglichkeit der selbstständigen Gepäckaufgabe besteht am Nürnberger Flughafen grundsätzlich seit März 2024. Den Anfang bildeten damals die Fluggesellschaften Air France und KLM. Das System namens "automated baggage drop-off" ermöglicht es, unabhängig von den Schalteröffnungszeiten Gepäck abzugeben und so Wartezeiten zu vermeiden. Seit vergangenem Mai bietet auch die Ferienfluggesellschaft Freebird Airlines den Service an. Passagiere von Marabu Airlines können das automatisierte Gepäckaufgabesystem seit Juni nutzen.
Flughafen Nürnberg: Corendon Airlines testet "Self-Check-in-Kioske"
An den drei Standorten läuft die praktische Umsetzung der "Kiosk-Systeme" noch nicht im Vollbetrieb, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Während Nürnberg, Düsseldorf und Warschau sich in der Erprobungsphase befinden, sind vergleichbare Terminals bereits an den Flughäfen Antalya, Manchester und Amsterdam im regulären Einsatz. Wann der Testbetrieb in Nürnberg abgeschlossen sein wird und die Kioske für alle Passagiere zur Verfügung stehen, hat Corendon Airlines bislang nicht mitgeteilt.
Die Nutzung der Terminals folgt einem standardisierten Verfahren: Passagiere scannen zunächst ihren Reisepass oder geben ihre Buchungsnummer manuell ein. Anschließend werden die zugehörigen Flugdaten angezeigt. Im nächsten Schritt können Reisende einen Wunschsitzplatz auswählen oder sich automatisch einen freien Platz zuweisen lassen.
Zusätzliche Leistungen lassen sich direkt über ein integriertes Zahlungssystem buchen und begleichen. Das System unterstützt mehrere Währungen, darunter Euro, Türkische Lira, US-Dollar und Britisches Pfund.
Gang zum Check-in-Schalter wegen "Self-Bag-Drop-Funktion" nicht mehr erforderlich.
Neben dem eigentlichen Check-in umfasst das System auch eine sogenannte "Self-Bag-Drop-Funktion". Dabei werden Gepäckdaten automatisch geprüft und Kofferanhänger direkt am Terminal erstellt. Die Gepäckaufgabe soll so ohne zusätzliche Wartezeiten am Schalter möglich sein. Ein Gang zum klassischen Check-in-Schalter ist in diesem Fall nicht mehr erforderlich.
Die neu eingeführten "Self-Check-in-Kioske" sollen Corendon-Kunden ermöglichen, den Check-in-Prozess eigenständig und zeitsparend durchzuführen, wodurch Wartezeiten am Schalter deutlich reduziert werden. "Damit können Passagiere künftig das Einchecken bequem selbst durchführen, was die Abläufe beschleunigt und den Aufenthalt am Flughafen effizienter gestaltet", heißt es in der Mitteilung der Fluggesellschaft zu der Neuerung.
Mit der Vorstellung eines neuen Reiseziels hat der Flughafen Nürnberg indessen gemischte Reaktionen hervorgerufen. In den sozialen Medien gibt es teils Kritik an der neuen Direktverbindung.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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