Nürnberg
Corona-Ticker

Coronavirus im Raum Nürnberg: Ein weiterer Todesfall im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land ist eine weitere Person am Coronavirus gestorben. Alle Informationen im Live-Ticker von inFranken.de.
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  • Maskenpflicht in Nürnberg seit Montag (27.04.2020) in Geschäften und öffentlichem Nahverkehr
  • 85 Corona-Tote im Raum Nürnberg (Stand: 11.05.2020)
  • 1624 Corona-Fälle im Raum Nürnberg (Stand: 11.05.2020)
  • Stadt Nürnberg: 1011 Fälle / Landkreis Nürnberger Land: 613 Fälle (Stand: 11.05.2020)
  • Weitere Hotspots in Franken sind aktuell Fürth, Würzburg und Bamberg. Dort wurden besonders viele Todesopfer registriert.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 11.05.2020, 15.50 Uhr: Ein weiterer Todesfall im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Es handele sich um einen 73-jährigen Mann aus Hersbruck. Insgesamt sind damit bisher 43 Personen im Nürnberger Land am Coronavirus gestorben.

Derzeit sind im Nürnberger Land 613 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 44 werden in Kliniken stationär behandelt. Die Zahl der Infektionen hat sich in den letzten sieben Tagen um 16 erhöht.

Die einzelnen Zahlen pro Gemeinde im Überblick (Nennung ab fünf Fällen):

37 bestätigte Fälle in Altdorf, 31 in Burgthann, 35 in Feucht, 13 in Happurg, 12 in Hartenstein, 30 in Hersbruck, sechs in Kirchensittenbach, 105 in Lauf, 28 in Leinburg, sechs in Neuhaus, 22 in Neunkirchen, 16 in Ottensoos, 11 in Pommelsbrunn, fünf in Reichenschwand, 146 in Röthenbach, neun in Rückersdorf, 19 in Schnaittach, 39 in Schwaig, 15 in Schwarzenbruck, fünf in Vorra und 14 in Winkelhaid.

Update vom 11.05.2020, 11.40 Uhr: Tiergarten öffnet wieder

Ab Montag (11.05.2020) öffnen viele kulturelle Einrichtungen wieder ihre Tore für Besucher, darunter auch der Nürnberger Tiergarten. Um die Sicherheit zu gewähren, gibt es einige neue Vorkehrungen und Hygienemaßnahmen:

  • Es dürfen sich höchstens 3250 Menschen im Tiergarten aufhalten.
  • Es gibt einen Eingang mit Wegführung und Abstandsmarkierungen.
  • Verschiedene Eingänge für Personen mit Dauerkarten bzw. Gutscheinen und Mitglieder des Vereins der Tiergartenfreunde einerseits und Gästen, die eine Eintrittskarte kaufen andererseits.
  • Begehbare Gehege (Streichelzoo, Bartgeiervoliere), Bionicum und Tierhäuser bleiben geschlossen.
  • Einige Tribünen der Delphinlagune sind gesperrt, kommentierte Fütterungen und Delphinpräsentationen entfallen.
  • Kein Verleih von Bollerwagen.
  • Kein Betrieb von Kleinbahn und Trampolinanlage.
  • Kein Verkauf von Speisen und Getränken.
  • Die Spielplätze sind unter Einhaltung des Mindestabstands geöffnet.

Auf Grund der Schließung vom 17. März 2020 bis 10. Mai 2020 verlängert sich Gültigkeit der Dauerkarten um zwei Monate. Falls die Karte in dieser Zeit abgelaufen sein sollte, wird eine anteilige Verlängerung angerechnet. 

Update vom 04.05.2020, 15.50 Uhr: Zahl der Infizierten steigt nur minimal

Nach den neuesten Zahlen desGesundheitsamtes in Nürnberg ist die Zahl der Infizierten zum Wochenbeginn lediglich um drei weitere positiv getestete Personen gestiegen. Somit sind im Stadt und Land Nürnberg mittlerweile 1573 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

Seit gestern sind erneut zwei Personen, die mit dem Virus infiziert waren, gestorben. Aktuell befinden sich in Nürnberger Krankenhäusern 17 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beatmet. 1204 Personen durften die Quarantäne bereits wieder verlassen und gelten als genesen.

In einer Pressemitteilung teilt die Stadt Nürnberg außerdem mit, dass der Datentransfer der Kontaktpersonen mittlerweile abgeschlossen sei. Über 3.000 Kontaktpersonen konnten bis heute identifiziert werden.

Update vom 04.05.2020,12.35 Uhr: Zwei weitere Todesfälle am ersten Maiwochenende

Am ersten Maiwochenende sind in Stadt und Landkreis Nürnberg zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Damit erhöht sich die aktuelle Zahl der Todesfälle auf 74. Insgesamt liegt die Zahl der Infizierten 1570, wobei alleine im Stadtgebiet bis jetzt 722 Personen als Genesen gelten und wieder aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Update vom 29.04.2020, 15.15 Uhr: Stadt Nürnberg meldet weitere Todesfälle

Bis zum Mittwoch (29.04.2020, 14 Uhr) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 962 identifizierte Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 250 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten bis jetzt 678 Personen.In den Nürnberger Krankenhäusern werden aktuell 22 Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 48 erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt.

Die Anzahl der Verstorbenen in Nürnberg hat sich von Dienstag auf Mittwoch um zwei auf 34 erhöht, berichtet das Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg. 

Auch das Nürnberger Land beklagt zwei weitere Menschen, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben sind: Ein 81 Jahre alter Mann aus Hersbruck und ein 75 Jahre alter Mann aus Röthenbach. Insgesamt sind inzwischen 36 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben.

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 590 Personen – eine mehr als gestern – positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 49 Personen sind in Kliniken stationär aufgenommen. Vier intensivpflichtige Patienten werden in den Krankenhäusern im Nürnberger Land versorgt. Geschätzt sind 443 Personen inzwischen wieder gesund.

Update vom 28.04.2020, 19.40 Uhr: Rasanter Anstieg von Corona-Fällen in Nürnberger Pflegeheim - 23 Bewohner infiziert

In Nürnberg sind derzeit 14 Einrichtungen der Altenpflege durch das Auftreten des Coronavirus betroffen. Dies teilte die Stadt Nürnberg am Dienstagabend (28.04.2020) mit. In allen Einrichtungen wird der Betrieb demnach unter Umsetzung umfangreicher Schutzmaßnahmen aufrechterhalten. Nun wurden in einem Heim vermehrt Corona-Infektionen festgestellt.

Wie das Gesundheitsamt mitteilte, gibt es aktuell im Pflegeheim der Senioren-Wohnanlage Platnersberg des NürnbergStifts seit gestern zahlreiche positive Covid-19-Testungen von Bewohnern des Heims. Der Pflegebereich liegt im Erdgeschoss und umfasst 35 Bewohnerinnen und Bewohner. Alle Bewohner und Mitarbeiter des Pflegeheims wurden getestet, nachdem bei einer Mitarbeiterin vor einigen Tagen ein positives Testergebnis festgestellt wurde. Das Gesundheitsamt ist in alle Maßnahmen eingebunden, berichtet das Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg.

Bisher seien 23 Bewohner positiv getestet worden. Vier Bewohner seien negativ getestet. Bei acht Bewohnern stehe das Ergebnis noch aus. Der Gesundheitszustand aller betroffenen Bewohner sei derzeit stabil.

Zur Sicherung des weiteren Betriebs und zur Reduzierung des Risikos einer weiteren Ausbreitung des Virus seien umfangreiche Maßnahmen getroffen worden: Die negativ Getesteten seien sofort in andere Häuser verlegt und dort in Einzelzimmern untergebracht worden. Der betroffene Pflegebereich werde als Isolierstation eingerichtet. Er sei vom übrigen Haus abgetrennt und könne so betrieben werden. Schleusen und spezielle Umkleideräume müssten noch eingerichtet werden.

Die Testergebnisse von weiteren Mitarbeitern seien noch nicht bekannt. Gegenwärtig könne der Dienst abgedeckt werden, so die Stadt Nürnberg weiter.

Update vom 27.04.2020, 17.15 Uhr: 1800 Verstöße gegen Corona-Regeln, Maskenpflicht wird eingeführt

Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende sorgte dafür, dass viele Menschen draußen unterwegs waren. Die meisten hielten sich an die Ausgangsbeschränkung, nur in manchen Fällen kam es zu Verstößen, wie die Polizei Mittelfranken berichtet. Demnach führten die Einsatzkräfte am vergangenen Wochenende rund 3500 Kontrollen durch und verzeichneten 1800 Verstöße. In 300 Fällen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. 

Außerdem gilt ab Montag (27.04.2020) die Maskenpflicht in ganz Bayern im Einzelhandel sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Umstellung im öffentlichen Leben lief bisher aber größtenteils reibungslos ab. "Es läuft sehr gut mit den Mundschutzmasken", berichtet Melanie Holtzner, Mitarbeiterin des Kunden- und Systemservice der Nürnberger Verkehrsbetriebe. Vereinzelt gebe es noch Personen, die die Masken nicht tragen. Aber Einsätze der Polizei seien nicht nötig, so Holtzner weiter: "Es gibt natürlich die Belehrbaren und die Schwerbelehrbaren. Aber im Großteil verstehen es die Fahrgäste."

Elisabeth Seitzinger, Pressesprecherin der Nürnberger Verkehrsbetriebe, ist sich sicher, dass es in den nächsten Tagen auch einen sozialen Druck geben wird: "Jeder der keine Maske trägt, wird sich komisch vorkommen". Man gehe davon aus, dass es sich in den nächsten Tagen bei 100% einpendeln wird und jeder Fahrgast dann eine Maske trage. 

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Update vom 24.04.2020, 18.38 Uhr: Immer mehr Menschen verlassen Corona-Quarantäne

Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg hat bis Freitag (24. April 2020) 909 Corona-Fälle registriert. Rund 66 Prozent davon (599 Personen) konnten bereits die Quarantäne wieder verlassen.
 
„Wir sehen aktuell eine relativ gute Entwicklung. Seit 20. April können wir täglich beobachten, dass die Zahl der Personen, die aus der Quarantäne wieder entlassen werden können, größer ist, als die Zahl der Personen, die neu in Quarantäne kommen,“ sagt Dr. Peter Pluschke, Referent für Umwelt und Gesundheit.
 
Im Nürnberger Land wächst die Zahl der Infizierten auch nur noch leicht an. Seit Donnerstag kamen nur zwei weitere Fälle hinzu. Gegenwärtig wurden 581 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, erklärt das Landratsamt.
 
Viele Menschen stellt die aktuelle Krise aber vor große finanzielle Herausforderungen: 1,6 Millionen Haushalte zahlen derzeit ihre Miete nicht.
 
Die Stadt Nürnberg weist darauf hin, dass ab kommendem Montag (27. April 2020) analog zur Maskenpflicht in Supermärkten sowie in U-Bahnen, Bussen und S-Bahnen auch bei Einkäufen auf den Wochenmärkten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. 

Update vom 23.04.2020, 16.18 Uhr: Maskenpflicht in Nürnberg

Die bayernweite Maskenpflicht gilt ab Montag (27. April 2020). In Nürnberg muss in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln der VGN ein Mundschutz getragen werden. Das gilt ebenfalls für Bahnsteige, überdachte Haltestellen, Bahnhöfe und Kundenbüros. Das berichtet der Verkehrsbetrieb.

Welche Masken sind erlaubt? Als geeigneter Schutz gelten die so genannten „Community- oder Alltagsmasken“ sowie ein Schal oder Halstuch, das Mund und Nase bedeckt. Diese bayernweite Verpflichtung hatte Ministerpräsident Markus Söder verkündet. In diesen Supermärkten können Sie einen Mundschutz kaufen.

Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit einem Bußgeld geahndet werden. Hier erfahren Sie, wie hoch die Strafen sind.

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Viele Fahrgäste hätten bereits in den vergangenen Tagen Eigenverantwortung und Rücksichtnahme bewiesen, in denen schon ein Maskengebot galt, so die VGN. Um die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus weiter zu reduzieren, bittet der VGN alle Fahrgäste, an den Haltestellen und in den Fahrzeugen einen möglichst großen Sicherheitsabstand zu halten.

Soweit möglich, sollten Einkaufs- und Besorgungsfahrten in die Zeiten außerhalb des Berufsverkehrs verlegt werden. Unumgänglich seien das Beachten der Nies- und Hygienevorschriften, so der Verkehrsbetrieb. 

Update vom 22.04.2020, 14.04 Uhr: Nürnberger SPD wünscht sich Autokino in Corona-Krise

In Nürnberg soll es auf Wunsch der SPD ein Autokino geben. "[...] gerade in dieser Zeit, in der wir auf unsere gewohnten, für selbstverständlich gehaltenen analogen Kulturangebote wie Kino, Theater-und Konzertbesuche, Festivals und (Stadtteil-)Feste weitestgehend verzichten müssen, haben viele gemerkt, welche wichtige Funktion auch die Kultur im Leben der Menschen spielt", so die Fraktionsvorsitzende  der SPD Nürnberg, Dr. Anja Prölß-Kammerer, in einem Brief an Oberbürgermeister Ulrich Maly. 

Da aufgrund der Coronavirus-Pandemie und des geltenden Abstandsgebots Kulturangebote in absehbarer Zeit nicht stattfinden können, sucht man nun nach Alternativen. Die SPD-Stadträtin und Kulturpolitikerin Diana Liberova hatte die Idee eines Autokinos für Nürnberg, erklärt die SPD. Bei dieser besonderen Art des Kinos können die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden und es stellt gleichzeitig trotzdem eine "Vor-Ort-Erfahrung" dar.

Auch Konzerte und Theater wären möglich

Das Konzept des Autokinos erlebt gerade in der gesamten Republik eine Renaissance. Das erste Autokino eröffnete im Jahr 1933 in den USA, in den 1950er und 1960er Jahren verbreitete es sich schnell und erreichte Kultstatus - auch in Deutschland. In der Bundesrepublik mussten allerdings viele Autokinos im Laufe der Zeit schließen. Wegen der Coronavirus-Pandemie erlebt das Konzept aber gerade wieder einen Aufschwung. So gibt es beispielsweise in München, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Essen Autokinos. Auch hier gelten strenge Hygieneregeln, wie zum Beispiel eine beschränkte Personenzahl in einem Fahrzeug.

Laut der Nürnberger Kulturpolitikerin Liberova könne mit den heutigen technischen Möglichkeiten nicht nur ein Film in einem Autokino gezeigt werden, sondern auch Theateraufführungen oder Konzerte wären möglich. In Köln beispielsweise habe bereits ein Konzert der lokalen Band "Brings" im dortigen Autokino stattgefunden.

Wo ist ein geeigneter Platz in Nürnberg?

In der Frankenmetropole solle nun die Verwaltung prüfen, ob es auch hier ein temporäres Autokino geben kann. Als möglicher Ort sei der Volksfestplatz im Gespräch, wo derzeit alle großen Veranstaltungen ausfallen. Laut Diana Liberova sollen vor allem gemeinnützig orientierte Organisationen von der Stadt unterstützt werden, wenn sie ein solches Angebot wie ein Autokino aufbauen wollen. 

Update vom 21.04.2020, 16.49 Uhr: Mehr als 50 Corona-Tote in Stadt und Landkreis

Bis Dienstag (21.04.2020, 14.30 Uhr) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 873 identifizierte Corona-Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 326 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten bis jetzt 522 Personen. Die Anzahl der Verstorbenen hat sich auf 25 erhöht, berichtet das Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg.

In den Nürnberger Krankenhäusern werden derzeit 24 Covid-19-Patienten intensiv beatmet. 57 erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt.

Bei der Zahl der Kontaktpersonen sei der Datentransfer noch nicht abgeschlossen, heißt es. Aus diesem Grund könne das Gesundheitsamt bis auf Weiteres keine verlässlichen Zahlen zu den Kontaktpersonen nennen.

Auch das Landratsamt Nürnberger Land hat neue Daten veröffentlicht: Demnach ist die am Montag (20.04.2020) gemeldete 68-jährige Frau aus Happurg nicht an Covid-19 gestorben. Zwischenzeitlich wurde ein anderer Erreger als Ursache nachgewiesen; zwei Tests auf Corona verliefen negativ.

Dennoch beklagt das Nürnberger Land einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um einen 86 Jahre alten Mann aus Röthenbach. Insofern sind es nun doch 26 Personen, die im Landkreis Nürnberger Land im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, berichtet das Landratsamt.

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 566 Personen – zehn mehr als gestern – positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 61 Personen sind in Kliniken stationär aufgenommen. Zwei intensivpflichtige Patienten werden in den Krankenhäusern im Nürnberger Land versorgt. Geschätzt sind 353 Personen inzwischen wieder gesund.

Corona-Fälle im Nürnberger Land im Detail (Fälle ab fünf Personen in der jeweiligen Kommune): Altdorf 32, Burgthann 28, Feucht 31, Happurg 13, Hartenstein 9, Hersbruck 26, Kirchensittenbach 6, Lauf 95, Leinburg 27, Neuhaus 6, Neunkirchen 21, Ottensoos 16, Pommelsbrunn 10, Reichenschwand 5, Röthenbach 134, Rückersdorf 9, Schnaittach 18, Schwaig 38, Schwarzenbruck 14, Vorra 5 und Winkelhaid 13.

Hinweis auf Maskenpflicht in Läden und im Öffentlichen Personennahverkehr Ab Montag, 27. April, gilt in Bayern die Pflicht, Mund- und Nasenschutz beim Einkaufen in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr zu tragen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die am kommenden Montag in der Frühe den Unterricht wieder aufnehmen und mit Bus,

Regional- oder S-Bahn zur Schule kommen. Darauf weist das Landratsamt hin und bittet die Schülerinnen und Schüler, die Maskenpflicht zu beachten bzw. die Eltern, ihre Kinder mit Masken auszustatten. Erlaubt sind allen Arten von Masken, auch sogenannte Community- oder Alltagsmasken. Das Tragen eines schützenden Schals ist ebenfalls möglich.

Update vom 20.04.2020, 14.44 Uhr: Zahlreiche Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen am Wochenende

Die Polizei Mittelfranken stellte an diesem Wochenende (17. bis 19. April 2020) wieder zahlreiche Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen fest. Drei Tage lang kontrollierten die Beamten und nahmen mehr als 1.500 Verstöße auf, in 475 Fällen leiteten sie ein Bußgeldverfahren ein.

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Wirt im Nürnberger Land öffnet Café

Am Sonntagabend (19. April 2020) wurde beispielsweise die Polizei nach Röthenbach a.d. Pegnitz gerufen. In einem Café herrschte reger Betrieb. Eine Streife rückte an und sah schon von außen, dass sich Personen dort aufhielten. Nach kurzer Zeit wurde den Beamten geöffnet.

Im Café waren insgesamt sieben Personen, darunter der Wirt. Er hatte seinen Gastronomiebetrieb geöffnet, obwohl es bei ihm keine Lieferung oder Abholung gibt. Dies ist verboten, erklärt die Polizei Lauf. Alle sieben Personen erhielten darüber hinaus Anzeigen, weil sie ohne triftigen Grund ihre Wohnung verlassen hatten und nicht demselben Haushalt angehören.

Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen nun schrittweise durch die Bayerische Staatsregierung gelockert werden, bittet die mittelfränkische Polizei darum, sich weiterhin an die rechtlichen Vorgaben zu halten. „Das Wichtigste im Kampf gegen Corona bleibt, Abstand von anderen Menschen zu halten“, betont die Polizei. Der überwiegende Teil der Menschen in Mittelfranken habe sich am vergangenen Wochenende aber an die geltenden Vorschriften gehalten.

Für Informationen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der bestehenden Allgemeinverfügung stehen, können Sie sich beispielsweise an die bayernweite Coronavirus-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: Telefon 09131 68085101.

Update vom 19.04.2020, 19.15 Uhr: 15 neue Corona-Fälle in der Stadt Nürnberg

Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg meldet (Stand: 19. April 2020) 857 identifizierte Corona-Infektionsfälle. Davon befinden sich 361 Menschen in Quarantäne. Aus dieser bereits entlassen werden konnten inzwischen 475 Personen. Die Anzahl der Verstorbenen hat sich nicht erhöht und liegt weiterhin bei 21 Todesfällen. In den Nürnberger Krankenhäusern werden derzeit 24 Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 62 erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt.

Update vom 19.04.2020, 15.15 Uhr: Im Nürnberger Land ist ein weiterer Corona-Patient gestorben

Das Nürnberger Land meldet eine weitere Person, die am Wochenende an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist. Insgesamt sind inzwischen 25 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben, wie das Landratsamt mitteilt. Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 555 Personen – 18 mehr als am Freitag (17. April 2020) und 13 mehr als am Samstag (18. April 2020) – positiv auf das Coronavirus getestet worden. 59 Personen werden in Kliniken versorgt.

Es gibt dem Landratsamt nach 31 bestätigte Fälle in Altdorf, 25 in Burgthann, 30 in Feucht, 13 in Happurg, acht in Hartenstein, 26 in Hersbruck, sechs in Kirchensittenbach, 96 in Lauf, 27 in Leinburg, sechs in Neuhaus, 21 in Neunkirchen, 16 in Ottensoos, zehn in Pommelsbrunn, fünf in Reichenschwand, 129 in Röthenbach, neun in Rückersdorf, 18 in Schnaittach, 38 in Schwaig, 14 in Schwarzenbruck, fünf in Vorra und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

Update vom 18.04.2020, 17.45 Uhr: Fast 850 Infizierte im Stadtgebiet Nürnberg

Bis Samstag (18. April 2020) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 842 identifizierte Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 360 Menschen in Quarantäne, wie die Stadt mitteilt. Daraus bereits entlassen werden konnten inzwischen 461 Personen. Verstorben sind bislang 21 Erkrankte. In den Nürnberger Krankenhäusern werden derzeit 24 Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 55 Personen werden auf Normalstationen behandelt, wie die Stadt Nürnberg weiter mitteilt.

Update vom 17.04.2020, 16.31 Uhr: „Tag der Regionen“ 2020 fällt wegen Corona aus

Absage: Die Traditionsveranstaltung „Tag der Regionen“ im Nürnberger Land zieht jedes Jahr oft mehr als 10.000 Besucher an. Im Jahr 2020 fällt die Veranstaltung im September wegen des Coronavirus aus. 

„Wir können uns kaum vorstellen, dass eine solche Veranstaltung Ende September überhaupt möglich sein wird. Dies auch im Hinblick auf die bislang gänzlich fehlende Vorbereitung, die ohne Versammlung der Dorfgemeinschaften nicht geht“, bedauert Landrat Armin Kroder die Absage.

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Ebenfalls am Freitag (17. April 2020) meldet das Landratsamt eine neue Corona-Tote im Nürnberger Land. Hierbei handelt es sich um eine 89 Jahre alte Frau aus Röthenbach. Insgesamt sind inzwischen 24 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben. Im Nürnberger Land wurden bisher 537 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg hat bisher 814 identifizierte Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 355 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten inzwischen 438 Personen. Verstorben sind bislang 21 Erkrankte.

Update vom 15.04.2020, 16.14 Uhr: In Geschäften und Nahverkehr: „Menschen sollen Schutzmasken tragen“

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es ein weiteres Todesopfer in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um eine 57 Jahre alte Frau aus Feucht. Insgesamt sind inzwischen 23 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben, berichtete das zuständige Landratsamt am Donnerstagnachmittag (16.04.2020)

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 529 Personen – elf mehr als am Vortag – positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Schätzungen des Gesundheitsamts sind 222 davon mittlerweile wieder gesund. 60 Personen werden in Kliniken versorgt. Sieben intensivmedizinische Betten im Landkreis Nürnberger Land sind mit Covid-19-Patienten belegt.

Wegen der Umstellung der Fallerfassung in eine neue Datenbank kann das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg auch für den Donnerstag nur die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Verstorbenen mitteilen: 19 Personen sind demnach bis Donnerstag, 13.30 Uhr, verstorben. Aktuell (Stand: 16. April 2020) werden in Nürnberger Krankenhäusern 23 Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 59 Personen werden auf Normalstationen behandelt.

Versorgungsarzt Dr. Martin Seitz bittet laut Landratsamt Nürberger Land darum, wie gehabt zuerst mit der Arztpraxis telefonisch Kontakt aufzunehmen und Details wie den genauen Termin am Telefon zu besprechen, bevor man in die Praxis geht. „Das gibt einem selbst und anderen ein Plus an Sicherheit“, unterstreicht der Mediziner. Darüber hinaus bittet er darum, während des Besuchs beim Arzt eine Gesichtsmaske über Mund und Nase zu tragen. 

Baumärkte und Gartencenter öffnen

In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr sollen Menschen ebenfalls Schutzmasken über Mund und Nase tragen, teilt das Landratsamt Nürnberger Land mir. Das Staatliche Gesundheitsamt am Landratsamt bittet darum, trotz Maskengebots den Mindestabstand von eineinhalb Metern, besser: zwei Metern, in Läden und in der Öffentlichkeit einzuhalten – und ruft zur Besonnenheit auf, wenn am Montag (20.04.2020) Baumärkte, Gärtnereien und Gartencenter wieder öffnen dürfen. 

„Halten Sie das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus weiter gering. Halten Sie daher Abstand, vermeiden Sie Warteschlangen und waschen Sie sich gründlich die Hände, wenn Sie wieder zu Hause sind. Wir müssen auch in den kommenden Monaten ganz besonders die Risikogruppen schützen“, unterstreicht Dr. Hanspeter Kubin, Leiter des Gesundheitsamts.

Keine Großveranstaltungen bis 31. August - "Rock im Park " abgesagt

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Das haben Bund und Länger am Mittwoch beschlossen. Davon sind auch die Nürnberger Festivals betroffen. Ausfallen müssen die Klassik Open Airs im Luitpoldhain – neben den Konzerten mit der Staatsphilharmonie und den Symphonikern war 2020 auch ein Sonderkonzert mit den Bamberger Symphonikern am 11. Juli als Beitrag zur laufenden Kulturhauptstadtbewerbung geplant – sowie das 45. Bardentreffen, das vom 31. Juli bis 2. August in der Nürnberger Altstadt stattfinden sollte.

Das Projektbüro im Kulturreferat der Stadt Nürnberg prüft derzeit noch, ob Verschiebungen in die zweite Jahreshälfte denkbar sind. Außerdem wird im Kulturreferat überlegt, ob es alternative kulturelle Formate, etwa im öffentlichen Raum, geben kann, die auch konform mit den vorgegebenen Beschränkungen und Hygieneregeln sein könnten.

Das Nürnberger Kult-Festival "Rock im Park" fällt hingegen ersatzlos aus. Dies hat der Veranstalter am Donnerstag mitgeteilt.  

Update vom 15.04.2020, 17.05 Uhr: 39 Corona-Todesfälle im Raum Nürnberg - 26 Patienten auf Intensivstation

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es ein weiteres Todesopfer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Laut dem Landratsamt Nürnberger Land handelt es sich um einen 60 Jahre alten Mann aus Lauf. Insgesamt sind inzwischen 22 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben.

Neuer Corona-Hotspot in Franken ist der Raum Fürth: In keiner anderen Region gibt es mehr Tote.

Bei den beiden gestern gemeldeten Verstorbenen aus dem Nürnberg Land, bei denen die Daten zunächst nicht verfügbar waren, handelt es sich um einen 65 Jahre alten Mann aus Röthenbach sowie einen 82 Jahre alten Mann aus Winkelhaid, teilt das Landratsamt mit.

Im Nürnberger Land sind demnach aktuell 518 Personen – sieben mehr als am Vortag – positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Schätzungen des Gesundheitsamts sind 222 davon mittlerweile wieder gesund. 54 Personen werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

Es gibt 26 bestätigte Fälle in Altdorf, 23 in Burgthann, 29 in Feucht, 13 in Happurg, 22 in Hersbruck, sechs in Kirchensittenbach, 92 in Lauf, 27 in Leinburg, sechs in Neuhaus, 19 in Neunkirchen, 16 in Ottensoos, neun in Pommelsbrunn, fünf in Reichenschwand, 121 in Röthenbach, acht in Rückersdorf, 15 in Schnaittach, 37 in Schwaig, 14 in Schwarzenbruck, fünf in Vorra und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

Klinikum Nürnberg: „Fallzahlen sind stabil“

Wegen der Umstellung der Fallerfassung in eine neue Datenbank kann das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg auch für den Mittwoch (15.04.2020) keine vollständigen aktuellen Fallzahlen mitteilen. Nur eine Zahl steht laut Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg fest: 17 Personen sind bis Mittwoch, 15 Uhr, verstorben. Zuletzt hatte das Gesundheitsamt von 852 identifizierten Infektionsfällen und 3280 ermittelten Kontaktpersonen berichtet.

Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, kommentiert die Lage so: „Die Fallzahlen in unseren Häusern sind stabil. Wir können fast schon davon sprechen, dass wir ein gewisses Plateau der Entwicklung erreicht haben. Trotzdem nehmen wir an, dass in den nächsten zwei Wochen die behandlungsbedürftigen Fälle noch leicht zunehmen. Aber wir gehen nicht davon aus, dass wir überrollt werden könnten.“ Laut Prof. Jockwig sind bereits fünf Patienten im Klinikum Nürnberg wieder von der Beatmung abgekommen.

Aktuell (Stand: 15.04.2020) werden in Nürnberger Krankenhäusern 20 Covid-19-Patienten intensiv beatmet, 61 Personen werden auf Normalstationen behandelt. Stadtdirektor Volker Skrok, Vorsitzender der Führungsgruppe Katastrophenfall (FüGK) sagt dazu: „Unsere Kapazitäten sind derzeit ausreichend, um zusätzliche Fälle zu behandeln.“

Update vom 14.04.2020, 17.05 Uhr: Über 30 Todesfälle im Raum Nürnberg – so hoch ist das Durchschnittsalter in der Stadt

Neue Zahlen zu den Corona-Todesfällen in Nürnberg und Nürnberger Land: Das Landratsamt in Lauf und die Stadt Nürnberg gaben am Dienstagnachmittag (14.04.2020) Details zu den verstorbenen Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gegenüber inFranken.de bekannt. 

Demnach ist der jüngste Verstorbene in der Stadt Nürnberg 50 Jahre alt gewesen, das Durchschnittsalter liegt bei 76,6 Jahren. 

Im Landkreis Nürnberger Land sieht es ähnlich aus: Die jüngste Person, die gestorben ist, war eine 66-Jährige. Abgesehen von einer weiteren Frau (76) und einem Mann (72) waren alle anderen Todesfälle im Nürnberger Land über 80, erklärte ein Sprecher des Landratsamts Lauf (Stand: 14.04.2020, 14 Uhr).

Im Nürnberger Land sind über die Osterfeiertage fünf weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Dies gab das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag bekannt. Unter den Toten befinden sich zwei 88 beziehungsweise 89 Jahre alte Frauen aus Lauf, ein 72-jähriger Mann aus Altdorf sowie je eine Person aus Röthenbach und Winkelhaid. Insgesamt hat es im Nürnberger Land mittlerweile 21 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gegeben.

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 511 Personen – neun mehr als am Vortag – positiv auf das Coronavirus getestet worden. 63 Personen werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

Laut Landratsamt Nürnberger Land gibt 24 bestätigte Fälle in Altdorf, 23 in Burgthann, 29 in Feucht, 13 in Happurg, 22 in Hersbruck, sechs in Kirchensittenbach, 92 in Lauf, 27 in Leinburg, fünf in Neuhaus, 19 in Neunkirchen, 16 in Ottensoos, neun in Pommelsbrunn, fünf in Reichenschwand, 121 in Röthenbach, acht in Rückersdorf, 15 in Schnaittach, 35 in Schwaig, 13 in Schwarzenbruck, fünf in Vorra und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

Update vom 13.04.2020, 17.25 Uhr: Fallzahlen vom Ostermontag: Nürnberger Land beklagt zwei weitere Tote

Das Nürnberger Land beklagt zwei weitere Menschen, die am Wochenende an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben sind. Es handelt sich um einen 87 Jahre alten Mann aus Röthenbach, der am Samstag verstorben ist, sowie um einen 83 Jahre alten Mann aus Schwaig, der am Ostersonntag verstorben ist. Insgesamt sind inzwischen 16 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben.

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig 502 Personen – 38 mehr als am Karfreitag – positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 66 Personen werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

In der Stadt hat das Gesundheitsamt 852 Fälle registriert, Davon befinden sich 597 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten 255. Todesfälle gibt es bislang zwölf. 

Update vom 12.04.2020, 15.06 Uhr: Fallzahlen vom Ostersonntag aus der Stadt Nürnberg - drei weitere Todesfälle

Bis zum Ostersonntag, 12. April 2020 (14 Uhr) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 841 identifizierte Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 599 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten inzwischen 242. Insgesamt sind bislang elf Erkrankte verstorben. Es wurden 3219 Kontaktpersonen ermittelt.

Das Gesundheitsamt teilt weiter mit, dass die oben genannten Zahlen die aktuelle Situation nicht ganz exakt wiedergeben. Durch die Umstellung der Fallerfassung in eine neue Datenbank komme es derzeit zu Verzögerungen bei der Erfassung von Indexfällen und den Nachverfolgungen bei den Kontaktpersonen.

Update vom 11.04.2020, 17.57 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus der Stadt Nürnberg

Bis zum Karsamstag (11.04.2020, 12.30 Uhr) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 818 identifizierte Infektionsfälle registriert. Davon befinden sich 603 Menschen in Quarantäne - daraus bereits entlassen werden konnten inzwischen 215.

Insgesamt sind bislang acht Erkrankte aus der Stadt Nürnberg verstorben.

Es wurden 3162 Kontaktpersonen ermittelt.

Das Gesundheitsamt teilt weiter mit, dass die oben genannten Zahlen die aktuelle Situation nicht ganz exakt wiedergäben. Durch die Umstellung der Fallerfassung in eine neue Datenbank komme es zu Verzögerungen bei der Erfassung von Indexfällen und den Nachverfolgungen bei den Kontaktpersonen.

Update vom 11.04.2020, 13.59 Uhr: Erste Erntehelfer aus Rumänien in Nürnberg gelandet 

In Bayern sind am Freitag (10.04.2020) erste Erntehelfer aus Rumänien angekommen. Das Innenministerium erwartete rund 350 von ihnen in zwei Maschinen am Flughafen Nürnberg. Nach einem medizinischen Check sollten die Saisonkräfte von ihren Betrieben abgeholt und zu ihrem Einsatzort gebracht werden. Wenn die Erntehelfer nicht arbeiten, gilt für sie eine zweiwöchige Quarantäne.

Wegen der Corona-Krise konnten Feldarbeiter aus dem Ausland bislang nicht nach Bayern. Sie werden aber dringend gebraucht, weil etwa Spargel dringend geerntet werden muss.

Laut einer bundesweiten Regelung darf eine begrenzte Zahl ausländischer Saisonarbeiter nach Deutschland kommen – im April und Mai je 40 000 Menschen. Ob das reicht, ist offen. Nach Angaben von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) benötigen Bauern im Freistaat bis in den Herbst hinein rund 40 000 Helfer.

Update vom 10.04.2020, 16.54 Uhr: Covid-19 fordert 20. Todesopfer im Raum Nürnberg

Im Nürnberger Land ist eine weiteret Mensch an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Laut dem zuständigen Landratsamt handelt es sich um einen 82 Jahre alten Mann aus Burgthann. Insgesamt sind inzwischen 14 Covid-19-Patienten im Landkreis verstorben. Zusammen mit den sechs Todesfällen aus der Stadt Nürnberg sind damit ingesamt 20 Menschen im Raum Nürnberg in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung ums Leben gekommen. 

Im Nürnberger Land sind gegenwärtig (10.04.2020, 16.54 Uhr) 464 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 58 Patienten werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

Es gibt 22 bestätigte Fälle in Altdorf, 22 in Burgthann, 27 in Feucht, neun in Happurg, 20 in Hersbruck, 84 in Lauf, 27 in Leinburg, fünf in Neuhaus, 19 in Neunkirchen, 16 in Ottensoos, acht in Pommelsbrunn, fünf in Reichenschand, 101 in Röthenbach, acht in Rückersdorf, 15 in Schnaittach, 34 in Schwaig, zwölf in Schwarzenbruck und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

Das Bürgertelefon des Landratsamts für Fragen zum Corona-Virus (Rufnummer 09123/950-6299) ist von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag jeweils von 10 bis 12 Uhr besetzt. Es können auf Anfrage auch Beratungen auf Türkisch und Englisch organisiert werden.

Update vom 10.04.2020, 15.38 Uhr: Stadt Nürnberg meldet neue Fallzahlen

Bis zum Karfreitag (10.04.2020, 13.30 Uhr) hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 794 mit dem Coronavirus infizierte Nürnberger Bürger registriert. Davon befinden sich 620 Menschen in Quarantäne - daraus bereits entlassen werden konnten inzwischen 174 Menschen. Insgesamt sind bislang sechs Erkrankte verstorben.

Update vom 10.04.2020, 8.30 Uhr: Fünf Fußballer verstoßen in Lauf gegen Ausgangsbeschränkungen

Verstoß gegen Ausgangsbeschränkungen: Das schöne Wetter am Donnerstag (09.04.2020) nutzten fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren für ein Fußballspiel. Damit verstießen sie allerdings gegen die aktuellen Corona-Regeln, berichtet die Polizei Lauf.

Die Polizei erwischte die Teenager am Nachmittag auf dem Sportplatz des Sportklub Lauf 1904 e.V. in der Schützenstraße. Gegen alle fünf wurde ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet.

Update vom 06.04.2020, 17.43 Uhr: Kostenloses Parken in Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise setzt die Stadt Nürnberg ab sofort die Erhebung der Gebühren an kostenpflichtigen Parkplätzen bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, aus.

In diesen Tagen erweist sich für manche Arbeitnehmer die Suche nach einem kostenfreien Parkplatz als besonders schwierig. Manche Beschäftigte nutzen jetzt auf dem Weg zur Arbeitsstätte lieber den eigenen Pkw als Busse und Bahnen. „Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Wir wollen auch das normale wirtschaftliche Leben so gut es geht unterstützen“, sagt Bürgermeister Christian Vogel zur Begründung der vorübergehenden Maßnahme.

Bis 19. April müssen keine Parkscheine für die sonst gebührenpflichtigen Parkplätze gelöst werden. Polizei und Kommunale Verkehrsüberwachung verzichten in der Zeitspanne auf Kontrollen an den gebührenpflichtigen Parkplätzen. Sollten dennoch Parkgebühren geleistet worden sein, ist eine Erstattung aus personellen und technischen Gründen leider nicht möglich.

Update vom 06.04.2020, 13.39 Uhr: Polizei Mittelfranken meldet Tausende Verstöße gegen Corona-Regeln

54 Prozent mehr Verstöße am Wochenende: Zwischen Freitagmorgen (03.04.2020) und Montagmorgen (06.04.2020) wurden 6650 Kontrollen durchgeführt, berichtet die Polizei Mittelfranken. Hierbei stellten die Beamten rund 7050 Verstöße fest, wovon etwa 1030 mit einem Bußgeld geahndet wurden. Die meisten Verstöße wurden am Sonntag (05.04.2020) festgestellt.

In der Vorwoche waren rund 4580 Verstöße am Wochenende gezählt worden. Somit stieg an diesem Wochenende (03.04.-06.04.2020) die Zahl um rund 54 Prozent. Die einzelnen Präsidien berichteten über die Kontrollen in ihrem Bereich.

Update vom 06.04.2020, 12.33 Uhr: Viele Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen im Raum Nürnberg

Stadt Nürnberg

In der Stadt Nürnberg war ein Reporter von inFranken.de mit der Polizei auf Streife: Es gab „etliche Verstöße" gegen die Ausgangsbeschränkungen.

Lauf an der Pegnitz

Im gesamten Dienstbereich hat die Polizei Lauf an der Pegnitz am Sonntag (05.04.2020) eine „hohe Anzahl“ an Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt, berichtet die Polizei am Montag (06.04.2020).

Die Menschen veranstalteten Grillpartys, trafen sich privat und in der Öffentlichkeit mit Freunden und badeten am Birkensee in der Sonne. Die Polizei belehrte die Personen, sie erhielten Platzverweise und wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Bis auf wenige Ausnahmen zeigten sich die Betroffenen einsichtig, so die Polizei.

Altdorf, Feucht, Leinburg und Schwarzenbruck

Zwischen Freitag und Sonntag (03.04.-05.04.2020) wurden im Dienstbereich der Polizeiinspektion Altdorf diverse Verstöße gegen die Allgemeinverfügung festgestellt, erklärt die örtliche Polizei.

So wurden in Altdorf zwei Personen hinter dem Fußballplatz sowie drei Personen im Skatepark angetroffen. Des Weiteren traf sich am Oberen Markt sowie in der Kirchgasse eine Personengruppe ebenfalls ohne triftigen Grund. In Feucht wurden Personengruppen auf dem Parkplatz des Freibades festgestellt. Auch trafen sich mehrere Personen in Wohnungen und Gärten. An einer Autowaschstraße in Leinburg hielten sich insgesamt sieben Personen auf, die keinen gewerblichen Grund nachweisen konnten, der den Aufenthalt gestatten würde. Auch in Schwarzenbruck trafen sich mehrere Personengruppen ohne triftigen Grund beziehungsweise besuchten sich in Wohnungen und Gärten. Alle Personen wurden belehrt beziehungsweise wurden Platzverweise erteilt.

Update vom 04.04.2020, 18.15 Uhr: Zahl der Infizierten steigt über 800

Bis zum heutigen Samstag, 4. April 2020, 14 Uhr, hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 451 positiv auf das neuartige Coronavirus getestete Nürnbergerinnen und Nürnberger registriert. Das Gesundheitsamt betreut derzeit 2 459 Kontaktpersonen. Aus der Quarantäne entlassen werden konnten neben den bereits am Donnerstag, 2. April, gemeldeten 49 ehemaligen Infizierten inzwischen insgesamt 1 143 Kontaktpersonen. Bis zum heutigen Tag sind sechs Covid-19-Patienten verstorben.

Hinzu kommen die Zahlen aus dem Gebiet Nürnberger Land: Hier gab es am Samstag keine Änderungen: Im Nürnberger Land sind inzwischen 357 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 46 Personen werden in Kliniken versorgt, fünf davon intensivmedizinisch behandelt. Neun Menschen sind gestorben.

Update vom 03.04.2020, 16.40 Uhr: Neuntes Corona-Todesopfer im Nürnberger Land

Das Nürnberger Land beklagt die neunte Person, die an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben ist, erklärt das Landratsamt am Freitag (03.04.2020). Es handelt sich um eine 74 Jahre alte Frau aus Röthenbach. Aktuell gibt es 14 Corona-Tote im Raum Nürnberg.

 

Bis Freitag (03.04.2020) sind in der Stadt Nürnberg 412 Infizierte, im Nürnberger Land 357 Erkrankte registriert worden, teilen die Behörden mit.

 

Im Nürnberger Land gibt es 14 bestätigte Fälle in Altdorf, 20 in Burgthann, 21 in Feucht, neun in Happurg, 14 in Hersbruck, 51 in Lauf, 19 in Leinburg, 16 in Neunkirchen, 14 in Ottensoos, fünf in Pommelsbrunn, 82 in Röthenbach, sechs in Rückersdorf, 13 in Schnaittach, 29 in Schwaig, elf in Schwarzenbruck und 13 in Winkelhaid (Nennung ab fünf Fällen).

 

Update vom 03.04.2020, 12.37 Uhr: Herrmann: Bereitschaftspolizei hilft bei Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln

In der aktuellen Corona-Krise könnte es bei vielen Menschen um Leben und Tod gehen, erklärt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf einer Pressekonferenz in Nürnberg am Freitag (03.04.2020). Deshalb solle „konsequent kontrolliert“ werden. In Bayern werden die örtlichen Polizeikräfte um 13 zusätzliche Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei verstärkt, erklärt Herrmann.

Der Innenminister betonte, dass sich der Großteil der Menschen an die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen hält und sprach seinen Dank an die „einsichtigen Bürger“ aus. Den wenigen Unbelehrbaren drohten aber empfindliche Strafen.

„Beliebte Ausflugsziele in Mittelfranken werden bewacht“

Die Polizei Mittelfranken hatte am vergangenen Wochenende 4.580 Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung festgestellt. Seit Beginn der Woche seien 670 weitere hinzugekommen, sagt Mittelfrankens Polizeipräsident Roman Fertinger am Freitag.

Gerade am Nachmittag und in den Abendstunden gebe es immer wieder Menschen, die sich über die neuen Regeln hinwegsetzten. So treffen sich Gruppen in Grünanlagen, oder Gastronomie-Betriebe öffnen trotz Verbot. Die Polizei reagiert nun mit mehr Kontrollen. „Am Wochenende werden viele beliebte Ausflugziele in Mittelfranken bewacht“, kündigt Fertinger an. Zusätzlich werde eine Reiterstaffel eingesetzt.

Das Coronavirus setzt auch der Polizei in Mittelfranken zu. Aktuell gebe es 15 Erkrankte, 17 Verdachtsfälle und 92 Kontaktfälle, die nun keinen Dienst leisten können, sagt der Polizeipräsident. Fertinger appelliert an die Bevölkerung: „Bleiben Sie während der Osterfeiertage zuhause. Es geht um Leben und Tod.“

Update vom 02.04.2020, 18.03 Uhr: FCN würdigt Krankenhaus- und Supermarkt-Mitarbeiter

1000 Ehrentrikots vom FCN: Der Club bedankt sich in der Corona-Krise mit einem Sondertrikot bei Angestellten in Krankenhäusern und Supermärkten. Wie der 1. FC Nürnberg am Donnerstag (02.04.2020) mitteilt, werden zusammen mit dem Hauptsponsor Nürnberger Versicherung 1000 sogenannte Ehrentrikots verschenkt. Mit den limitierten Jerseys soll die Leistung von Menschen aus systemrelevanten Berufszweigen gewürdigt werden.

„Wir wollen den Menschen danken, die sich heldenhaft für unsere Region einsetzen. Sie gehen in dieser ungewissen Zeit über Grenzen hinaus, um Mitmenschen zu helfen und das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten“, erklärte der Kaufmännische Vorstand Niels Rossow.

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FCN: Mannschaft, Trainer und Mitarbeiter verzichten auf Teil des Gehalts

In der aktuellen Krise werden die Mannschaft, das Trainerteam und Mitarbeiter der Lizenzabteilung zudem freiwillig auf Teile ihres Gehaltes verzichten. „Wir sind unseren Mitarbeitern, die sich gerade jetzt zu einhundert Prozent für den Verein einbringen wollen, dankbar, dass sie freiwilliger Kurzarbeit zugestimmt und diese neue Situation angenommen haben“, erklärte der Kaufmännische Vorstand Niels Rossow. Der Verein habe in der Corona-Krise zum „Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Liquidität des Vereins“ vom 1. April an Kurzarbeit beantragt.

Vier weitere Coronavirus-Tote in Stadt Nürnberg

Die Zahl der Corona-Fälle in der Stadt Nürnberg steigt bis Donnerstag (02.04.2020) weiter an. In nur einem Tag sind vier weitere Covid-19-Patienten gestorben, teilt die Stadt mit. Bis zum Donnerstag registrierte das Gesundheitsamt 361 Infizierte. Insgesamt gibt es nun fünf Corona-Tote in der Stadt Nürnberg, im Landkreis gibt es ebenfalls einen Zuwachs.

Update vom 02.04.2020, 16 Uhr: Erneuter Corona-Todesfall im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land ist ein weiterer Mensch an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Dem zuständigen Landratsamt zufolge handelt es sich um eine 95 Jahre alte Frau aus Lauf. Damit gibt es inzwischen acht Todesfälle im Landkreis Nürnberger Land sowie einen in der Stadt Nürnberg.

Im Nürnberger Land sind inzwischen 320 Personen – 38 mehr als am Mittwoch (01.04.2020) – positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 43 Patienten werden in Kliniken versorgt, sechs davon intensivmedizinisch behandelt.

Die bestätigten Fälle verteilen sich auf Altdorf (zwölf), Burgthann (20), Feucht (21), Happurg (sieben), Hersbruck (13), Lauf an der Pegnitz (43), Leinburg (16), Neunkirchen am Sand (16), Ottensoos (13), Röthenbach an der Pegnitz (74), Schnaittach (zehn), Schwaig (27), Schwarzenbruck (elf) und Winkelhaid (zwölf). Die Ortsnennung erfolgt erst ab fünf Fällen, wie das Landratsamt Nürnberger Land mitteilte. 

Update vom 02.04.2020, 12.15 Uhr: Diakonie beklagt fehlende Schutzausrüstung und Tests 

Die Pflegeeinrichtungen sind in der Corona-Krise besonders gefordert: Die meist älteren Patienten gehören zur Risikogruppe. Die Diakonie fordert deshalb mehr Schutzmaterial und finanzielle Hilfe.

Die Diakonie in Bayern befürchtet angesichts von fehlenden Coronavirus-Tests und Schutzausrüstungen einen Anstieg der Infektionen in Alten- und Pflegeheimen. Diese hätten nicht genügend Testkits, um alle Menschen zu testen, die vom Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung kämen, sagte Fachvorständin Sandra Schuhmann am Mittwoch (01.04.2020) in Nürnberg. Die alten Menschen kämen deshalb vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne, was besonders für Demenzkranke problematisch sei. 

Die Diakonie fordert deshalb, dass die Pflegeeinrichtungen mehr Tests zur Verfügung gestellt bekommen und dass sie die Ergebnisse schneller erhalten. Auch bei Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung sei die Lage immer noch prekär, sagte Schuhmann. Als Beispiel nannte sie einen Träger der Diakonie, der mit fünf Sozialstationen in Mittelfranken rund 1200 Haushalte versorgt. Dieser habe bei einer staatlichen Verteilstelle für Schutzausrüstung am Montag für jede Station nur einen Schutzanzug und fünf Liter Desinfektionsmittel bekommen, Schutzmasken überhaupt keine. 

Schuhmann warf deshalb die Frage auf, wie die Diakonie bei einer solchen Mittelzuteilung die Versorgung sowie die Sicherheit der Patienten und der Mitarbeitenden sicherstellen solle. Das Schutzmaterial reiche hinten und vorne nicht. „Man muss davon ausgehen, dass sich die Zahl der Infektionen in den Alten- und Pflegeheimen erhöhen wird.“ Deshalb bemühe sich die Diakonie nun selbst um Schutzausrüstung, was aber schwierig sei. „Auf dem Markt sind viele schwarze Schafe unterwegs“, sagte Schuhmann. 

Die Diakonie fürchtet auch um die Existenz ihrer etwa 700 Träger in Bayern, die rund 3500 Einrichtungen mit 90 000 Angestellten betreiben. 20 Prozent könnten nach der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten stecken, sagte der 2. Vorsitzende Wolfgang Janowsky. Deshalb fordere die Diakonie auch Hilfe von der Landesregierung, zum Beispiel in Form zinsloser Darlehen. Es gebe in Bayern viele Rettungsschirme für die Wirtschaft, betonte Janowsky. „Dennoch muss im Bereich der Sozialwirtschaft nachgebessert werden.“

Die Pflegekassen haben bereits finanzielle Unterstützung für Heime und Pflegedienste in der Corona-Krise zugesagt. Diese sollen unter anderem die Mehrkosten für Schutzausrüstung, die Isolierung von Patienten oder Personal übernehmen und helfen, wenn Einrichtungen schließen müssen. Dieser Pflege-Rettungsschirm sei aber nicht ausreichend, betonte Janowsky. Deshalb müsse Bayern diesen  – wie andere Bundesländer auch – ergänzen.

 

Update 01.04.2020, 18.10 Uhr: Sprunghafter Anstieg der Infizierten

Die Zahl der Infizierten im Raum Nürnberg ist im Vergleich zum Vortrag sprunghaft angestiegen. Insgesamt meldeten die Landratsämter am Mittwoch (01.04.2020) 608 Fälle, was 106 registrierte Neuinfektionen im Vergleich zu Dienstag bedeutet. Am 31. März galten noch 502 Menschen in Nürnberg und im Landkreis als infiziert.

Bis zum Mittwoch (01.04.2020, 14.00 Uhr) registrierte das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 326 mit dem Coronavirus infizierte Nürnberger. Die Zahl der ermittelten Kontaktpersonen stieg auf 3492. Aus der Quarantäne entlassen wurden mittlerweile 37 vormals infizierte Menschen sowie 680 Kontaktpersonen. Dies teilt das Landratsamt am Mittwochnachmittag mit.

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 282 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 40 von ihnen werden in Kliniken versorgt, sechs davon werden intensiv behandelt, so das Landratsamt Nürnberger Land am Mittwoch.

Von den 282 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 48 mehr als am Vortag– kommen elf aus Altdorf, 20 aus Burgthann, 19 aus Feucht, fünf aus Happurg, zwölf aus Hersbruck, 34 aus Lauf, 13 aus Leinburg, 15 aus Neunkirchen, 13 aus Ottensoos, 64 aus Röthenbach, zehn aus Schnaittach,
21 aus Schwaig, elf aus Schwarzenbruck und elf aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update 01.04.2020, 12.00 Uhr: Nürnberger Hotel bietet Zimmer als Homeoffice-Platz an

In der Corona-Krise vermieten einzelne Hotels ihre leerstehenden Zimmer als Homeoffice für Ruhesuchende. Das berichtet die dpa. Darunter ist auch das Hotel Cristal in Nürnberg, das seit einigen Tagen Zimmer als Büro mit oder ohne Getränke-Pauschale und Frühstück anbietet. Es habe schon ein paar Anfragen gegeben, aber nicht sehr viele, sagte Rezeptionsleiterin Anna Milenko. «Wir wollen damit vor allem ein Zeichen setzen.» Wegen der Corona-Pandemie sind Hotels zurzeit für Touristen geschlossen.

Auch andere Häuser in Deutschland versuchen nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, auf diese Weise etwas gegen den Leerstand zu unternehmen. Ein bundesweiter Trend sei das aber nicht, sagte Sprecherin Stefanie Heckel. «Viele Hotels haben geschlossen.» Mit solchen Ideen versuchten manche Betreiber sich vorübergehend über Wasser zu halten. «Das sind aber keine langfristigen Maßnahmen», betonte Heckel.

Update vom 31.03.2020, 17.20 Uhr: Gesundheitsamt meldet weitere Infizierte in Nürnberg

Bis zum Dienstag (31.03.2020, 15.30 Uhr) wurden dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 268 mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet.Dies teilte das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag mit.1798 Kontaktpersonen befinden sich demnach in Quarantäne. 36 vormals infizierte Menschen konnten inzwischen als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

Update vom 31.03.2020, 16.40 Uhr: Zwei weitere Covid-19-Patienten sterben

Im Nürnberger Land haben sich zwei weitere Sterbefälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ereignet, wie das zuständige Landratsamt am Dienstagnachmittag (31.03.2020) mitteilte. Demnach sind ein 86-jähriger Mann aus Leinburg sowie eine 66-jährige Frau aus Röthenbach verstorben. Damit sind es mittlerweile sieben Corona-Todesfälle im Landkreis.

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 234 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 31 von ihnen werden in Kliniken versorgt, zwei davon werden intensiv behandelt und beatmet.

Von den 234 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 19 mehr als Freitag – kommen sieben aus Altdorf, 20 aus Burgthann, 19 aus Feucht, zehn aus Hersbruck, 30 aus Lauf, elf aus Leinburg, 13 aus Neunkirchen, sechs aus Ottensoos, 49 aus Röthenbach, neun aus Schnaittach, 18 aus Schwaig, elf aus Schwarzenbruck und acht aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update vom 31.03.2020, 14.40 Uhr: Stadt unterstützt Obdachlose - auch Bürger können helfen

Obdachlose haben es in dieser Zeit besonders schwer, weil sie sich nicht wie andere Menschen einfach in häusliche Isolation begeben können. Die Stadt Nürnberg unterstützt Wohnungslose in dieser Zeit verstärkt - aber auch die Bürger können etwas tun.

Die regulären Hilfsangebote für Obdachlose bleiben weiter bestehen. Die ökumenische Wärmestube hat ein Notfallkonzept auf den Plan gerufen und versorgt Bedürftige mit warmem Essen, das nach Möglichkeit mitgegeben werden soll. Der Aufenthalt ist lediglich zum Essen, Duschen und Wäschewaschen erlaubt. Zusätzlich gibt es Informationen und Kriseninterventionsangebote. Die Nürnberger Tafel bleibt ebenfalls in Betrieb, - dank vieler ehrenamtlicher Helfer.

Die Stadt Nürnberg hat ihre Unterbringungsmöglichkeiten temporär aufgestockt: Obdachlose können in Einrichtungen mit Doppelzimmer, sanitären Anlagen und Essensversorgung übernachten. Auch für den Fall einer notwendigen häuslichen Quarantäne stehen Kapazitäten zur Verfügung, die bislang noch nicht zum Einsatz kamen.

Medizinische Versorgung leistet die Straßenambulanz „Franz von Assisi“ der Caritas. Obdachlosen Patienten stehen im Rahmen der Notfallversorgung alle Einrichtungen des Gesundheitssystems zur Verfügung. Infektionen sind (Stand: 26. März) noch nicht bekannt. In Nürnberg sollen zudem zwei ehemalige Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber zur Anlaufstelle umgewidmet werden. 

Auch Bürger können Unterstützung leisten: „Am besten können Nürnberger Obdachlosen mit Geldspenden an die Hilfseinrichtungen helfen - etwa an die Caritas, die die Straßenambulanz „Franz von Assisi“ betreibt, an die Heilsarmee oder an die ökumenische Wärmestube“, erklärt der Leiter des Sozialamts, Volker Wolfrum.

 

Update vom 31.03.2020, 14.10 Uhr: Eindringlicher Appell: Polizeipräsident droht mit Bußgeldern und Strafanzeigen

In einem Facebook-Video hat sich  Mittelfrankens Polizeipräsident Roman Fertinger mit einem eindringlichen Appell  an die Bevölkerung gewandt. Die erlassenen Ausgangsbeschränkungen angesichts der Corona-Krise gelte es zwingend einzuhalten - andernfalls drohten Konsequenzen. 

Nach Einschätzung der Fachleute könne die Ausbreitung des Coronavirus nur durch Einschränkung der sozialen Kontakte unterbunden werden. "Es geht um Ihre und unsere Gesundheit", warnte Fertinger. Menschen, die im Familienverband nach draußen gehen oder Sport treiben, sollten auf jeden Fall die nötigen Abstände einhalten.

Coronavirus-Ausgangsbeschränkungen: Polizeipräsident mit eindringlichem Appell 
Die Polizei werde zunächst mit Belehrungen und Aufklärung an die Bevölkerung herantreten, falls Einzelne die Vorgaben missachteten. „Aber wir werden bei harten Verstößen und Uneinsichtigkeit auch mit Bußgeldern und gegebenenfalls auch mit Strafanzeigen reagieren müssen.“ Die eindringliche Bitte des Polizeipräsidenten lautet deshalb: „Behalten Sie diese Vorgaben im Auge.“

Update vom 30.03.2020, 15.46 Uhr: Tausende Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen in Mittelfranken

Im Raum Nürnberg sind mittlerweile sechs Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. In der Stadt Nürnberg sind 250 Menschen infiziert, im Kreis Nürnberger Land sind es offiziell 215 Erkrankte (Stand: 30.03.2020). Für manche scheint die Lage aber immer noch nicht ernst genug.

Am Wochenende kontrollierte die Polizei in Mittelfranken Tausende Menschen. Dabei stellte sie 4.580 Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung fest, erklärt sie am Montag (30.03.2020). 480 Mal musste ein Bußgeld bezahlt werden. Einige zeigten sich unbelehrbar.

In der Nacht auf Sonntag (29.03.2020) wurde die Polizei gegen 0.30 Uhr auf ein Schulgelände in der Herriedener Straße gerufen. Dort hielten sich sieben Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren auf. Ihnen wurde erklärt, dass sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und Hausfriedensbruch begehen.

Ein 22-Jähriger ignorierte alle Anweisungen der Polizisten. Doch damit nicht genug: Bei seiner Durchsuchung trat er nahe an einen Polizisten heran und hustete ihm direkt ins Gesicht. Nach dieser Aktion wurde er festgenommen. Dabei setzte er sich stark zur Wehr und beleidigte die Beamten.

Unabhängig von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wird gegen den Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

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Update vom 29.03.2020, 15.20 Uhr: Zwei Tote im Landkreis Nürnberger Land

Das Landratsamt Nürnberger Land teilt mit, dass zwei weitere Personen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind. Laut Angaben des Amts handelt es sich um einen 86-Jährigen aus Winkelhaid und eine 83-Jährige aus Lauf. Im Landkreis sind dies inzwischen fünf Todesfälle. In der Stadt Nürnberg ist bisher ein Mensch gestorben. 

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig 201 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 31 von ihnen werden in Kliniken versorgt, vier davon werden intensiv behandelt und beatmet.

Von den 201 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 47 mehr als Freitag – kommen sechs aus Altdorf, 17 aus Burgthann, 15 aus Feucht, zehn aus Hersbruck, 25 aus Lauf, aus Leinburg und Neunkirchen jeweils acht, fünf aus Ottensoos, 45 aus Röthenbach, sieben aus Schnaittach, 18 aus Schwaig, zehn aus Schwarzenbruck und fünf aus Winkelhaid (Ortsnennung ab fünf Fällen oder mehr).

Update vom 27.03.2020, 15.42 Uhr: Frau stirbt wegen Coronavirus-Erkrankung

Am Freitag (27.03.2020) meldet das Landratsamt das vierte Todesopfer im Raum Nürnberg. Dabei handelt es sich um eine 86 Jahre alte Frau aus Röthenbach. Bisher sind im Nürnberger Land drei Menschen wegen einer Coronavirus-Erkrankung aus dem Leben geschieden, in der Stadt starb am Donnerstag (26.03.2020) eine 78-Jährige im Klinikum Nürnberg. Im Nürnberger Land gibt es am Freitag 154 registrierte Corona-Fälle. 18 Patienten sind im Krankenhaus, drei davon sind auf der Intensivstation.

Update vom 27.03.2020, 13.45 Uhr: Coronavirus-Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote

Die Stadt Nürnberg richtet – zusätzlich zum Bürgertelefon zu allgemeinen Fragestellungen rund um das Coronavirus – eine Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote, Ältere und Hilfesuchende ein. Das geht aus einer Pressemitteilung vom Freitag (27.03.2020) hervor. Die neue Hotline ist künftig von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-23 44 oder per E-Mail an engagiert@stadt.nuernberg.de zu erreichen. Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 bleibt weiterhin von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr besetzt.

Die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement des Referats für Jugend, Familie und Soziales, das Seniorenamt der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) und vielen weiteren Organisationen betreut die neue Hotline. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten um Verständnis, dass es zu Beginn einige Zeit in Anspruch nehmen kann, bis Hilfesuchende und Hilfsangebote passend zusammengebracht werden können. Aktuelle Informationen sind im Internet zu finden unter www.engagiert.nuernberg.de.

Update vom 26.03.2020, 16.32 Uhr: Erste Nürnbergerin stirbt mit Coronavirus-Erkrankung

Erste Corona-Tote aus Nürnberg: Am heutigen Donnerstag (26.03.2020) verstarb eine 78-Jährige im Klinikum Nürnberg, erklärt die Stadt. Die Frau ist am Coronavirus erkrankt. Es sei der erste bekannte COVID-19-Todesfall in der Nürnberger Bürgerschaft.

Die Zahl der Infizierten in Nürnberg steigt indes weiter an. Bis Donnerstagnachmittag zählen die Stadt und der Landkreis insgesamt 340 Infizierte.

Update vom 26.03.2020, 13.55 Uhr: Nahezu alle Passagier-Flüge von Nürnberg fallen aus

Es ist eine Hiobsbotschaft für den Airport Nürnberg: Fast alle Airlines haben wegen den Auswirkungen der Corona-Krise ihre Passagier-Flüge vom Nürnberger Flughafen gestrichen, erklärt Sprecher Christian Albrecht. Damit bleiben dem Airport nur noch die Fracht- sowie die Rettungsflüge übrig. Vor Corona machten die Passagier-Flüge den „absoluten Großteil“ der Flugbewegungen in Nürnberg aus, so Albrecht.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden wegen Corona sein wird, ist noch nicht absehbar. Es hängt auch davon ab, wie lange die Flüge wegen Ausgangsbeschränkungen und Reiseverboten ausfallen. Der Flugverkehr hatte zuvor bereits mit weiteren Problemen zu kämpfen. Hierzu zählen:

  • Schwächelnde Konjunktur
  • Anhaltende Handelskonflikte
  • Fehlende Flugzeuge im Markt (Ryanair, ein Hauptkunde des Airport Nürnbergs leidet besonders vom Grounding der Boeing B737 MAX)

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Viele Mitarbeiter des Nürnberger Flughafens arbeiten ab April zunächst für drei Monate in Kurzarbeit. Mit einer Prognose für die Zukunft tut sich Albrecht schwer: „Wegen Corona ändert sich die Lage aktuell stündlich“, sagt er. Eine Sache stimmt ihn allerdings zuversichtlich. Einige Airlines wollen bereits in den kommenden Tagen ihren Winterflugplan veröffentlichen. Auf der Homepage des Airport Nürnberg erhalten Fluggäste die neuesten Informationen zu den Folgen der Corona-Krise.

Update vom 25.03.2020, 18.15 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Nürnberg steigt auf 180 

Bis Mittwoch (25.03.2020, 17 Uhr) waren dem Gesundheitsamt Nürnberg 180 positiv getestete Personen gemeldet. Davon sind 17 Personen inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Nach wie vor befinden sich vier infizierte Menschen in stationärer Behandlung. In häuslicher Quarantäne sind aktuell circa 1 000 Kontaktpersonen der Kategorie 1. Am Bürgertelefon gingen am Mittwoch 558 Anrufe ein.

Update vom 25.03.2020, 18.10 Uhr: 124 Infizierte im Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es gegenwärtig  (Stand: 25.03.2020, 15 Uhr) 124 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Zwölf von ihnen werden in Kliniken versorgt, zwei davon wiederum beatmet. Dies teilte das Landratsamt Nürnberger Land mit. 

Von den 124 insgesamt bislang bestätigten Fällen – 31 mehr als am Dienstag (24.03.2020) – befinden sich 25 in Röthenbach, 17 in Burgthann, 15 in Schwaig, 14 in Lauf, acht in Feucht, sieben in Hersbruck, sechs in Schwarzenbruck und fünf in Schnaittach.

 

Update vom 24.03.2020, 13.11 Uhr: Wo gibt es Corona-Tests in Nürnberg?

Drei häufigsten Fragen an Coronavirus-Hotline: Seit der Einrichtung des Bürgertelefons vor mehr als zwei Wochen gingen bereits über 7.500 Anrufe ein, teilt die Stadt Nürnberg mit. Täglich sind das im Durchschnitt rund 400 Anrufe. Diese Fragen werden am häufigsten gestellt:

  • Wie ist der Ablauf beim Corona-Test?
  • Dauer: Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten?
  • Was sind aktuell die Risikogebiete?

Das sind die Antworten: Wenn Sie denken, dass sie am Coronavirus erkrankt sind, sollten Sie sich entweder telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, erläutert eine Sprecherin der Stadt Nürnberg. Der Arzt entscheide, wo der Test stattfindet. „Drive-Through-Tests“ wie in anderen Städten gebe es in Nürnberg nicht.

Auf das Coronavirus getestete Patienten müssten unterschiedlich lange auf ihr Ergebnis warten. Dies sei abhängig davon, welches Institut den Test macht und wie stark aktuell die Auslastung ist. Auf der Corona-Informationsseite der Stadt Nürnberg ist von „mehreren Tagen“ die Rede.

Die aktuellen Risikogebiete weist das Robert-Koch-Institut aus:

  • Ägypten: ganzes Land
  • China: Provinz Hubei (inklusive Stadt Wuhan)
  • Frankreich: Region Grand Est (enthält: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Spanien: Madrid
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Update vom 22.03.2020, 16.45 Uhr: Coronavirus fordert erste Todesopfer im Raum Nürnberg

Im Landkreis Nürnberger Land hat das Coronavirus die ersten Todesopfer gefordert: Laut Landratsamt Nürnberger Land sind zwei Patienten an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Es handelte sich um zwei 83 Jahre alte Männer aus Röthenbach bzw. Hersbruck, die seit einigen Tagen im Krankenhaus in Lauf intensivmedizinisch behandelt worden waren. Im Landkreis Nürnberger Land seien gegenwärtig 71 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Bis zum Samstagabend (22.03.2020) sind in der Stadt Nürnberg 93 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet das Presse- und Informationsamt. Rund 900 Menschen habe das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg als Kontaktpersonen der Kategorie 1 identifiziert.

Update vom 20.03.2020, 19.00 Uhr: Marcus König nicht mit Coronavirus infiziert

Der Oberbürgermeisterkandidat der CSU in Nürnberg, Marcus König, ist nicht mit dem Coronavirus infiziert. „Ich bin sehr erleichtert“, lässt sich König in einer Mitteilung der CSU vom Freitag (20.03.2020) zitieren. König hatte sich am Vortag in Quarantäne begeben und sich testen lassen, nachdem er als Kontaktperson eines Infizierten identifiziert worden war. 

König war bei der Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag in Nürnberg knapp als Führender aus dem ersten Wahlgang hervorgegangen. In der per Briefwahl durchgeführten Stichwahl, die am 29. März ausgezählt wird, steht König dem zweitplatzierten SPD-Bewerber Thorsten Brehm gegenüber.

Update vom 20.03.2020, 15.50 Uhr: Mittlerweile über 100 Infizierte im Raum Nürnberg - Landratsamt sucht Freiwillige

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Nürnberger Land ist auf 42 gestiegen. Das sind neun mehr als gestern. Insgesamt sind damit im Raum Nürnberg 103 Menschen an dem Virus erkrankt.

Das Landratsamt Nürnberger Land bittet Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudierende aus dem Nürnberger Land, die derzeit nicht oder nicht mehr arbeiten, sich bei der Landkreisverwaltung unter personalverwaltung@nuernberger-land.de zu melden. Die Freiwilligen sollen als Unterstützung für Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern eingesetzt werden, falls diese an ihre Kapazitätsgrenze stoßen. 

Update vom 19.03.2020, 18 Uhr: OB-Kandidat Marcus König (CSU) in Quarantäne 

Der Oberbürgermeisterkandidat der CSU in Nürnberg, Marcus König, ist wegen einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus in Quarantäne. König sei mit einer Person in Kontakt gekommen, die positiv auf das Virus getestet wurde, teilte die CSU am Donnerstag (19.03.2020) in Nürnberg mit. „Jetzt gilt es Verantwortung für die Menschen zu übernehmen, die mir trotz aller Vorsichtsmaßnahmen noch begegnen könnten. Daher ist der Gang in die Quarantäne unausweichlich.“

König war bei der Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag in Nürnberg knapp als Führender aus dem ersten Wahlgang hervorgegangen. In der per Briefwahl durchgeführten Stichwahl, die am 29. März ausgezählt wird, steht König dem zweitplatzierten SPD-Bewerber Thorsten Brehm gegenüber.

Update vom 19.03.2020, 16:30 Uhr: Rufnummer des Bürgertelefons geändert

Ab Freitag (20.03.2020) ist das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg zum Coronavirus unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 erreichbar. Das Telefon ist von 8:30 Uhr bis 16 Uhr besetzt. 

Update vom 19.03.2020, 16 Uhr: 34 Infektionen im Nürnberger Land

Im Landkreis Nürnberger Land gibt es aktuell 34 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben - das sind elf mehr als gestern. Ein Patient ist schwer erkrankt und wird im Krankenhaus behandelt. Die Fälle sind über den gesamten Landkreis verteilt. 

Update vom 19.03.2020, 13.30 Uhr: Weitere Schließungen und Absagen

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Nürnberg weitere Absagen und Schließungen bekanntgegeben.  Die Blaue Nacht 2020, die am 1. und 2. Mai hätte stattfinden sollen, hat das Kulturreferat am Donnerstag (19.03.2020) abgesagt. Es wird keinen Ersatztermin geben.

Des Weiteren ist das Standesamt grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen. Bereits verabredete Trauungen können aber stattfinden. Auch für Geburtsanzeigen und Sterbefälle ist das Standesamt weiterhin erreichbar. 

Alle städtischen Spielplätze und Spielhöfe im Stadtgebiet sind ebenfalls bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperrung gilt zusätzlich für Grillplätze, Bolzplätze, Bewegungsparks sowie weitere Freizeiteinrichtungen wie beispielsweise Skateanlagen. 

 

Coronavirus: Bürgertelefon in Nürnberg 

Bürgerhotline zum Coronavirus in Nürnberg freigeschalten: Seit dem heutigen Donnerstag (05.03.2020) können sich Nürnberger mit ihren Fragen zu Corona an ein speziell eingerichtetes Bürgertelefon wenden.

Telefonnummer und Erreichbarkeiten

Das Corona-Telefon ist unter der bisherigen Bürgerhotline des Gesundheitsamts zu erreichen: Telefonnummer 0911/2 31-1 06 66. Erreichbar ist das Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag zwischen 8.30 und 16 Uhr sowie am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Welche Fragen zum Coronavirus werden beantwortet?

Mitarbeiter der Nürnberger Stadtverwaltung beantworten Fragen zum Coronavirus.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Mit spezifischen medizinischen Fragen, etwa zu untypischen Krankheitssymptomen oder zur Rolle von bestehenden Vorerkrankungen, sollten sich Nürnberger an ihren Hausarzt oder andere niedergelassene Ärzte wenden, erklärt die Stadt.