Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. Regelmäßig überprüfen wir die Zahl der Infizierten im Landkreis und vermelden sie dann hier. Aufgrund der unterschiedlichen Zählweise der Landratsämter, Landesämter und des Robert-Koch-Instituts kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus in Deutschland erfahren Sie in unserem Newsticker.

Update vom 14.01.2021, 19.55 Uhr: Kostenlose FFP2-Masken für Nürnberger-Pass-Berechtigte

Wie die Stadt Nürnberg am Donnerstag (14. Januar 2021) mitteilt, bekommen Menschen mit einem Nürnberg-Pass ab Montag (18. Januar 2021) an elf Ausgabestellen zwei FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Die dort ausgegeben Masken sind aus dem eigenen Bestand der Stadt Nürnberg, heißt es weiter.

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Die Organisation und Verteilung übernimmt das Amt für Existenzsicherung und Soziale Integration–Sozialamt mit tatkräftiger Unterstützung durch die Nürnberger Tafel. Das Angebot dient zur Überbrückung, bis alle Berechtigten postalisch mit FFP2-Masken aus dem Bestand des Freistaats versorgt sind, so die Stadt. 

"Ich bin sehr froh, dass wir mit Unterstützung der Nürnberger Tafel so kurzfristig eine Versorgung bedürftiger Bürgerinnen und Bürger mit FFP2-Masken sicherstellen
können. Und doch möchte ich Betroffene aus Gründen des Infektionsschutzes bitten, sofern es ihnen möglich ist, auf die Zusendung der FFP2-Masken per Post zu warten, um die Ausgabestellen nicht zu überlasten", so Oberbürgermeister Marcus König. Ab Montag (18. Januar 2021) gilt in ganz Bayern eine FFP2-Maskenpflicht bei Einkäufen und im ÖPNV. 

Bedürftige erhalten an folgenden Stellen die Masken der Stadt Nürnberg: 

  • Südstadtforum
  • Nachbarschaftshaus Gostenhof
  • Stadtteilladen Diana
  • Stadtteilladen Nordost
  • Amt für Existenzsicherung und soziale Integration - Sozialamt
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Leopoldstraße
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Grolandstraße
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Ernst-Sachs-Straße
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Nunnenbeckenstraße
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Namslauer Straße
  • Tafel Nürnberg, Ausgabestelle Jakobsplatz

Update vom 14.01.2021, 07.45 Uhr: Inzidenz bei 274,13 - neue 15-Kilometer-Regel gilt ab sofort auch für Nürnberg

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aus Nürnberg nachgemeldeten Infektionszahlen nun aktualisiert und veröffentlicht. Demnach übersteigt Nürnberg den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 200 und hat wieder den Status eines Hotspots. Laut RKI ist die Inzidenz in Nürnberg bei 274,13 . Damit tritt für Nürnberg die 15-Kilometer-Regelung in Kraft, nach der den Einwohnern touristische Ausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern ab Stadtgrenze hinaus untersagt sind.

Die Regelung erfasst ausschließlich touristische Tagesreisen, also in erster Linie Ausflüge, die der Freizeitgestaltung wie Wandern, Spazieren gehen oder anderen freizeitsportliche Aktivitäten dienen. Sport und Bewegung an der frischen Luft begründen ausdrücklich keine Rechtfertigung für das Verlassen des 15-Kilometer-Radius. Bei Vorliegen triftiger Gründe ist das Verlassen des 15-Kilometer-Radius um den eigenen Wohnort weiterhin möglich.

Zu den triftigen Gründen zählen unter anderem die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, die Inanspruchnahme medizinischer und pflegerischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Ehegatten oder Lebenspartnern, der Einkauf, Behördengänge sowie die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen.

Außer Kraft setzen kann die Stadt Nürnberg die 15-Kilometer-Regelung erst dann, wenn der Inzidenzwert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist.

Update vom 11.01.2021, 15.34 Uhr: Zwei Corona-Tote im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land sind erneut zwei Corona-Infizierte gestorben. Wie das Landratsamt Nürnberger Land am Montag (11. Januar 2021) berichtet, handelt es sich um eine 80-jährige Frau aus Burgthann und einen 87-jährigen Mann aus Lauf, die demnach mit oder am Coronavirus verstorben sind. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen im Landkreis auf 135. 

Unterdessen vermeldet das Nürnberger Land 104 Neuinfektionen. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 4119. 3340 Personen gelten als genesen.

Die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz umgerechnet auf 100.000 Einwohner beträgt am Montag 108,32. In drei fränkischen Regionen liegt der Inzidenzwert aktuell sogar bei über 300 Neuinfektionen.

Update vom 11.01.2021, 11.49 Uhr: Nürnbergs Inzidenz stark gesunken? Stadt klärt auf

Nürnbergs vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentliche 7-Tage-Inzidenz beträgt am Montag (11. Januar 2021) nur noch 129,04. Noch am Freitag lag der Wert bei 229,57. Ist die Zahl der Corona-Fälle also über das Wochenende massiv zurückgegangen? Nein, sagt die Stadt Nürnberg - und erklärt die Hintergründe. 

Laut dem Presse- und Informationsamt der Stadt berücksichtigt der vom RKI veröffentlichte Inzidenzwert von 129,04 nicht die vom Nürnberger Gesundheitsamt an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gemeldeten Infektionszahlen von Freitag und Samstag.

"Offenbar konnten die aus der Datenbank an das LGL auf Grund von Softwareproblemen übermittelten Werte dort nicht verarbeitet werden", teilt die Stadt Nürnberg mit. Eine Softwarefirma sei mit der Überprüfung und Behebung des Problems beauftragt worden. Die Stadt Nürnberg rechnet demnach mit Nachmeldungen in den nächsten Tagen und einem Inzidenzwert, "der wieder über 200 liegen dürfte".

In diesem Fall würde auch in Nürnberg die sogenannte 15-Kilometer-Regel in Kraft treten. Von ihr sind am Montag in Franken zwölf Regionen betroffen.

Update vom 05.01.2021, 17.28 Uhr: Corona-Ausbruch in Altenheim - mehr als die Hälfte der Bewohner infiziert

In vielen Altenheimen in Nürnberg ist die Lage aktuell extrem angespannt: Rund ein Viertel der gemeldeten Corona-Fälle in Nürnberg stammen aus Pflegeheimen. Einer kleinen Einrichtung wurden die akuten Fälle zu viel.

Von den circa 60 Bewohnern ist mehr als die Hälfte mit Covid-19 infiziert. Außerdem sind derzeit nur noch zehn Mitarbeiter von normal 27 Pflegern gesund und vor Ort, eine Hygiene- und Isolierstation gibt es nicht. Die Versorgung der Bewohner ist der Einrichtung nicht mehr möglich.

Deshalb wurden am Wochenende 20 Bewohner in das Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See umquartiert. Dort sind aktuell überwiegend Corona-Patienten untergebracht.

Da alle Personen mit Corona infiziert sind, mussten besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die Einsatzkräfte verschiedener Rettungsdienste trugen deshalb nicht nur Masken, sondern auch ganze Schutzanzüge, um sich vor einer Infektion zu schützen. Zusätzlich wurden dem Altenheim zehn weitere Pfleger zugewiesen, um die Versorgung der restlichen Bewohner zu gewährleisten. 

Update vom 04.01.2021, 15.24 Uhr: Landkreis Nürnberger Land beklagt 17 neue Verstorbene 

Im Nürnberger Land gibt es zahlreiche neue Todesfälle von Corona-Infizierten. "Der Landkreis beklagt den Tod von 17 weiteren Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind", teilt das Landratsamt Nürnberger Land am Montag (4. Dezember 2021) mit. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen erhöht sich demzufolge auf 123. Die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz im Nürnberg Land beträgt aktuell 133,5.

Die Stadt Nürnberg weist am Montag einen Corona-Warnwert von 307,31 auf. Bei zwei Corona-Demos in Nürnberg spielten sich derweil unfassbare Szenen ab. Zahlreiche Teilnehmer feierten wie im Fasching, etliche trugen zudem keine Maske. Viele fragen sich nun: Wieso schritt die Polizei nicht ein?

Unterdessen sind seit dem 31. Dezember im Landkreis 159 Neuinfektionen mit dem Coronavirus ermittelt worden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Nürnberger Land auf 3891. 3083 Personen gelten dem Landratsamt zufolge als genesen.

Update vom 30. Dezember 2020, 13.08 Uhr: Viele Todesfälle in Nürnberg

Der städtische Bestattungsdienst in Nürnberg hat zurzeit so viel zu tun, dass er nicht mehr alle Aufträge annehmen kann. "Corona spielt eine Rolle. Wir haben ein erhöhtes Sterbeaufkommen", sagte der stellvertretende Leiter der Friedhofsverwaltung Gerhard Wellenhöfer am Mittwoch (30 Dezember 2020). Ein weiterer Grund seien die üblichen Verzögerungen über die Feiertage.

Bayerns zweitgrößte Stadt verzeichnet seit Wochen viele Corona-Infektionen. Laut Robert Koch-Institut lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Mittwochmorgen knapp unter 300. Dazu kamen 210 neue Todesfälle.

Um die vielen Bestattungen abarbeiten zu können, hat der Bestattungsdienst sein Personal über die Feiertage aufgestockt. Beim Krematorium sei sogar eine zusätzliche Schicht eingeführt worden, sagte Wellenhöfer. "Wir haben Engpässe in der Kühlkapazität, aber schaffen es noch."

Bei Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, sind bei der Bestattung besondere Sicherheitsvorkehrungen nötig. Wie auch bei anderen Toten mit infektiösen Krankheiten müssten die Särge versiegelt werden, sagte Wellenhöfer. Eine offene Aufbahrung sei nicht möglich. Die Beschäftigten des Bestattungsdienstes müssten außerdem Schutzkleidung tragen. Wellenhöfer geht davon aus, dass sich die Lage nach den Feiertagen entspannen werde.

Update vom 28.12.2020, 15.24 Uhr:  Landratsamt Nürnberger Land meldet fünf neue Todesfälle

Die Corona-Lage im Raum Nürnberg bleibt angespannt. Wie das Landratsamt Nürnberger Land am Montag (28. Dezember 2020) mitteilt, beklagt der Landkreis den Tod fünf weiterer Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen erhöht sich dadurch auf 97.

Von Heiligabend bis Montag sind im Nürnberger Land 152 Neuinfektionen mit dem Virus bekannt geworden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 3647. 2667 Personen gelten dem Landratsamt zufolge als genesen.

Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldete 7-Tage-Inzidenz - umgerechnet auf 100.000 Einwohner - beträgt im Nürnberger Land am Montag 145,21. In der Stadt Nürnberg liegt der Wert aktuell bei 320,43.

Update vom 23.12.2020, 10.47 Uhr: Fünf weitere Corona-Tote im Nürnberger Land

Im Nürnberger Land sind erneut mehrere Corona-Infizierte gestorben. "Der Landkreis beklagt den Tod von fünf weiteren Personen, aus Winkelhaid, Schwarzenbruck und Pommelsbrunn, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind", berichtet das Landratsamt. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen erhöht sich damit auf 92.

Unterdessen sind 52 Neuinfektionen bekannt geworden, Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 3436. 2295 Personen gelten dem Landratsamt zufolge als genesen.

Die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz, umgerechnet auf 100.000 Einwohner, beträgt am  Mittwoch (23. Dezember 2020) 230,10. Der Inzidenzwert der Stadt Nürnberg liegt bei 366,73.

Update vom 22.12.2020, 14.39 Uhr: Großer Andrang am Corona-Schnelltest-Zentrum im "Hirsch"

Im Nürnberger Süden wurde die Party- und Eventlocation "Hirsch" zu einem Corona-Schnelltest-Zentrum umfunktioniert. Betreiber ist der "Hirsch" in Partnerschaft mit der Firma Modl Medical, berichtet die Stadt Nürnberg auf ihrer Webseite. 

Der kostenpflichtige Schnelltest wird demnach innerhalb weniger Minuten als Rachen-Abstrich von geschultem Personal in einem Zelt im Garten des Musikclubs vorgenommen. "Das Ergebnis erhalten Sie nach fünfzehn Minuten als Handy-Mitteilung. Es ist nicht erforderlich, vor Ort zu warten", heißt es auf dem Portal der Stadt. Vor Ort gebe es Kurzzeit-Parkplätze und eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Ein Termin ist online vereinbar. Es ist aber auch möglich, das Testzentrum spontan ohne vorherige Anmeldung aufzusuchen. Das Testzentrum hat täglich – auch an den Feiertagen – geöffnet. Zu finden ist es in der Vogelweiherstraße 66 in Nürnberg.

Die Resonanz ist aktuell groß, berichtet die Agentur News5. Etliche Menschen warten am Dienstag (22. Dezember 2020) vor dem "Hirsch" und wollen einen entsprechenden Schnelltest machen. Demnach herrscht vor Ort ein enormer Andrang. "Die Schlange ist zwischenzeitlich mehrere hundert Meter lang", meldet News5. Der Agentur zufolge wollen viele die Gelegenheit nutzen und vor den Feiertagen einen Test machen, um mit gutem Gewissen Verwandte treffen zu können. 

Update vom 21.12.2020, 16.46 Uhr: Landkreis beklagt vier weitere Corona-Tote

Über das Wochenende hat es im Nürnberger Land 148 Corona-Neuinfektionen gegeben. Das berichtet das Landratsamt Nürnberger Land am Montagnachmittag (21. Dezember 2020). Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Nürnberger Land auf 3384.

2225 Personen gelten als genesen.

Unterdessen gibt es im Landkreis vier weitere Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen erhöht sich damit laut Landratsamt auf 87.

Die vom RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz umgerechnet auf 100.000 Einwohner beträgt am Montag 255,3.

Update vom 18.12.2020, 16.57 Uhr: Zahl der Corona-Todesfälle über Nacht massiv gestiegen - das ist die Ursache

Die Statistik gleicht auf den ersten Blick einem Horrorszenario: Die Corona-Todesfälle in der Stadt Nürnberg haben binnen kürzester Zeit rasant zugenommen. Von Donnerstag (17. Dezember 2020) bis Freitag (18. Dezember 2020) ist die Zahl der verstorbenen Infizierten von 117 auf sage und schreibe 184 gestiegen. Dies geht aus einer Grafik des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

Gab es also 67 neue Corona-Tote über Nacht? Nein. Die Stadt Nürnberg gibt Entwarnung. Der große Sprung ergibt sich laut Andreas Franke aus einer statistischen Bereinigung. "Das hat zwei Hauptursachen", erklärt der Leiter des Presse- und Informationsamts inFranken.de. So sei bei 42 Verstorbenen anhand der Totenscheine inzwischen die Todesursache ausgewertet worden: Covid-19. Hinzu kommen 25 Fälle, die aufgrund eines Software-Updates "umdeklariert" worden sind. Daraus resultierten in der Summe dann die 67 neuen Todesopfer.

"Solche großen Sprünge kommen immer mal wieder vor", hält Franke fest. "Das hat es auch schon in anderen Städten gegeben. Diese hohen Zahlen irritieren aber natürlich enorm."

Update vom 11.12.2020, 14.30 Uhr: Neuerung bei der Ermittlung von Kontaktpersonen 

Das Gesundheitsamt hat eine Neuerung bei der Ermittlung und Verständigung von Kontaktpersonen eingeführt, wie das Landratsamt am Freitag (11. Dezember 2020) berichtet. Bisher wurden alle Menschen, die mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person Kontakt hatten per Brief verständigt. Dieser Vorgang soll jetzt per E-Mail stattfinden, um das sogenannte Contact Tracing Team zu entlasten. 

Zuvor wurden alle Kontaktpersonen telefonisch darüber informiert, dass sie in Quarantäne müssen, was das für sie bedeutet und wie das weitere Vorgehen ist. Gut daran sei gewesen, dass Fragen sofort geklärt werden konnten. Allerdings könne diese Zeit nun nicht mehr aufgebracht werden, da das Team trotz 10-Stunden-Schichten - auch an den Wochenenden - nicht alle Anrufe bewerkstelligen konnte. Viele Menschen waren nicht sofort erreichbar, weshalb auch öfter nachtelefoniert werden musste. 

"Mein Dank gilt den Mitarbeitenden am Gesundheitsamt und an den anderen Stellen im Haus, die sich gerade so für die Bekämpfung der Pandemie einsetzen, und jeder Bürgerin und jedem Bürger, die sich an die Maßnahmen halten und mitziehen. Rücksicht und Vorsicht sind und bleiben wichtig", so Landrat Armin Kroder. 

Zudem gibt es Nachrichten was das Impfzentrum anbelangt. Wie das Landratsamt schreibt, wurde eine Halle in Röthenbach dafür ausgewählt. Der Innenausbau der Impfstraße ist in vollem Gange, heißt es. Der genaue Standort ist nicht bekannt.

Am Freitag (11. Dzember 2020) hat es 72 Neuinfektionen im Nürnberger Land gegeben. 

Update vom 9.12.2020, 15.57 Uhr: Nürnberger Land: Corona-Maßnahmen weiter verschärft

Im Nürnberger Land wurden am Mittwoch (9. Dezember 2020) 60 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus bestätigt. Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis erhöht sich damit auf 2660. Inzwischen gelten 1714 Personen als genesen. Aktuell sind 879 Personen mit dem Virus infiziert. Eine genaue Aufschlüsselung nach den Gemeinden liefert das Nürnberger Landratsamt. Der Landkreis vermeldet einen neuen Todesfall: Eine 99-jährige Person aus Winkelhaid ist in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Zahl der mit oder am Virus verstorbenen Personen beträgt 67. Laut des RKIs die aktuelle 7-Tages-Inzidenz bei 233,0 pro 100.000 Einwohner.

Corona-Maßnahmen erweitert: Ausgangssperren und Umstellung auf Distanz-Unterricht im Nürnberger Land

Seit Mittwoch (9. Dezember 2020) bis voraussichtlich zum 5. Januar 2021 gilt die 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Weil das Nürnberger Land mit einem Inzidenzwert von 233,0 die Marke von 200 überschritten hat, gelten für den gesamten Landkreis zusätzlich zu den allgemeinen Regelungen weitere Einschränkungen.

Zwischen 21 und 5 Uhr wird eine Ausgangssperre verhängt. Ausnahmen bilden folgende Gründe:

  • medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle
  • berufliche oder dienstliche Tätigkeiten
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger
  • Begleitung Sterbender
  • Versorgung von Tieren
  • Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020
  • ähnlich gewichtige und unabweisbare Gründe

An allen Schulen wird der Präsenzunterricht ab der Jahrgangsstufe acht eingestellt. Ausnahmen bilden die jeweils letzte Jahrgangsstufe sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. In Musikschulen und Fahrschulen darf bis auf weiteres kein Unterricht in Präsenzform mehr stattfinden.

Zudem dürfen Märkte zum Warenverkauf nicht mehr stattfinden. Eine Ausnahme bilden hierbei regelmäßig stattfindende Wochenmärkte zum Verkauf von Lebensmitteln.

Außerdem gilt weiterhin an folgenden Orten im Landkreis die Maskenpflicht, die sich auf den gesamten öffentlich zugänglichen Raum einschließlich der Gehsteige bis zu den Hauswänden erstreckt.

  • Stadt Hersbruck: Oberer Markt im Bereich zwischen Einmündung Eisenhüttlein und Rathausbrunnen
  • Stadt Lauf: Unterer Marktplatz einschließlich Nürnberger Tor und Friedensplatz bis zur Einmündung Glockengießer-/Nürnberger Straße; Oberer Marktplatz einschließlich Hersbrucker Tor; Johannisstraße, vom Marktplatz bis zur Wasserbrücke

Update vom 7.12.2020, 15.17 Uhr: Corona-Zahlen steigen weiterhin an - verschärfte Maßnahmen im Nürnberger Land

Am Dienstag werden im Nürnberger Land 67 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Nürnberger Land auf 2601. Davon gelten 1704 Personen als genesen. Drei Personen sind in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Eine 90-jährige aus Lauf, eine 83-Jährige und eine 80-Jährige aus Schnaittach. Die Zahl der mit oder am Coronavirus Verstorbenen steigt damit auf 66.

Die 7-Tages-Inzidenz im Nürnberger Land beträgt laut RKI 240,1. In der Stadt Nürnberg liegt der Inzidenzwert aktuell sogar bei 344,7. Die verschärften Corona-Regeln gelten weiterhin. Außerdem gilt an folgenden Orten Maskenpflicht und ein ganztägiges Alkoholverbot, das sich auf den gesamten öffentlich zugänglichen Raum einschließlich der Gehsteige bis hin zu den Hauswänden erstreckt:

  • Stadt Hersbruck: Oberer Markt im Bereich zwischen Einmündung Eisenhüttlein und Rathausbrunnen
  • Stadt Lauf: Unterer Marktplatz einschließlich Nürnberger Tor und Friedensplatz bis zur Einmündung Glockengießer-/Nürnberger Straße; Oberer Marktplatz einschließlich Hersbrucker Tor; Johannisstraße, vom Marktplatz bis zur Wasserbrücke

Weil das Nürnberger Land mit einem Inzidenzwert von 240,1 die Marke von 200 überschritten hat, gelten für den Landkreis ab dem 6. Dezember zusätzlich zu den bisherigen allgemeinen Corona-Regelungen außerdem weitere Einschränkungen:

An allen Schulen ist ab Jahrgangsstufe acht sicherzustellen, dass zwischen allen Schülern und Lehrkräften der Mindestabstand durchgehend eingehalten werden kann. Ausgenommen sind Abschlussklassen sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Musik- und Fahrschulen dürfen keinen Unterricht in Präsenzform mehr anbieten. Märkte zum Warenverkauf sind untersagt. Ausnahmen gelten für den Verkauf von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte.

Update vom 5.12.2020, 20.32 Uhr: Landkreis Nürnberger Land verschärft Corona-Regeln

Im Landkreis Nürnberger Land gelten ab Sonntag (6. Dezember 2020) zusätzliche Einschränkungen wegen Corona, teilt das Landratsamt mit. Am Samstag hat das Robert Koch-Institut (RKI) einen 7-Tages-Inzidenzwert von 213,7 für den Landkreis verkündet. Damit müssen weitere Maßnahmen in Kraft treten.

Neue Corona-Regeln für Nürnberger Land ab Sonntag

  • An allen Schulen ist ab der Jahrgangsstufe acht durch geeignete Maßnahmen – wie insbesondere durch Wechselunterricht – sicherzustellen, dass im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von eineinhalb Metern durchgehend eingehalten werden kann. Ausgenommen sind die Abschlussklassen sowie Schulen zur sonderpädagogischen Förderung.
  • In Musikschulen und Fahrschulen darf kein Unterricht in Präsenzform mehr stattfinden.
  • Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte sind untersagt.
  • Der Konsum von Alkohol auf mit Allgemeinverfügung des Landratsamtes Nürnberger Land vom 4. November festgelegten zentralen Begegnungsflächen ist ganztägig verboten.

Landrat Armin Kroder ruft die Bevölkerung im Nürnberger Land zu Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme auf: "Gehen wir achtsam miteinander um. Halten wir uns an die bestehenden Regelungen. Schützen wir einander."

In der Stadt Nürnberg gelten aktuell strikte Ausgangsbeschränkungen: Diese Regeln sind in Kraft.

Update vom 01.12.2020, 12.51 Uhr: 2000 Verstöße gegen die Maskenpflicht

An Bahnhöfen und Zügen in Mittelfranken sowie in den Regionen Ingolstadt und Augsburg wurde im November die Einhaltung der Maskenpflicht und der Kontaktbeschränkungen kontrolliert, berichtet die Bundespolizei Nürnberg am Dienstag (1. Dezember 2020). 

Bei den Kontrollen wurden insgesamt 2000 Verstöße festgestellt. Die große Mehrzahl (1860) reagierte sofort und setzte einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz auf, so die Polizei. Eine Minderheit zeigte sich allerdings uneinsichtig.

140 weigerten sich hartnäckig, einen Mundschutz zu tragen. "Deren Personalien wurden an die zuständigen Ordnungsämter zur Einleitung von Bußgeldverfahren weitergeleitet", erklärt die Polizei. "Die Bundespolizei wird auch im Monat Dezember verstärkt auf die Einhaltung der Maskenpflicht und der Kontaktbeschränkungen achten."

Foto: bboellinger / pixabay.com

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