In einem Drohbrief an die Gewerkschaft Verdi wurde ein weißes Pulver gefunden. Nun kam die Nachricht, dass der Test des Pulvers negativ ist.
Am Mittwoch (18. Februar 2026) fand Verdi das Pulver in dem Drohbrief, was am frühen Vormittag einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Spezialisten auslöste. Das weiße Pulver wurde insgesamt dreimal negativ getestet. Somit spricht das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag (20. Februar 2026) in einer schriftlichen Mitteilung an das städtische Gesundheitsamt Entwarnung aus. Aus dem Gutachten geht hervor, dass weder Bacillus anthracis (Erreger von Anthrax beziehungsweise Milzbrand) noch andere bakterielle Krankheitserreger nachgewiesen wurden.
Das Pulver wurde mithilfe zweier Schnelltests am Mittwoch noch vor Ort im DGB Haus am Kornmarkt in Nürnberg durch Spezialisten des LGL getestet. Diese haben keinerlei Hinweise auf gefährliche Stoffe ergeben. Im Gebäude hielten sich während des Großeinsatzes über 70 Personen auf, die über viele Stunden in Ungewissheit ausharren mussten. Ein Großteil durfte nach den negativen Schnelltests am späten Nachmittag und Abend das Haus verlassen. Betroffene auf dem Stockwerk, auf dem der Brief geöffnet worden ist, konnten zu ihrer eigenen Sicherheit erst nach einer Dekontamination gehen. Derzeit ermittelt zudem die Kriminalpolizei.