Die Polizei warnt vor Betrügern, die Investoren in Mittelfranken derzeit mit täuschend echt wirkenden E-Mails, SMS und Telefonanrufen um ihr Vermögen bringen – der Schaden beläuft sich laut Polizei bereits auf mehrere Hunderttausend Euro. Betroffen seien Nutzer der Handelsplattform Trade Republic, deren Vertrauen die Betrüger durch den Missbrauch des Namens gewinnen wollten, so die Polizei. Sechsmal seien die Täter zuletzt erfolgreich gewesen, die Beamten ermittelten in den bekannten Fällen.

Zuletzt seien auch im nördlichen Oberbayern mehrere Fälle von derartigen Betrügereien gemeldet worden. Der bisher gemeldete Schaden belaufe sich auf etwa 50.000 Euro, teilte das Polizeipräsidium in Ingolstadt mit.

Plattform warnt Kunden inzwischen auch selbst

In den vergangenen Wochen sollen die Täter E-Mails verschickt und Empfänger dazu aufgefordert haben, über Links Dokumente hochzuladen oder persönliche Informationen und Passwörter einzugeben. In anderen Fällen erhielten Kunden SMS mit vermeintlichen Warnungen zu Zahlungsaufforderungen oder gehackten Konten.

Um das Vermögen zu schützen, sollen Kunden es auf ein angeblich sicheres Wallet, eine Art digitale Geldbörse, transferieren, so die Polizei. Teilweise führten die Betrüger auch stundenlange Telefonate mit ihren Opfern und begleiteten sie bei der Überweisung. Nach dem Geldtransfer sollte das Guthaben weitergeleitet werden und war für Kunden nicht mehr zugänglich.

Trade Republic warnt seine Kunden inzwischen vor dieser Masche. Das Unternehmen erklärte, dass SMS ausschließlich mit einmaligen Log-in-Codes versendet werden. Es werde niemand aufgefordert, Links anzuklicken, Telefonnummern anzurufen oder Guthaben in andere Wallets zu transferieren.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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