Am späten Donnerstagabend (1. April 2026) sind zwei Menschen bei einem Unfall auf der A6 bei Nürnberg verletzt worden.

Ein 58-jähriger Fahrer eines Kleinbusses war gegen 21.50 Uhr auf der A6 Richtung Heilbronn unterwegs, als ein technischer Defekt an seinem Fahrzeug auftrat. Zwischen der Anschlussstelle Nürnberg-Langwasser und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd hielt er kurz darauf an. Laut Verkehrspolizei Feucht sei der Motor ausgegangen und das Fahrzeug habe sich nicht mehr starten lassen. Da in diesem Bereich der A6 jedoch kein Seitenstreifen existiert, kam der Kleinbus auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer sicherte daraufhin sein Fahrzeug mittels Warnblinkanlage ab.

Panne auf A6 bei Nürnberg endet in Kollision - zwei Verletzte im Krankenhaus

Kurze Zeit später fuhr eine 53-jährige Autofahrerin ebenfalls die rechte Fahrspur. Diese erkannte das Pannenfahrzeug zu spät und fuhr mit ihrem Auto ungebremst auf das Heck des stehenden Kleinbusses auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinbus zunächst gegen die rechte Schutzplanke geschleudert und blieb dann zwischen der rechten und mittleren Fahrspur stehen. Das stark beschädigte Auto der 53-Jährigen kam auf der rechten Fahrspur zum Stehen.

Der 58-Jährige befand sich zum Telefonieren in seinem Kleinbus, als das Auto damit kollidierte. Durch den Aufprall wurde der Fahrer verletzt und musste schließlich durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die 53-jährige Autofahrerin wurde durch den Zusammenstoß so schwer verletzt, dass sie ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Gegen die Unfallverursacherin wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet. Die Autobahn wurde zudem nach Bergung der Fahrzeuge wieder freigegeben. Von den vier Fahrspuren waren zwei für einen Zeitraum von circa drei Stunden beeinträchtigt. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei schließlich auf circa 17.000 Euro.