Die Polizei hat einen Betrüger festgenommen, der versucht hat, mit einer vorgetäuschten Notlage an Geld zu kommen. Der 44-Jährige klingelte am Montagnachmittag (4. Mai 2026) an der Tür eines Hauses in der Josef-Simon-Straße im Nürnberger Stadtteil Langwasser, teilte die Polizei mit. Demnach gab er an, ein neuer Nachbar zu sein, der sich ausgesperrt habe, und deshalb 50 Euro für einen Schlüsseldienst brauche.
Beim Anwohner handelte es sich um einen Polizeibeamten, dem diese Masche bekannt war. Als er sich als Polizist zu erkennen gab, ergriff der Tatverdächtige die Flucht. Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd konnten ihn im Rahmen der Fahndung vorläufig festnehmen.
Der 44-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des versuchten Betrugs verantworten. Die weiteren Ermittlungen laufen. Die Polizei rät, kein Bargeld an unbekannte Menschen zu geben– auch dann nicht, wenn sie sich als Nachbarn ausgeben und eine Notlage schildern. Stattdessen sollte angeboten werden, selbst beim Schlüsseldienst oder bei Angehörigen anzurufen. Wer tatsächlich Hilfe benötigt, werde dieses Angebot annehmen, so die Polizei. Im Zweifel sollte der Notruf 110 gewählt werden.
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