Kräfte der Technischen Verkehrsüberwachung der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg führten über das verlängerte Wochenende (14.05.2026-17.05.2026) mehrere Geschwindigkeitsmessungen im Nürnberger Stadtgebiet durch. Dabei wurden an den verschiedenen Messstellen teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Ein junger Mann befuhr mit seinem BMW zur Nachtzeit den Frankenschnellweg im Bereich der Jansenbrücke im Nürnberger Westen. Auf regennasser Fahrbahn wurde er mit einer Geschwindigkeit von 176 km/h gemessen. Die an dieser Stelle zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritt der Fahrer somit um 96 km/h.

Nur kurze Zeit später passierte eine Audi-Fahrerin dieselbe Messstelle. Auch sie war deutlich zu schnell unterwegs. Die Einsatzkräfte stellten bei ihr eine Geschwindigkeit von 161 km/h fest. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritt sie somit um 81 km/h.

Beide Fahrzeugführer müssen nun mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Nach Abzug der Toleranz drohen jeweils ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Aufgrund der Gesamtumstände prüft die Zentrale Bußgeldstelle zudem, ob eine vorsätzliche Begehung der Verkehrsordnungswidrigkeit vorliegt. In diesem Fall könnte das Bußgeld deutlich erhöht werden.

Die Geschwindigkeitsüberwachung an den Messstellen zog insgesamt 499 Verwarngelder nach sich. Darüber hinaus droht 241 Personen ein Bußgeld, von denen zehn Fahrzeugführer obendrein mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

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