Ein 14-Jähriger steht im Verdacht, einen 13-Jährigen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt zu haben. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Jugendlichen gemeinsam mit mehreren Bekannten in Hersbruck (Kreis Nürnberger Land) unterwegs gewesen sein, als der Jugendliche seinem jüngeren Begleiter in einer Tankstelle die Arme um den Hals gelegt haben soll. Das Opfer sei offenbar von einem harmlosen Spaß ausgegangen und habe sich nicht gewehrt, teilte die Polizei mit.
Auf den Aufnahmen der Überwachungskameras sei zu sehen, wie der 13-Jährige kurz darauf das Bewusstsein verliere und zu Boden falle. Die Gruppe Jugendlicher hätte um ihn herumgestanden. Als er wenige Sekunden später wieder zu sich gekommen sei, hätten alle gemeinsam den Verkaufsraum verlassen.
Jugendlicher im Kreis Nürnberger Land gewürgt - Eltern erstatten Anzeige
Die Eltern des 13-Jährigen erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen. Polizisten hielten dem 14-Jährigen eine Gefährderansprache. Eigenen Angaben zufolge steht die Polizei in engem Austausch mit der Schule der Beteiligten und dem Jugendamt. Zudem seien Absprachen mit der Justiz zum weiteren Vorgehen getroffen worden.
Solche Fälle sind den Behörden zufolge kein neues Phänomen. Immer wieder spielen Videos in sozialen Netzwerken eine Rolle. Seit 2024 kursieren laut der Polizei Clips in sozialen Netzwerken, die auf eine "Blackout-Challenge" oder ein "Choking Game" verweisen.
Eltern und Jugendliche sollten darüber sprechen, aufmerksam bleiben und im Zweifel eingreifen, rät die Polizei. Sauerstoffmangel kann das Gehirn schon nach wenigen Sekunden schädigen. Die möglichen Folgen reichen von bleibenden Hirnschäden über epileptische Anfälle und Schlaganfälle bis zu schweren Behinderungen oder sogar bis zum Tod.
Debatte um Social-Media-Einschränkungen
Die Diskussion über Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche nimmt in Deutschland immer mehr Fahrt auf, seit Australien im Dezember 2025 als erstes Land ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt hat.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Erfahre hier mehr über unsere KI-Richtlinien.