Wie mit Meldung 301 vom 29.03.2026 berichtet, hatte eine Zeugin am Sonntagvormittag (29.03.2026) ein mutmaßliches Tötungsdelikt im Pommelsbrunner Gemeindeteil Hohenstadt (Lkrs. Nürnberger Land) gemeldet. Die Polizei fand kurz darauf drei tote Personen in einem Wohnhaus auf. Inzwischen liegen der Kriminalpolizei neue Anhaltspunkte zum möglichen Tathergang vor.
Wie berichtet hatte sich gegen 11:20 Uhr eine Zeugin bei der Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei gemeldet. Aufgrund ihrer Angaben war davon auszugehen, dass sich in einem Einfamilienhaus in der Hauptstraße ein Tötungsdelikt ereignet hat.
Als alarmierte Streifen der Polizeiinspektionen Hersbruck, Lauf a. d. Pegnitz und Altdorf b. Nürnberg vor Ort eintrafen, bestätigte sich dieser Verdacht. Die Beamten fanden in dem Haus drei tote Personen auf. Die Einsatzkräfte der Pommelsbrunner Ortsteilfeuerwehren Hohenstadt und Eschenbach sperrten anschließend den Tatort weiträumig ab. Zudem begaben sich Einsatzkräfte des PSNV, des Rettungsdienstes sowie ein Notarzt nach Hohenstadt.
In der Folge übernahm die Kriminalpolizei Schwabach die Sachbearbeitung vor Ort. Bei den Personen handelt es sich um einen 51-jährigen Mann (deutsch), eine 51-jährige Frau (deutsch-griechisch) sowie deren 10-jährige Tochter (deutsch). Den ersten Ermittlungen zufolge gibt es keine Hinweise auf die Beteiligung einer weiteren Person.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth fand am Dienstag (31.03.2026) die Obduktion der verstorbenen Personen statt. Demnach gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass der 51-jährige Mann zunächst seine Frau und seine Tochter und anschließend sich selbst getötet hat. Die Hintergründe der Tat sowie deren genauer Ablauf stehen weiter im Zentrum der Ermittlungen, die die Schwabacher Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth führt.
Weitere Auskünfte zum Fortgang des Verfahrens erteilt die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth, Frau Oberstaatsanwältin Heike Klotzbücher, ab dem morgigen Donnerstag unter der Telefonnummer 0911 321 - 2780.
Dieser Beitrag wird vom Polizeipräsidium Mittelfranken bereitgestellt. inFranken.de hat den Beitrag nicht redaktionell geprüft.
Original-Content von Polizeipräsidium Mittelfranken übermittelt durch news aktuell