In Nürnberg kam es am Freitagabend (22. Mai 2026) zu einem großen Brand in der Südstadt nahe des Hauptbahnhofs. Nach dem Ausbruch eines Feuers in der Schulsporthalle der Wiesenschule dauerten die Löscharbeiten noch bis zum Samstagnachmittag an. Das Dach der Halle stand in der Nacht vollständig in Flammen und stürzte ein, wie die Feuerwehr mitteilte.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Feuer brach am Freitagabend (22. Mai 2026) in der Turnhalle auf dem Gelände der Grundschule aus. Den Angaben zufolge griffen die Flammen auf die gesamte Dachkonstruktion im Inneren der Halle über. Von vier Drehleitern aus versuchten Feuerwehrleute, ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Am Samstag äußerte sich die Stadt mit einer ersten Bilanz des Flammeninfernos. 

Update vom 23.05.2026, 16.30 Uhr: Sanitätsleiter wendet sich nach Turnhallenfeuer an Gaffer

Der Sanitäts-Einsatzleiter Michael Seitz zeigt sich nach dem Großbrand an der Nürnberger Grundschule fassungslos und verärgert. Der Grund: Zahlreiche Gaffer sammelten sich in den Straßen. "Menschen sind teilweise mit kleinen Kindern an die Einsatzstelle gekommen und standen im Rauch. Das ist extrem gefährlich und für mich völlig unverständlich." Rauchgase seien auch dann gesundheitsschädlich, wenn man die Gefahr nicht sofort sehe oder spüre. "Ich kann deshalb nur eindringlich appellieren: Meiden Sie Einsatzstellen. Gehen Sie nicht aus Neugier oder Sensationslust dorthin. Halten Sie Abstand, halten Sie Zufahrtswege frei und bringen Sie sich, Ihre Kinder und die Einsatzkräfte nicht unnötig in Gefahr."

Die Nürnberger Hilfsorganisationen hatten sich zunächst auf deutlich mehr Verletzte eingestellt, weil der Rauch in die Straßenzüge gedrückt wurde. Doch letztlich lief es glimpflicher ab als befürchtet, nur drei Menschen mussten ihr Haus wegen der Rauchentwicklung vorübergehend verlassen.  Das Dach der Turnhalle hatte in der Nacht komplett in Flammen gestanden, der Dachstuhl war teilweise eingestürzt. 

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sie löschte den Brand noch in der Nacht, doch die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Samstagnachmittag. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht an der Hand verletzt. 

Update vom 23.05.2026, 12.30 Uhr: Stadt äußert sich zu Folgen des Großbrands

Laut einer aktuellen Mitteilung der Stadt Nürnberg waren auch weitere von der Schule genutzte Räume betroffen, jedoch blieb nach aktuellem Stand der Klassenzimmertrakt unbeschädigt. Die Turnhalle gilt demnach als nicht mehr benutzbar. Das Hauptgebäude mit Unterrichtsräumen und Hort blieb laut Stadt derzeit vom Brand verschont. Für einen Großteil der etwa 200 Einsatzkräfte war der Einsatz gegen 4 Uhr morgens beendet. Die Feuerwehr führt weiterhin Nachlöscharbeiten durch, die voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern sollten. Der dritte Bürgermeister Nasser Ahmed (SPD) spricht von einer "großen Katastrophe".

Die Bildungsreferentin Cornelia Trinkl (CSU) geht derzeit davon aus, "dass der Unterricht im Klassenzimmertrakt normal stattfinden kann". Wichtig sei für die betroffenen Familien, "dass sie in den nächsten Tagen über die Schule weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Pfingstferien erhalten." Die Integrierte Leitstelle Nürnberg alarmierte die Feuerwehr demnach am Freitagabend um 19.34 Uhr. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte sei starker Rauch aus dem Dach der Turnhalle wahrnehmbar gewesen, weshalb umgehend weitere Einsatzkräfte angefordert wurden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich nach Angaben der Stadt schwierig, insbesondere wegen der Bauweise des Gebäudes und der Oberleitungen der Straßenbahn in der Landgrabenstraße. Trotz der Maßnahmen habe sich das Feuer im Inneren des Gebäudes auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet, der schließlich einstürzte. Während der Löscharbeiten wurde der Straßenbahnbetrieb vorübergehend eingestellt und eine Fahrspur in der Landgrabenstraße gesperrt. Die Fahrspur bleibt laut Stadt bis auf Weiteres nicht nutzbar, der Straßenbahnbetrieb laufe jedoch wieder. Zur Brandursache liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen.

Erstmeldung vom 23.05.2026, 9.50 Uhr: Feuer in enger Nürnberger Südstadt fordert Feuerwehr massiv - Warnung an Anwohner

Zwischenzeitlich kam es zu Problemen mit Gaffern. "Schaulustige werden aufgefordert, das Einsatzgebiet zu verlassen und die Umgebung nicht aus Neugier oder Sensationsgier aufzusuchen. Sie gefährden sich selbst, behindern Einsatzkräfte und erschweren die Zufahrt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen", teilten die Nürnberger Hilfsorganisationen gemeinsam um 21.30 Uhr mit. 

Bereits als die Feuerwehrleute ankamen, sollen große Rauchwolken über der Turnhalle aufgestiegen sein. Zur Sicherheit wurde die Bevölkerung über verschiedene Warn-Apps aufgefordert, Fenster sowie Türen geschlossen zu halten. Die Hilfsorganisationen warnten ausdrücklich vor der Inhalation von Rauchgasen. "Rauch kann gesundheitsschädlich sein und zu Atemwegsreizungen, Kreislaufproblemen oder Bewusstlosigkeit führen. Anwohnerinnen und Anwohner im betroffenen Bereich werden daher dringend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungsanlagen nach Möglichkeit abzuschalten und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden", hieß es in einem Appell. 

Einige Anwohner mussten auch ihre Häuser verlassen, wie von den Einsatzkräften berichtet wurde. Dafür wurde am späten Abend eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die Löscharbeiten gestalteten sich laut der Feuerwehr Nürnberg "schwierig". Aufgrund der "Bauweise der Turnhalle" und der örtlichen Gegebenheiten, insbesondere der "Oberleitungen der Straßenbahn in der Landgrabenstraße" mussten die Einsatzkräfte unter erschwerten Bedingungen arbeiten und konnten nicht in das Gebäude. Bereits um kurz vor Mitternacht waren demnach Giebel und Teile des Dachstuhls eingestürzt.

200 Einsatzkräfte bei Turnhallenbrand: Dach vollständig eingestürzt - Feuerwehrmann verletzt

Bilder vor Ort muteten fast apokalyptisch an - große Rauchwolken zogen durch den Stadtteil Steinbühl. Bei dem Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen. Ein Sprecher der Feuerwehr geht davon aus, dass der Einsatz noch den ganzen Tag andauern könnte, bis alle Glutnester gelöscht sind.

Die Einsatzkräfte mussten unter anderem die Blechverkleidung der Halle aufwendig entfernen, um auch die letzten Glutnester löschen zu können.  Sobald alles gelöscht ist, sollen Brandermittler der Polizei die Halle inspizieren. Zwischenzeitlich waren fast 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk im Einsatz. "Erschöpfte" Feuerwehrleute wurden aufgrund der langen Einsatzdauer in der Nacht von Kollegen abgelöst, um sich ausruhen zu können, hieß es.

Sie sollen jedoch im Laufe des Tages wieder zurückkehren und dann wiederum ihre Kollegen ablösen. Warum das Feuer ausbrach, blieb zunächst unklar. Ebenso konnte die Polizei die Höhe des Schadens bislang nicht beziffern.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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