• Frankens Corona-Zahlen weiter auf sehr hohem Niveau  (Stand: 17.12.2021)
  • Die vier bayerischen Corona-Hochburgen liegen in Franken
  • Stadt und Landkreis Coburg haben Bayerns höchste Inzidenzwerte
  • Stadt Erlangen mit den frankenweit wenigsten Neuinfektionen

Frankens Corona-Lage ist weiterhin kritisch. Am Freitag (17. Dezember 2021) weisen sechs fränkische Regionen einen 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 500 auf. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erwartet unterdessen eine massive fünfte Corona-Welle durch die neue Omikron-Variante. 

Update vom 17.12.2021: Die vier bayerischen Corona-Hochburgen liegen in Franken

Die Pandemie-Situation in Franken bleibt angesichts der hohen Corona-Fallzahlen sehr angespannt. In den meisten Gegenden beeinflusst das Coronavirus wie gehabt massiv das öffentliche Leben. Am Freitag (17. Dezember 2021) weisen lediglich fünf der 37 fränkischen Regionen einen 7-Tage-Inzidenzwert von weniger als 200 auf. 

Die Corona-Zahlen der fränkischen Städte und Landkreise bewegen sich vielerorts wie gehabt auf äußerst hohem Niveau. Der höchste Inzidenzwert Frankens liegt am Freitag bei 609,7 (Stadt Coburg). Die frankenweit niedrigste Inzidenz beträgt gegenwärtig 170,0 (Stadt Erlangen).

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Stadt und Landkreis Coburg mit Bayerns höchsten Corona-Werten

Das landesweite Corona-Ranking im Freistaat Bayern führen vier fränkische Städte und Landkreise an. Die vier bayerischen Regionen mit den meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen liegen damit allesamt in Franken. Die meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb Bayerns (pro 100.000 Einwohner) gibt es augenblicklich in der Stadt Coburg - hier weist die 7-Tage-Inzidenz am Freitag einen Wert von 609,7 auf.

Bayerns Platz 2 belegt der Landkreis Coburg mit einem Corona-Wert von 601,8. In der Stadt Schweinfurt (581,4) gibt es momentan die drittmeisten Neuinfektionen des Bundeslandes. Auf Rang 4 landet der Landkreis Bamberg - dort beträgt die Inzidenz momentan 570,9. Auch die fränkischen Landkreise Kronach, Lichtenfels und Rhön-Grabfeld landen in der Top-10-Liste der bayerischen Regionen mit den - umgerechnet - meisten Corona-Neuinfektionen. 

Diese bayerischen Städte und Landkreise weisen aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert auf:

  1. Stadt Coburg: 609,7
  2. Landkreis Coburg: 601,8
  3. Stadt Schweinfurt: 581,4
  4. Landkreis Bamberg: 570,9
  5. Landkreis Unterallgäu: 561,7
  6. Landkreis Freyung-Grafenau: 519,4
  7. Landkreis Kronach: 510,9
  8. Landkreis Lichtenfels: 503,6
  9. Landkreis Rhön-Grabfeld: 477,9
  10. Landkreis Berchtesgadener Land: 474,0

Stadt Erlangen mit den bayernweit zweitwenigsten Neuinfektionen

Die niedrigsten Corona-Zahlen in Bayern weist aktuell die Stadt Weiden in der Oberpfalz auf. Dort liegt der Inzidenzwert am Freitag bei 141,1. Auf Platz zwei folgt die Stadt Erlangen mit einem Corona-Wert von 170,0. Die bayernweit drittwenigsten Neuinfektionen (pro 100.000 Einwohner) gibt es derzeit im Landkreis Fürstenfeldbruck (175,6). Auf Platz 4 liegt der oberfränkische Landkreis Bayreuth mit einer Inzidenz von 178,4. 

Auch die fränkischen Landkreise Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge und Main-Spessart landen in der Top-10-Liste der bayerischen Regionen mit den - umgerechnet - wenigsten Corona-Neuinfektionen. 

Diese bayerischen Städte und Landkreise weisen aktuell den niedrigsten 7-Tage-Inzidenzwert auf: 

  1. Stadt Weiden in der Oberpfalz: 141,1
  2. Stadt Erlangen: 170,0
  3. Landkreis Fürstenfeldbruck: 175,6
  4. Landkreis Bayreuth: 178,4
  5. Landkreis Tirschenreuth: 179,9
  6. Landkreis Kulmbach: 184,8
  7. Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge: 189,0
  8. Landkreis München: 192,7
  9. Stadt Augsburg: 193,0
  10. Landkreis Main-Spessart: 198,5

Die von inFranken.de berücksichtigten Infektionszahlen basieren auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), der zentralen Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Als selbstständige Bundesoberbehörde erfasst das Institut kontinuierlich die aktuelle Covid-19-Lage. Die Auswertungen des RKI beruhen wiederum auf den übermittelten Meldedaten der jeweiligen Gesundheitsämter.

Update vom 01.12.2021: 7-Tage-Inzidenz im Vergleich: Franken deutlich über Bundesdurchschnitt 

Die Pandemie-Situation in Franken bleibt angesichts der hohen Corona-Fallzahlen sehr angespannt. In den meisten Gegenden hat sich das Coronavirus zuletzt rasant verbreitet. Am Mittwoch (1. Dezember 2021) weist keine einzige fränkische Region einen 7-Tage-Inzidenzwert von weniger als 200 auf - wie der Blick auf Frankens Corona-Karte zeigt.

Die Inzidenzwerte der fränkischen Städte und Landkreise ist binnen weniger Wochen enorm in die Höhe geschnellt. Zum Vergleich: Vor genau einem Monat, am 1. November, hatten lediglich elf der 37 fränkischen Regionen eine Inzidenz von mehr als 200. Inzwischen ist dies, wie erwähnt, bei keiner einzigen Region der Fall (Stand: 01.12.2021, 00.00 Uhr; Quelle: RKI). Der frankenweit niedrigste 7-Tage-Inzidenzwert beträgt am Mittwoch 263,6.

7-Tage-Inzidenz im Vergleich: Franken liegt deutlich über Bundesdurchschnitt 

Frankens 7-Tage-Inzidenz weist nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell einen Wert von 490,5 auf (Stand: 01.12.2021, 08.00 Uhr; Quelle: LGL). Sie ist damit deutlich höher als die bundesweite Inzidenz von 442,9 (Stand: 01.12.2021, 03.32 Uhr, Quelle: RKI). Den höchsten Corona-Wert der drei fränkischen Regierungsbezirke hat Mittelfranken - hier liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 526,4. Oberfranken weist einen Wert von 504,2 auf. In Unterfranken gibt es - mit einem Inzidenzwert von 441,0 - umgerechnet die wenigsten Neuinfektionen innerhalb Frankens. 

7-Tage-Inzidenzwerte im Detail:

  • Oberfranken: 504,2
  • Mittelfranken: 526,4
  • Unterfranken: 441,0
  • Franken gesamt: 490,5
  • Deutschland: 442,9

Inzidenz bei 840,9: Landkreis Kronach mit Frankens höchstem Corona-Wert

Die meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb Frankens (pro 100.000 Einwohner) gibt es augenblicklich im Landkreis Kronach - hier weist die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch einen Wert von 840,9 auf. Frankens Platz 2 belegt der Landkreis Bamberg mit einem Corona-Wert von 831,9. Im Landkreis Haßberge (730,9) gibt es momentan die drittmeisten Neuinfektionen Frankens.

Auch die Landkreise Coburg, Weißenburg-Gunzenhausen, Ansbach, Rhön-Grabfeld, Lichtenfels, Schweinfurt und Roth sowie die kreisfreien Städte Nürnberg, Fürth und Ansbach haben im Augenblick eine 7-Tage-Inzidenz von mehr als 500. Sollte eine Region den Warnwert 1000 übersteigen, werden vor Ort weite Teile des öffentlichen Lebens heruntergefahren

Diese fränkischen Städte und Landkreise weisen aktuell den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert auf:

  1. Landkreis Kronach: 840,9
  2. Landkreis Bamberg: 831,9
  3. Landkreis Haßberge: 730,9
  4. Landkreis Coburg: 661,9
  5. Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: 658,1
  6. Landkreis Ansbach: 638,9
  7. Landkreis Rhön-Grabfeld: 632,6
  8. Landkreis Lichtenfels: 614,5
  9. Landkreis Schweinfurt: 573,3
  10. Stadt Nürnberg: 563,1

Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mit den frankenweit wenigsten Neuinfektionen

Die niedrigsten Corona-Zahlen in Franken (pro 100.000 Einwohner) weist aktuell der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auf. Dort liegt der Inzidenzwert am Mittwoch bei 263,6. Auf Platz zwei folgt der Landkreis Kulmbach mit einem Corona-Wert von 270,2. Die frankenweit drittwenigsten Neuinfektionen gibt es derzeit im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (276,5). Auf Platz vier liegt der unterfränkische Landkreis Main-Spessart mit einer Inzidenz von 280,2. 

Damit haben gegenwärtig lediglich vier der 37 fränkischen Regionen einen 7-Tage-Inzidenzwert von weniger als 300. 

Diese fränkischen Städte und Landkreise weisen aktuell den niedrigsten 7-Tage-Inzidenzwert auf: 

  1. Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim: 263,6
  2. Landkreis Kulmbach: 270,2
  3. Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge: 276,5
  4. Landkreis Main-Spessart: 280,2
  5. Stadt Bayreuth: 328,2
  6. Landkreis Würzburg: 328.2
  7. Landkreis Forchheim: 349,1
  8. Landkreis Aschaffenburg: 352,1
  9. Stadt Erlangen: 357,7
  10. Stadt Hof: 371,9

Die von inFranken.de berücksichtigten Infektionszahlen basieren auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), der zentralen Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Als selbstständige Bundesoberbehörde erfasst das Institut kontinuierlich die aktuelle Covid-19-Lage. Die Auswertungen des RKI beruhen wiederum auf den übermittelten Meldedaten der jeweiligen Gesundheitsämter.

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