Update vom 25.03.2026: Mitarbeiter des Landratsamts wegen Flüchtlingsunterkünften bestochen
Zwei Angestellte des Landratsamts Miltenberg haben im Wesentlichen zugegeben, in Angelegenheiten von Flüchtlingen bestochen worden zu sein. Laut der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg soll die Verteilung von Migranten auf Unterkünfte im Austausch für Sach- und Dienstleistungen der Betreiber erfolgt sein.
"Beide Beschuldigte haben den Sachverhalt im Wesentlichen eingeräumt", teilte ein Sprecher der Behörde mit. Bei den beiden Landratsamtsmitarbeitern handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die anderen Verdächtigen, die die Behördenmitarbeiter bestochen haben sollen, hätten sich hingegen nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Tatzeitraum liegt nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen 2023 und 2026.
Das "Main-Echo" hatte zunächst über eine mögliche Bestechung im Zusammenhang mit der Anmietung und Belegung von Immobilien für Flüchtlinge berichtet. In der letzten Woche hatte die Polizei aufgrund von Korruptionsverdachts im Landratsamt Miltenberg mehr als 20 Wohnungen und Gewerbeimmobilien am bayerischen Untermain und in Baden-Württemberg durchsuchen lassen. 15 Personen im Alter von Anfang 20 bis Mitte 60 werden laut den Ermittlern unter anderem der mutmaßlichen Bestechung und Korruption verdächtigt.
Erstmeldung vom 18.03.2026: Razzia in mehr als 20 Wohnungen
Wegen Korruptionsverdachts im Landratsamt Miltenberg hat die Polizei mehr als 20 Wohnungen und Gewerbegebäude durchsuchen lassen. 15 Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 60 seien unter anderem der mutmaßlichen Bestechung und Bestechlichkeit verdächtig, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Zwei mutmaßliche Täter sollen zur Tatzeit Mitarbeitende im Landratsamt gewesen sein.
Die beiden im Amt tätigen Beschuldigten sollen den bisherigen Erkenntnissen zufolge von den anderen Verdächtigen Geld und Sachzuwendungen erhalten haben. Im Gegenzug sollen die mutmaßlich Bestechenden bei Auftrags- und Vergabeverfahren bevorzugt worden sein.
Korruptionsverdacht: Razzia im Miltenberger Landratsamt
Die Ermittlungen hatten im vergangenen Sommer nach Hinweisen begonnen. Am Dienstag schließlich erfolgten die Razzien im bayerischen Landkreis Miltenberg, aber auch in einem Gebäude auf baden-württembergischer Seite. Zudem wurde den Angaben zufolge das Landratsamt durchsucht. Dabei seien insbesondere Datenträger beschlagnahmt worden, die nun ausgewertet werden.
Alle Verdächtigen seien angetroffen, der Hauptverdächtige vorläufig festgenommen worden. Der Mann sei später wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Zur Identität der Beschuldigten und ob sie etwas zu den Vorwürfen gesagt haben, wurden keine Angaben gemacht.
Die Ermittler froren laut Mitteilung Vermögen des Hauptverdächtigen ein. Sie hätten mutmaßliche Taterträge im Wert eines hohen sechsstelligen Geldbetrags sichern können, darunter Bargeld, hochwertige Autos und andere Wertgegenstände.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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