Gegen 16:00 Uhr informierte eine Frau den Notruf des Polizeipräsidiums Unterfranken darüber, das ihr 39-jähriger Bekannter mit dem Pkw in Richtung Haseltalbrücke davon gefahren sei. Er hatte laut Zeugin die Absicht, sich umzubringen. Ein Großaufgebot von Streifen der Aschaffenburger Polizei, der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach und der Bayerischen Bereitschaftspolizei begann umgehend mit der Suche nach dem Mann.
 


Eine Streife der Aschaffenburger Dienststelle konnte den Mann schließlich kurze Zeit später an der Brücke auf der A3 ausfindig machen. Er stand bereits am Geländer der Brücke. Eine weitere Streife der Verkehrspolizei sperrte umgehend den Verkehr in Richtung Frankfurt. Der Mann verweigerte zunächst jegliche Kontaktaufnahme - mit viel Fingerspitzengefühl und kommunikativem Geschick hielten die eingesetzten Beamten den psychisch labilen Mann jedoch von seinem Vorhaben ab. 
 
Der Mann wurde durch die Streife zur Dienststelle gebracht und anschließend in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Hinweis der Redaktion: Wir berichten für gewöhnlich nicht über Selbstmorde. Eine Ausnahme bilden Fälle von großem öffentlichen Interesse. Bei der Telefonseelsorge erreichen Sie unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Hilfe in schwierigen, möglicherweise ausweglos erscheinenden Situationen. Unter www.frnd.de ("Freunde fürs Leben") finden Sie zudem weitere Informationen und Hilfsangebote.