Nachdem am Dienstagnachmittag (12.01.21) eine 68-Jährige in Gemünden (Landkreis Main-Spessart) gestorben ist und ihr Ehemann schwer verletzt wurde, haben am Mittwoch (13.01.21) Beamte der Kriminalpolizei Würzburg gemeinsam mit Spezialisten des Landeskriminalamtes weitere Untersuchungen in dem Wohnhaus durchgeführt

Derzeit spricht alles dafür, dass eine CO-Vergiftung den Tod der Frau ausgelöst hat, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt.

Todesursache höchstwahrscheinlich CO-Vergiftung

Wie bereits berichtet, hatte der ebenfalls in dem Wohnhaus im "Wernweg" lebende Sohn des Ehepaares seine Eltern in deren Schlafzimmer gegen Nachmittag leblos vorgefunden und den Notruf gewählt. Während der Vater gerettet werden konnte, kam für die Mutter leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch vor Ort. Der Zustand des 72-Jährigen, der aktuell noch in einer Klinik behandelt wird, ist mittlerweile stabil.

Am Dienstag (12.01.21) hatten sich bereits erste Anzeichen für eine erhöhte CO-Konzentration im Haus abgezeichnet. Um diesem Verdacht auf den Grund zu gehen waren Experten vom Landeskriminalamt am Mittwoch (13.01.21) angereist und hatten gemeinsam mit der Kripo Würzburg intensive Untersuchungen in dem Wohnhaus durchgeführt. 

Auch im Laufe des Donnerstags (14.01.21) wurde nochmal ein spezieller Gutachter insbesondere zur Inaugenscheinnahme der Pelletsheizung hinzugezogen. Die Herkunft des Kohlenmonoxides ist weiterhin Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen, vieles spricht derzeit für eine technische Ursache. Das Wohnhaus ist weiterhin nicht bewohnbar.