Acht Athleten vom RVC Trieb traten bei der 21. Salzkammergut-Trophy, dem größten Mountainbike-Marathon Österreichs, in Bad Goisern an. Dabei gingen insgesamt mehr als 5000 Fahrer auf sieben Strecken zwischen 22 und 210 Kilometern an den Start. Auf jeder Strecke fuhren Teilnehmer unterschiedlicher Altersklassen gleichzeitig.

Bereits zu Beginn mussten auf den großen Distanzen 800 Höhenmeter am Stück bewältigt werden. Es ging anschließend hinauf zum Rehkogl und weiter auf den Raschberg (1300 Höhenmeter). Daraufhin musste der höchste Punkt, die Roßalm (etwa 1500 Höhenmeter), bezwungen werden.
Der Mainleuser Alexander Bächer vom RVC Trieb wählte die Extremdistanz mit 210 Kilometern und 7100 Höhenmetern. Er startete um 5 Uhr früh mit 800 weiteren Teilnehmern, von denen etwa 200 das Ziel nicht im Zeitlimit erreichten. Bächer kam auf nach 14 Stunden und 46 Minuten ins Ziel, was ihm Rang 123 in der Altersklasse M40 einbrachte.


Gute Zeit trotz Krämpfen

Die erfahrenen RVC-Nachwuchsathlethen Johannes Dirauf (Birkach) und Lukas Hoch (Klosterlangheim) meisterten die Langdistanz über 120 Kilometer mit 3800 Höhenmeter souverän. Dirauf begann im "Race-Startblock", da er im Vorjahr unter die besten 100 Fahrer kam. Er erreichte das Ziel - trotz Krämpfen - nach 6:37 Stunden auf Platz 24 der M20. Unter den 920 Startern erreichte er im Gesamtklassement den 90. Platz. Hoch steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr und schloss das Rennen als 56. in der M20 nach 8:06 Stunden ab.

RVC-Vorstand Bernhard Krauß und seine Frau Claudia nahmen ebenfalls teil, allerdings ohne Wettkampfambitionen: Sie fuhren die Strecke gemeinsam und kamen nach 9:49 Stunden ins Ziel. Für Claudia Krauß reichte das für Platz 11 in der Klasse W40, Bernhard Krauß erreichte Platz 138 bei den Männern 50.

Die Allmountain-Strecke (55 Kilometer und 1800 Höhenmeter) mit einem sehr hohen Anteil an Wurzeln, Steinfeldern und matschigen Passagen nahmen Gernot Bächmann und Steffen Langfritz in Angriff. Für Bächmann aus Heiligenstadt lief es trotz seines Sturzes sehr gut: Er erreichte den 32. Platz in der M30, nach 3:19 Stunden Fahrzeit. Auch sein Teamkollege Langfritz (Forchheim) stürzte, ohne sich zu verletzten. Langfritz kam auf Rang 50 der M30 und auf den 144. Platz in der Gesamtwertung. Nicht optimal lief es dür Maximilian Frisch. Der Kronacher musste aufgrund gesundheitlicher Probleme bereits am ersten Anstieg nach wenigen Kilometern auf der 53 Kilometer-Strecke (1500 Höhenmeter) abbrechen.

Bei einer Messe am Rande der Veranstaltung stellte der RVC die Region Obermain-Jura einem breiten Publikum vor. Am ersten Augustwochenende geht es weiter für das Team vom RVC Trieb: Der erste Mountainbike-Marathon Deutschlands steht an, in Seiffen im Erzgebirge. lh