Dennoch waren es überaus spannende Titelkämpfe, denn einige der Akteure mussten auf Grund der Konzentration der Vereinsmeisterschaft auf nur drei Wettkampftage an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gehen. Doch was diese als Finalteilnehmer am Ende noch auf die rote Asche zauberten verdient größten Respekt.

Herren 00/30/40

Bei den Herren traf dies nicht zuletzt auf Marco Neumann zu, der sich am Finaltag direkt hintereinander durch zwei Endspiele kämpfen musste, nachdem er Tags zuvor seinen Doppelpartner Hubert Gareis im Match-Tie-Break mit 10:7 niedergerungen hatte. Etwas einfacher hatte es da der zweite Finalist, Christian Schütz, der in zwei Sätzen (6:0, 6:4) Christian Gahn ausschaltete. Dies soll jedoch die Leistung des späteren Vereinsmeisters nicht schmälern, der im Finale ein druckvolles Tennis mit Bällen an die Grundlinie zeigte und damit den nicht mehr ganz so frischen Neumann mit 6:2, 6:0 auf Rang 2 verwies.

Herren 60/65

Ähnlich wie Neumann erging es bei den Senioren Walter Schramm. Auch er war am Finaltag extrem gefordert und sah sich im Finale Helmut Grötzbach gegenüber, der auf Grund einer Verletzung von Rainer Thiem kampflos ins Endspiel eingezogen war. Zunächst sah alles nach einem Durchmarsch für Schramm aus, der den ersten Satz mit 6:1 für sich entschied. Doch dann drehte Grötzbach die Partie und zwang mit 6:4 im Zweiten seinen Gegner in den Match-Tie-Break. Auch hier zeigte sich die Gleichwertigkeit der beiden Routiniers. Am Ende behielt Grötzbach im Match-Tie-Break etwas glücklich mit 10:7 die Oberhand.

Herren-Doppel

Keine Altersbeschränkung gab es im Herren-Doppel. Acht Paarungen waren gemeldet. Um den Finaleinzug zu kämpfen hatten dabei Hubert Gareis/Marco Neumann, die sich zunächst gegen Thorsten Gareis/Oliver Prediger zur Wehr setzten, die sich mit 2:6, 6:4, 10:8 geschlagen geben mussten. Ein überaus ausgeglichenes Match sahen die Zuschauer dann im Endspiel, wo sich die Gareis/Neumann der geballten Erfahrung von Walter Schramm/ Helmut Grötzbach gegenüber sahen. Bis in den Match-Tie-Break wogte der Kampf hin und her, ehe sich die Routiniers mit 6:4, 5:7, 10:3 durchgesetzt hatten.

Mixed

Erstaunlich gering war die Beteiligung im sonst so beliebten Mixed-Wettbewerb. Hier machten Waltraut und Walter Schramm gegen Sebastian Thiem/Tina Hammerschmidt die Meisterschaft unter sich aus. Am Ende dominierte die Jugend ziemlich klar. Hammerschmitt/ Thiem holten sich mit 6:2, 6:1 die Mixed-Meisterschaft.

Damen-Einzel

Überaus raffiniert stellten es die Damen an, die damit den Sportwart Christopher Thiem als Rechenkünstler herausforderten. Nachdem im Spiel jede gegen jede keine Rangfolge zu ermitteln war (jede Teilnehmerin hatte einmal gewonnen und einmal verloren) mussten die Sätze herhalten, um dennoch die Vereinsmeisterin zu ermitteln. Und die hieß am Ende Elke Thiem. Vizemeisterin wurde Waltraud Schramm vor Ann-Kathrin Essler.

Damen-Doppel

Völlig resignieren musste der Sportwart beim Damen-Doppel da sämtliche Paarungen erst im Match-Tie-Break entschieden wurden. So wurden kurzerhand auf Grund der ausgeglichenen Matches alle Teilnehmer zu Siegerinnen erklärt.
Im Einzelnen war es die Paarungen Waltraud Schramm/Tina Hammerschmidt, Gabi Schweigert/Ann-Kathrin Essler und Sieglinde Hofmann/Elke Thiem.