Der 1. FC Lichtenfels (8.) will nach der zweiten Saisonpleite in der Landesliga Nordost zurück in die Erfolgsspur finden. Allerdings fallen am Samstag (16 Uhr) Maximilian Pfadenhauer und Mariusz Jankowiak gegen den SV Friesen (12.) aus.


Samstag, 16 Uhr

FC Lichtenfels -
SV Friesen

Am Mittwoch bei der 1:3-Niederlage gegen den Aufsteiger FC Herzogenaurach (10.) sah es zunächst nicht unbedingt nach der zweiten Saisonpleite aus. Schnell führten die Korbstädter mit 1:0, ehe sie in der Folge den Vorsprung gegen den aggressiven Gastgeber nicht halten konnten und verloren. "Ich finde nicht, dass wir am Mittwoch eingebrochen sind", sagt der Lichtenfelser Trainer Alexander Grau. "Vielmehr sind wir auf einen sehr guten Gegner getroffen, der körperlich robust agierte, extrem wach bei den zweiten Bällen war und an diesem Tag schlichtweg frischer wirkte. Der schnelle Ausgleich und der Sonntagsschuss zur Führung waren dann natürlich auch kontraproduktiv."


Keine schlechte Leistung

Nun will der FC Lichtenfels mit einem Sieg, wie schon nach der enttäuschenden 0:3-Heimniederlage gegen den Baiersdorfer SV (5.) am zweiten Spieltag, sofort alles vergessen machen. Mit dem Unterschied, dass die Steigerung gar nicht derart deutlich ausfallen kann, da man in Herzogenaurach durchaus ordentlich spielte. "Ich finde auch, dass wir wirklich nicht ansatzweise so schlecht gespielt haben wie gegen den BSV", sagt Grau.


Kreuzbandriss bei Jankowiak

Vor dem am Samstag um 16 Uhr anstehenden Heimspiel gegen den SV Friesen hat sich die Personalsituation jedoch noch einmal verschlechtert. Die Knieverletzung von Mariusz Jankowiak aus dem Spiel gegen den TSV Buch hat sich als Kreuzbandriss herausgestellt und der dreifache Torschütze Maximilian Pfadenhauer wird mit einer Platzwunde ausfallen.

Außerdem kommt mit dem SV Friesen eine Mannschaft in nach Lichtenfels, die mit neuem Selbstvertrauen anreisen wird. Gegen Aufsteiger SC Großschwarzenlohe (14.) kam die Friesener Mannschaft von Trainer und Ex-Bundesligaspieler Armin Eck zu ihrem ersten Saisonsieg. Sie siegte mit 1:0.


Starkes Duo des SV Friesen

Dreh- und Angelpunkt des SV Friesen ist neben Mittelfeldmotor Nils Firnschild, dem vergangene Saison 15 Treffer gelangen, Stürmer Marcel Lindner. Bei den engen Duellen der vergangenen Spielzeit - sie endeten 2:2 und 3:2 - war dieses Duo mit je zwei Treffern für alle vier Friesener Treffer verantwortlich. Dementsprechend geht FCL-Coach Grau erneut von einem spannenden Spiel aus: "Ich sehe uns grundsätzlich gegen keinen Gegner in dieser enorm starken Liga als Favoriten. Das zeigen auch die bisherigen ligaweiten Ergebnisse. Das wird eine Partie auf Augenhöhe, das die Mannschaft gewinnt, die das Spiel des Gegners am besten unterbinden kann."