Nicht schön, aber ungemein wichtig war der 2:0-Heimsieg über die abstiegsbedrohte SpVgg Erlangen für den FC Lichtenfels, der sich damit weiter von der Abstiegsregion absetzte. Auf schwerem Geläuf im Städtischen Stadion - der Rasen im Karl-Fleschutz-Stadion war nicht bespielbar - war ein fußballerischer Leckerbissen auch nicht zu erwarten.
Die ersatzgeschwächten Gäste traten sehr engagiert, ja bisweilen aggressiv auf und machten klar, dass sie aus Lichtenfels etwas mitnehmen wollten. Es war noch keine Minute gespielt, da tauchte Johannes Winkelmann plötzlich allein vor FCL-Torwart Rene Schulz auf, doch der Schlussmann blieb Sieger. Die Heimelf schüttelte sich kurz und übernahm dann das Kommando.
Bis zur 25. Min. erspielte sich die Heimelf vier gute Einschusschancen, doch Luca Ljevsic, nach tollem Alleingang über den halben Platz, und Lukasz Jankowiak scheiterten am Gästetorwart Lukas Mehlig, Tobias Zollnhofer und Daniel Oppel zielten knapp am Kasten vorbei. Danach befreite sich die SpVgg wieder und gestaltete die Partie offen. Klare Tormöglichkeiten gab es aber in der Folge kaum noch.
Mit einem schönen Solo von Oppel über rechts, aber einer letztlich zu ungenauen Eingabe, ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Lichtenfels versuchte zwar, das Spiel in den Griff zu bekommen, biss sich aber immer wieder an der Abwehr des Tabellenvorletzten die Zähne aus. Auch der von Minute zu Minute schwerer zu bespielende Untergrund machte es den Gastgebern nicht einfacher, seine technische Überlegenheit auszuspielen. Torchancen blieben Mangelware. Ein 20-Meter-Schuss von Niklas Lulei und ein schön anzuschauender Fallrückzieher von Ljevsic fanden nicht ihr Ziel.
Auf der Gegenseite war es Yannik Diederichs, der ab und an für Gefahr sorgte. Einmal bediente er Karius, der das Leder am Pfosten vorbei setzte, dann versuchte er es zweimal selbst aus der Distanz, brachte aber Schulz dabei nicht wirklich ins Schwitzen. Die größte Möglichkeit für die Gäste zur Führung hatte eine Viertelstunde vor Schluss Julian Frommherz, der aber freistehend, von Karius bedient, das Spielgerät nicht richtig traf.
Zwei Minuten später klingelte es auf der Gegenseite. Einen Freistoß von Schardt aus dem Halbfeld klärten die Gäste nicht weit genug, Lulei zog aus 20 m ab, Mehlig ließ nach vorne prallen, der wieder genesene Torjäger Maximilian Pfadenhauer staubte ab. Die Erlanger hatten fast vom Anstoß weg den Ausgleich auf dem Fuß. Aber Daniel Schardt und Schulz retteten in höchster Not gegen Karius. Nur eine Minute später setzte sich Jankowiak am linken Flügel durch, seinen Pass verwertete Oppel zum 2:0.
Kurz vor Schluss hatten die Gastgeber sogar noch die Möglichkeit zum dritten Treffer, als der starke Ljevsic Pfadenhauer bediente, der aber in Mehlig seinen Meister fand. limm
FC Lichtenfels: Schulz -L. Dietz (55. F. Goller), Schardt, Hellmuth, Graf (85. Mohr), N. Lulei, Zollnhofer, Oppel, Jankowiak, Ljevsic, Pfadenhauer (87. Wige)/ SpVgg Erlangen: Mehlig - Ulrich, Frommherz, Karius (87. T. Müller), Winkelmann (75. Ruppert), Singer, Beier, Zollhöfer, Hartmann, Y. Diederichs, C. Diederichs / SR: Sven Thoma (Oberstreu) / Zuschauer: 2 20 / Tore: 1:0 Pfadenhauer (78.), 2:0 Oppel (81.)
Erlanger treten aggressiv auf
Die ersatzgeschwächten Gäste traten sehr engagiert, ja bisweilen aggressiv auf und machten klar, dass sie aus Lichtenfels etwas mitnehmen wollten. Es war noch keine Minute gespielt, da tauchte Johannes Winkelmann plötzlich allein vor FCL-Torwart Rene Schulz auf, doch der Schlussmann blieb Sieger. Die Heimelf schüttelte sich kurz und übernahm dann das Kommando.Bis zur 25. Min. erspielte sich die Heimelf vier gute Einschusschancen, doch Luca Ljevsic, nach tollem Alleingang über den halben Platz, und Lukasz Jankowiak scheiterten am Gästetorwart Lukas Mehlig, Tobias Zollnhofer und Daniel Oppel zielten knapp am Kasten vorbei. Danach befreite sich die SpVgg wieder und gestaltete die Partie offen. Klare Tormöglichkeiten gab es aber in der Folge kaum noch.
Mit einem schönen Solo von Oppel über rechts, aber einer letztlich zu ungenauen Eingabe, ging es in die Pause.
FCöer rennen vergeblich an
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Lichtenfels versuchte zwar, das Spiel in den Griff zu bekommen, biss sich aber immer wieder an der Abwehr des Tabellenvorletzten die Zähne aus. Auch der von Minute zu Minute schwerer zu bespielende Untergrund machte es den Gastgebern nicht einfacher, seine technische Überlegenheit auszuspielen. Torchancen blieben Mangelware. Ein 20-Meter-Schuss von Niklas Lulei und ein schön anzuschauender Fallrückzieher von Ljevsic fanden nicht ihr Ziel.
Gäste besaßen gute Chancen
Auf der Gegenseite war es Yannik Diederichs, der ab und an für Gefahr sorgte. Einmal bediente er Karius, der das Leder am Pfosten vorbei setzte, dann versuchte er es zweimal selbst aus der Distanz, brachte aber Schulz dabei nicht wirklich ins Schwitzen. Die größte Möglichkeit für die Gäste zur Führung hatte eine Viertelstunde vor Schluss Julian Frommherz, der aber freistehend, von Karius bedient, das Spielgerät nicht richtig traf.
Pfadenhauer staubt zum 1:0 ab
Zwei Minuten später klingelte es auf der Gegenseite. Einen Freistoß von Schardt aus dem Halbfeld klärten die Gäste nicht weit genug, Lulei zog aus 20 m ab, Mehlig ließ nach vorne prallen, der wieder genesene Torjäger Maximilian Pfadenhauer staubte ab. Die Erlanger hatten fast vom Anstoß weg den Ausgleich auf dem Fuß. Aber Daniel Schardt und Schulz retteten in höchster Not gegen Karius. Nur eine Minute später setzte sich Jankowiak am linken Flügel durch, seinen Pass verwertete Oppel zum 2:0. Kurz vor Schluss hatten die Gastgeber sogar noch die Möglichkeit zum dritten Treffer, als der starke Ljevsic Pfadenhauer bediente, der aber in Mehlig seinen Meister fand. limm