Von einer liebgewordenen Tradition mussten die Burgkunstadter in diesen Tagen Abschied nehmen: Das Café Besold schloss für immer seine Pforten. Mehr als ein Jahrhundert war es unterhalb des Marktplatzes eines der beliebtesten Lokale der früheren Schuhstadt.
Wie in keiner anderen Region war der Name "Besold" am Obermain stets mit Back- und Konditorwaren verbunden. Vor allem die älteren Einwohner erinnern sich noch immer gerne an die Bäckereien in der Unterstadt, wobei die Seniorchefin "Jovita" eine prägende Persönlichkeiten war und ihre "Kipfchen" weithin bekannt waren.
Wer dann den Weg zur Lend beging, dem rückte ein weiteres traditionsreiches und familiengeführtes Unternehmen ins Blickfeld: die Konditorei mit Café` Besold. Über ein Jahrhundert gab es hier feinste Konditorwaren, liebevoll gefertigte Pralinen und in der Weihnachtszeit leckere Plätzchen und Lebkuchen. Alles noch in reiner Handarbeit von der gleichnamigen Inhaberfamilie gefertigt.
Die herzliche Atmosphäre sprang auch auf die Gäste über, die von weither kamen. Wohl fühlten sich alle Vereine und insbesondere die Stammgäste. Sie konnten bei schönem Wetter von der Terrasse aus einen Blick über Burgkunstadt, in das Maintal und bis hinauf zum Großen- und Kleinen Kordigast schweifenn lassen.
Allerdings zeichnete sich in der Neuzeit bei der Inhaberfamilie ab, was in unzähligen anderen Familien schon der Fall war, dass die Kinder beruflich andere Wege einschlagen möchten. Daher entschieden sich Gunda und Philipp Besold, letzterer konnte kürzlich einen großen runden Geburtstag feiern, ihre Konditorei und das Café´ für immer zu schließen. Doch geschah dies nicht, ohne mit den langjährigen und treuen Gäste nochmals ein klein wenig zu feiern. Und alle kamen: der FCN-Stammtisch, die Borkuschter Kartfreunde oder die Vereinsvertreten. Ein besonderes Ereignis waren die Kartler. Mit Stolz konnten sie darauf verweisen, dass sie, gerade einmal dem schulpflichtigen Alter entronnen, vor genau 50 Jahren ihren Stammtisch im Café´ Besold gegründet hatten. Als Schifferklaviermelodien erklangen, sangen alle vielstimmig dazu. Die Getränke und die "Blaugesottenen" zum Frühschoppen, Abschiedsgeschenk der Inhaberfamilie, ließen bald prächtige Stimmung aufkommen. Alle guten Wünsche galten am Ende der Familie Besold.
Wie in keiner anderen Region war der Name "Besold" am Obermain stets mit Back- und Konditorwaren verbunden. Vor allem die älteren Einwohner erinnern sich noch immer gerne an die Bäckereien in der Unterstadt, wobei die Seniorchefin "Jovita" eine prägende Persönlichkeiten war und ihre "Kipfchen" weithin bekannt waren.
Leckere Plätzchen und Lebkuchen
Wer dann den Weg zur Lend beging, dem rückte ein weiteres traditionsreiches und familiengeführtes Unternehmen ins Blickfeld: die Konditorei mit Café` Besold. Über ein Jahrhundert gab es hier feinste Konditorwaren, liebevoll gefertigte Pralinen und in der Weihnachtszeit leckere Plätzchen und Lebkuchen. Alles noch in reiner Handarbeit von der gleichnamigen Inhaberfamilie gefertigt.Die herzliche Atmosphäre sprang auch auf die Gäste über, die von weither kamen. Wohl fühlten sich alle Vereine und insbesondere die Stammgäste. Sie konnten bei schönem Wetter von der Terrasse aus einen Blick über Burgkunstadt, in das Maintal und bis hinauf zum Großen- und Kleinen Kordigast schweifenn lassen.
Allerdings zeichnete sich in der Neuzeit bei der Inhaberfamilie ab, was in unzähligen anderen Familien schon der Fall war, dass die Kinder beruflich andere Wege einschlagen möchten. Daher entschieden sich Gunda und Philipp Besold, letzterer konnte kürzlich einen großen runden Geburtstag feiern, ihre Konditorei und das Café´ für immer zu schließen. Doch geschah dies nicht, ohne mit den langjährigen und treuen Gäste nochmals ein klein wenig zu feiern. Und alle kamen: der FCN-Stammtisch, die Borkuschter Kartfreunde oder die Vereinsvertreten. Ein besonderes Ereignis waren die Kartler. Mit Stolz konnten sie darauf verweisen, dass sie, gerade einmal dem schulpflichtigen Alter entronnen, vor genau 50 Jahren ihren Stammtisch im Café´ Besold gegründet hatten. Als Schifferklaviermelodien erklangen, sangen alle vielstimmig dazu. Die Getränke und die "Blaugesottenen" zum Frühschoppen, Abschiedsgeschenk der Inhaberfamilie, ließen bald prächtige Stimmung aufkommen. Alle guten Wünsche galten am Ende der Familie Besold.