Einmal war es die Corona-Pandemie, die den Rahmen absteckte und andererseits finden noch immer Renovierungsarbeiten in der Katholischen Pfarrkirchen von Altenkunstadt statt, sodass dieses Gotteshaus ebenfalls nicht zur Verfügung stand.

"Jesus als die Quelle und das Brot des Lebens" nahm bei den Kommunionfeiern einen ganz besonderen Stellenwert ein. Und in der Tat, die Umgebung des katholischen Pfarr- und Jugendheims war ein außergewöhnlicher Ort, wie es einleitend Pastoralreferentin Birgit Janson anmerkte, die allen Kommunionkinder mit ihren Eltern, Paten und Angehörigen, Vertreter der kirchlichen- und politischen Gemeinde Altenkunstadt, sowie der Grundschulleitung und alle Lehrkräfte herzlich willkommen hieß und dabei auch Pater Kosma dankte, der die Kommunionkinder in besonderer Weise auf diesen festlichen Tag vorbereitet hatte. Für die Katholische Pfarrgemeinde Altenkunstadt sprach der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Thomas Geldner, herzlich Grußworte. Die Patinnen und Paten durften nach einer einprägsamen gesanglichen und musikalischen Begleitung die Erstkommunionkerze an der Osterkerze entzünden. Mit gleichlautenden Worten empfing auch Pater Kosma die Christengemeinde und leitete zur Tauferinnerung der Erstkommunionkinder über; machtvoll erklang nach diesem Bekenntnis das Lied: "Fest soll mein Taufbund stehen".

Pastoralreferentin Birgit Janson stellte anschließend eine Geschichte in den Mittelpunkt des Festgottesdienstes und zeigte dabei unterschiedliche Ereignisse in einem Bäckerladen in Paris auf, indem letztlich der alte Bäckermeister Brot brach und es mit denjenigen Kunden aß, die einerseits Schicksalsschläge hinnehmen mussten, oder sich mächtig erregten. Mit ihnen teilte der Bäcker die Sorgen, oder seine guten Worte konnten dazu beitragen, dass sich Menschen versöhnten. Der tiefere Sinn bei alledem war, zu verdeutlichen, dass es in manchen Familien oder unter Freunden auch einmal Streit und Unfrieden geben kann, Kinder mitunter schwach und mutlos sind. Hier kann ihnen Jesus, gleichsam als das Brot des Lebens, Frieden und Versöhnung schenken, sie im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe stärken, erinnerte Pastoralreferentin Birgit Janson. Denn wir Menschen leben von mehr als nur dem Essen und gerade wenn Brot geteilt wird, entsteht Gemeinschaft unter den Menschen.

Die Mädchen und Jungen durften danach zum Altar kommen und ihre Heilige Erstkommunion empfangen. Aus dem Dankgebet der Erstkommunionkinder war dabei auch zu verspüren, dass der gute Gott ihren bisherigen Lebensweg begleitete, sie leitet und auch weiterhin bei ihnen sein will. Diese Dankbarkeit war auch den Eltern, den Paten und denjenigen gegenüber zu verspüren, die alle Mädchen und Jungen bis zu diesem besonderen Tage, aber auch auf ihrem bisherigen Lebens- und Glaubensweg, zur Seite gestanden hatten.

Pater Kosma segnete danach die Geschenke der Pfarrei und auch die Kommunionkinder und sie selbst waren es auch, die sich mit einer Dankgeste und Geschenken an ihre Paten wandten. Nach dem feierlichen Schlusssegen wurde auch der weltliche Teil der Erstkommunion in allen Familien noch etwa gefeiert. Erfreulich bei alledem, dass am gesamten Wochenende, also an den jeweils drei Festgottesdiensten mit insgesamt 26 Kommunionkindern, herrlicher Sonnenschein das Geschehen überstrahlte und diese deshalb immer im Freien, in der Umgebung des Pfarr- und Jugendheims, abgehalten werden konnten.

Ein aufrichtiger Dank galt am Ende allen, die so liebevoll an den Vorbereitungen und der Ausgestaltung des Festtages für die Kommunionkinder teilgenommen hatten, sodass er zu einem ganz besonderen Ereignis in ihrem jungen christlichen Leben werden konnte.

weitere Bildtexte:

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Am Samstagnachmittag konnte Pater Kosma auch die zweite Gruppe der Kommunionkinder

zu ihrer Heiligen Erstkommunion geleiten; im Bild mit der Pastoralreferentin Birgit Janson und den Ministranten.

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Auch der Sonntag war ein Kommuniontag den herrlicher Sonnenschein überstrahlte, womit die Festlichkeiten der Erstkommunion in der Katholischen Pfarrgemeinde Altenkunstadt mit der dritten Gruppe in der Umgebung des Katholischen Pfarr- und Jugendheims zu Ende gingen.

Fotos: Dieter Radziej