Im Zuge der Erneuerung der Stellwerke muss die gesamte Infrastruktur der Bahnstrecke, Gleisanlagen, Weichen und Signale auf die neue Technik abgestimmt und an den heutigen Stand der Technik angepasst werden. Die DB investiert insgesamt 19,5 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt der Stellwerksarbeiten steht der Neubau der Leit- und Sicherungstechnik mit umfangreichen Kabelarbeiten und der Installation der Computertechnik für die automatische Steuerung des Zugverkehrs. Im nächsten Schritt muss die signaltechnische Steuerung an sieben Bahnübergängen an die neuen Stellwerke angepasst werden. Zugleich sind die Fahrbahnen an diesen Bahnübergängen zu erneuern. Weitere sieben Bahnübergänge sollen aufgelassen werden.


Neue Bahnsteige



Für die Modernisierung der Bahnstrecke werden in den Bahnhöfen Bindlach und Harsdorf je zwei Außenbahnsteige und in Trebgast ein Mittelbahnsteig behindertengerecht und mit kompletter Bahnsteigausstattung errichtet. Für den Neubau des Mittelbahnsteigs im Bahnhof Trebgast sind umfangreiche Gleisarbeiten erforderlich.

Die 20 Kilometer lange Bahnstrecke vom Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg nach Bayreuth wurde am 28. November 1853 von der Königlich Bayerischen Staatsbahn als eine der ersten Nebenstrecken der Ludwig-Süd-Nord-Bahn eröffnet. 1905 wurde die Strecke verstaatlicht. Aus dieser Zeit stammen auch die mechanischen Stellwerke in Harsdorf und Trebgast.