Mancher Kulmbacher hat sich verwundert die Augen gerieben, als er vor kurzem Post von der Stadt Kulmbach bekommen hat: Für eine Nachzahlung bei der Gebühr für die Straßenreinigung war ihm ein winziger Betrag vom Konto abgebucht worden: Zehn Cent, sieben Cent - teilweise sogar nur fünf Cent.
Nicht wenige glaubten an einen Schildbürgerstreich: Viel Aufwand für wenig Geld! Dass das nicht so ist, hat eine Nachfrage bei der Stadt ergeben: Die Beträge, die nach einer Neuberechnung der Gebühren fällig geworden sind, fordert kein städtischer Mitarbeiter ein, sondern ein Computer. "Verwaltungsaufwand gleich null", heißt es dazu aus der Stadtverwaltung.
Was genau es mit der Nachforderung auf sich hat, warum die Beträge so klein sind und was passiert, wenn jemand den winzigen Betrag nicht bezahlt, erklärt Stadtkämmerer Alexander Punzelt - nachzulesen auf inFranken.