Sie wollen, wie berichtet, dass Culm-Beach am Main-River internationaler wird. Weil auch auf dem Uni-Campus english spoken werden soll, wünschen sie sich einen englischsprachigen Internetauftritt der Stadt und Speisekarten auf Englisch. Denn die Zeit drängt: Im Wintersemester 2020 goes it loose mit den ersten 15 Studenten. Ihr Masterstudiengang heißt: Food Quality and Safety. Wird dringend gebraucht, weil die Lebensmittel - siehe Tönnies - auch not more the yellow from the egg sind.

Der Franke ist wie der Schwabe (Ex-EU-Kommissar Günther Oettinger: "We are all sitting in the same boat") nicht unbedingt ein Fremdsprachenspezialist. Aber wir geben uns Mühe und packen schon mal unser Bratwurst-Englisch aus.

Gleich ein bisschen Allgemeinwissen für die Studenten: Culm-Beach liegt am Rande von Franken-Forrest und Fichtel-Mountains und hat ein schönes Plassen-Castle. Der Einheimische feiert gern und kann drink like a whole. Er ist gesellig und neigt dazu, seine Gäste zu duzen: You can say you to me. Am liebsten isst der Kulmbacher little shovel with crowd oder sour roastbeef. Und er liebt sein very famous Bier.

Aber noch ein Wort zu den eifrigen CSU- und WGK-Stadträten. Sie hätten vorher mal auf der Homepage der Stadt (www.kulmbach.de) nachschauen sollen. Dort befindet sich oben der Button "Sprachauswahl". Und was soll uns der Union Jack (neben der schwarz-rot-goldenen Flagge) signalisieren? Ja, genau ... Mayor Ingo Lehmann (SPD) kommt gleich mit einer Message rüber und begrüßt dear members oft the public und dear guests auf ENGLISCH.

The devil is in the detail. Again what learned, oder?