Der VfB Kulmbach hat im Derby gegen den TSV Stadtsteinach einen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Kreisliga Bayreuth/Kulmbach gemacht. Mit dem 1:0-Sieg hielt er seinen Gegner auf Distanz. Für Stadtsteinach wird es immer schwieriger, einen Relegationsplatz zu erreichen.

Nach der Niederlage beim VfB wartet auf die Stadtsteinacher am Sonntag (15 Uhr) das nächste Derby. Dann wollen sie durch einen Sieg beim formstarken FC Kupferberg ihre Situation im Abstiegskampf verbessern. Der VfB Kulmbach ist am Sonntag (14 Uhr) beim TSV Engelmannsreuth im Einsatz.


Kreisliga Bayreuth/Kulmbach

VfB Kulmbach - TSV Stadtsteinach 1:0

In den beiden Halbzeiten waren die Spielanteile völlig unterschiedlich verteilt. Im ersten Durchgang hatte der VfB Glück, dass es beim 0:0 blieb. Nach dem Seitenwechsel drehten die Metzdorfer dann aber auf.

Nach etwa zehn Minuten hatten die Gäste die erste Chance und waren in der Folge das aktivere Team, Torchancen sprangen aber nur wenige heraus. Doch nach einem Eckball herrschte Unordnung in der VfB-Abwehr, die es nicht schaffte, den Ball zu klären. Ferit Bicak kam zum Schuss, scheiterte aber an der Querlatte. Die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Kulmbacher hatte Andreas Reuther kurz vor dem Halbzeitpfiff. Sein Distanzschuss stellte TSV-Torwart Tobias Bauerschmidt aber nicht vor Probleme.

Nach der Halbzeitpause trumpfte der VfB auf. Erst vergaben Mathias Kodisch und Alexander Maier Großchancen, dann wurde Reuthers Seitfallzieher gerade noch geblockt. Angriff auf Angriff rollte auf das Gästetor. Und dann fiel das 1:0: Kodisch hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt und in den Strafraum geflankt, wo Alexander Wachter zum Schuss kam. Die Hausherren machten weiter Druck, vergaben aber ihre guten Chancen. Unter anderem scheiterte Maier am Pfosten.

Schiedsrichter: Winkler (Bamberg). - Zuschauer: 95. - Tor: 1:0 Wachter (75.). cb

1. FC Kupferberg - TSV Stadtsteinach

FC-Trainer Alexander Weber war zuletzt mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden, holte der VfR doch sechs Punkte (5:1 bei der SG Gesees/Mistelbach und 2:1 beim Sportring Bayreuth). Gegen den in der Winterpause verstärkten TSV Stadtsteinach plant Weber nun den nächsten Sieg: "Der Gegner ist schwer einzuschätzen. Ich bin aber guter Dinge, dass wir die Partie erfolgreich gestalten, wenn wir an die Leistung des letzten Wochenendes anknüpfen." Noch ungewiss sind die Einsätze von Steffen Klaus (verletzt), Ralf Heisinger (Zerrung) und Bastian Müller (eventuell beruflich verhindert).
Die Stadtsteinacher wissen um die Schwere der Aufgabe, wollen dem FC aber einen harten Kampf bieten. "Das wird ein brisantes Derby, weil in der Winterpause drei Spieler von uns nach Kupferberg gewechselt sind. Der FC hat im neuen Jahr noch kein Spiel verloren, das wird Schwerstarbeit für uns", sagt TSV-Trainer Thomas Wind, der nur auf Johannes Philp (verletzt) verzichten muss.

TSV Stadtsteinach: Bauerschmidt - Jan Vican, Josef Vican, Heiß, Bisani, Fischer, Wohlharn, Dietrich, Lindner, Rucker, Meißner, Frana, Seifferth, Bicak.
FC Kupferberg: Susko - F. Holhut, Seidl, Witzgall, Benda, Heisinger (?), L. Holhut, Klaus (?), B. Maiser, Mösch, Müller (?), Zipfel, Schanz, A. Schuberth, Hain, Weidemann, S. Holhut.

TSV Engelmannsreuth - VfB Kulmbach

Der Metzdorfer Trainer Ralf Carl hadert nach der Winterpause immer wieder mit seiner Mannschaft. Zwar stimmt über weite Strecken die Leistung, doch dann "stellen wir uns leider zu oft selbst ein Bein". Ein Beispiel dafür war die Partie am Ostermontag, als der VfB gegen den direkten Abstiegskonkurrenten TSV Bindlach eine 2:0-Führung verspielte und nur zu einem 2:2-Unentschieden kam.

Nun steht am Sonntag die nächste wichtige Partie an. Mit einem Auswärtssieg würden die Kulmbacher den TSV Engelmannsreuth mit in den Abstiegsstrudel ziehen. Und es gibt etwas gutzumachen: Das Hinspiel verlor der VfB 1:3.

VfB Kulmbach: Dresel, Simon - Maier, Aregai, Letonja, Müller, Kodisch, Reuther, Habtom, Berce, Höfner, Wachter, Potzel, Braunersreuther, Kratzel, Karli
Es fehlen: Tasca (Auslandssemester), Weißfloch (Aufbautraining). ndr