In einer Pressemitteilung aus dem Kulmbacher Rathaus wird Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) wie folgt zitiert: "Die letzten Wochen waren für mich und meine Familie alles andere als einfach. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass alle gegen mich erhobenen Vorwürfe und Anschuldigungen so schnell geprüft und keinerlei Fehlverhalten festgestellt wurde. Die ganze Angelegenheit hat mir aber auch gezeigt, dass ich mich auch im privaten Bereich höchsten Ansprüchen gegenüber gerecht zeigen muss. Seit 13 Jahren versuche ich, die Kräfte in unserer Stadt zu einen, um das Beste für Kulmbachs Entwicklung zu erreichen. Auch in Zukunft stehen wichtige Projekte an: Schaffung von Wohnraum für alle, Bau von neuen Kindergartenplätzen, zweiter Abschnitt im Klinikum, der Bau des Innenstadt-Campus, barrierefreier Bahnhof, Erschließung der Plassenburg und vieles mehr. Ich reiche daher allen politischen Kräften die Hand, um auch weiterhin in Gemeinsamkeit für die Stadt Kulmbach zu arbeiten. Lasst uns zur Sachpolitik zurückkehren."

Schramms Anwalt Karsten Schieseck äußerte sich ebenfalls schriftlich: "Das von einer anonymen und einer Anzeige des SPD-Stadtrats Hans Werther losgetretene Ermittlungsverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Bayreuth nach eingehender Prüfung sämtlicher Vorwürfe aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen eingestellt. Die erhobenen Vorwürfe haben sich nicht bestätigt! Selbst bei den Vorwürfen, die sich schon in verjährten Zeiträumen ereignet haben sollen, erfolgte durch die Staatsanwaltschaft eine detaillierte Prüfung, und es wurden ,darüber hinaus' - so die Staatsanwaltschaft in ihrer Einstellungsverfügung - vorliegende Verjährungen festgestellt. Eine Vielzahl von im Laufe des Verfahrens - auch von Herrn Werther - nachgeschobenen Anwürfen bewegten sich auf der Ebene von Gerüchten und Spekulationen. Hier sah die Staatsanwaltschaft nicht mal einen Anfangsverdacht. Hier wurde - so meine Worte - mit Dreck geworfen, in der Hoffnung, einen Amtsinhaber und politischen Gegner vor einer Wahl zu beschädigen. Um so mehr freut es mich, dass in kürzester Zeit die ausführlichen Ermittlungen einer objektiven Behörde - nämlich unserer Staatsanwaltschaft - zu dem schon benannten und erfreulichen Ergebnis geführt haben."

Auch der Kulmbacher CSU-Stadtverband hat sich schriftlich geäußert. Stellvertretender Vorsitzender Wolfram Brehm schreibt: "Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat das Ermittlungsverfahren gegen den Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm eingestellt. Wir freuen uns sehr, dass die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe schnell aufgegriffen, geprüft und bewertet hat und zu diesem eindeutigen Ergebnis gekommen ist. Die Kulmbacher CSU hat stets darauf vertraut, dass die juristische Beurteilung der unterschiedlichen Sachverhalte zu dieser abschließenden Bewertung kommt. Viele in der Kulmbacher CSU arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit Henry Schramm zusammen und wertschätzen seine Leistungen. Wir waren, sind und bleiben von seiner Integrität überzeugt. Die hervorragende Entwicklung unserer Heimatstadt in den vergangenen 14 Jahren ist ein

Beleg für unsere erfolgreiche Arbeit, die von Henry Schramm vorgelegten Konzepte weisen

den Weg in die Zukunft.Die politischen Mitbewerber in Kulmbach fordern wir auf, nun zur Sachpolitik zurückzukehren. Als Oberzentrum im Herzen Oberfrankens steht Kulmbach vor großen Herausforderungen, die wir als politisch Verantwortliche gemeinsam angehen und meistern müssen. Lasst uns in einen Wettstreit um die besten Ideen und Lösungen eintreten."