Verreisen ist nicht in Zeiten wie diesen. Aber träumen darf man. Und sich ein wenig auf Reiseportalen im Internet herumtreiben, die uns eine Fülle von Hitlisten präsentieren. Die weißesten Ostseestrände, die tiefsten Wälder oder eben auch: die beliebtesten Radwege Deutschlands.

Da mal genauer hinzuschauen lohnt sich. Manches kennt man schon. Und kommt trotzdem ins Staunen. Zum Beispiel bei der Beschreibung des Main-Radweges. Der zieht sich, so steht da zu lesen, am gleichnamigen Fluss entlang. Das, immerhin, haben die Autoren korrekt hinbekommen. Dann aber wird es wirr. Der Radfernweg, so erfahren wir, führt "von Mittelhessen bis tief ins Fichtelgebirge in der Fränkischen Schweiz".

Hä??? Da hat einer in Geografie wohl nicht richtig aufgepasst. Deshalb lesen wir den Rest besonders aufmerksam. Und finden in der Tat noch einen weiteren interessanten Hinweis: Den Donauradweg, so heißt es, fahre man am bequemsten von der Quelle in Richtung Mündung. "Denn die Donau fließt stets ein bisschen bergab."

Ach was!?