Werner Pittroff traut sich was: Nächstes Jahr will er in seinem Gasthaus "Zum Gründla" in Metzdorf sein eigenes Bier herstellen. Die Gasthausbrauerei soll im Saal eingebaut werden. Architekt Dieter Birke-von Schledorn will Ende September den Bauantrag im Rathaus einreichen.

Bis Werner Pittroffs Bieridee Wirklichkeit wird, bis die Gasthausbrauerei fertig ist, wird's freilich noch dauern. Gut ein Jahr, bis nächsten Herbst, schätzt er. Aber in seinem Kopf ist bereits jetzt alles fertig. Im Saal hat er mit vorbereitenden Arbeiten begonnen. Gleich neben der Kegelbahn sollen Sudkessel, Malzmühle und Bierausschank hinkommen. Dort wird dann Braumeister Otmar Müller werkeln - und die Gäste können ihm dann dabei zuschauen, wenn er das Metzdorfer Bier braut.

Hat er sich schon ein Rezept zurechtgelegt? Es soll ein Vollbier werden, mit wenig Kohlensäure, unfiltriert, mittel gehopft und von dunkelgold gelber Farbe, Alkoholgehalt um die fünf Prozent. Vor allem, so Otmar Müller, soll das Bier süffig sein. "Es wird ein handwerklich traditionell gebrautes Bier sein, kein Industriebier", erklärt der Gastwirt, der allein für die Brautechnik mit Kosten von über 100 000 Euro rechnen muss.

Einen ausführlichen Bericht über die Bieridee des "Gründla"-Wirts lesen Sie in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.