Laut Ehrenordnung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zählt das "Verbandsehrenzeichen in Gold" zu den höchsten Auszeichnungen und wird "für eine verdienstvolle 20-jährige Funktionärstätigkeit im Verein oder der Übungsleiter-Gemeinschaft nach 1945" verliehen.

Dass Georg Vetter, der nach 23-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender der SpVgg Windischenhaig im Frühjahr 2014 sein Amt abgab, diesem Anforderungsprofil vollauf gerecht wird, wobei er nie viel Aufhebens um seine vielen Tätigkeiten machte, daran erinnerte BFV-Kreisvorsitzender Manfred Neumeister im Rahmen einer Feierstunde im SpVgg-Sportheim.

Denker und Lenker

So ist Georg "Schorsch" Vetter einer der ganz wenigen heute noch aktiven "Wiedergründungsmitgliedern" der SpVgg, die nach der sechsjährigen Zwangspause von 1985 bis 1991 infolge Spielermangels dem Verein 1991 wieder neues Leben einhauchten. Dabei stand er nicht nur neben dem Platz, sondern auch auf dem Spielfeld seinen Mann und war auch hier dank seiner technischen Fähigkeiten und Übersicht Denker und Lenker. Von 1991 bis ins Frühjahr 2014 stand Georg Vetter als Vorsitzender ununterbrochen an vorderster Front und hat den Verein geprägt und entwickelt wie kaum ein anderer.

Georg Vetter war aber nicht nur Vorsitzender, sondern ist auch heute noch Sportheimwirt, Platzwart und Linienrichter. Nicht nur wegen seiner handwerklichen, sondern auch auf Grund seiner diplomatischen Fähigkeiten ist Georg Vetter unverzichtbar für den Verein.

Auch als Mitorganisator verschiedener Festivitäten hat sich Vetter um das Gemeinwohl verdient gemacht.