Auf dem etwa 528 Meter hohen "Rangen" zwischen Kulmbach und Trebgast steht der Spitzeichener Turm. Unmittelbar neben dem gleichnamigen Dörfchen Spitzeichen erbaut, ist dieser Aussichtsturm sowohl bequem zu Fuß, als auch mit dem Auto optimal erreichbar.

Und genau diese zentrale Lage ist es, die ihn so beliebt macht - lädt er doch auch spontan zu einem kurzen Rundblick ein.

Im Jahr 1927 erbaut

Zurück geht dieser Turmbau aus Stein mit hölzernem Dach-Aufbau auf eine Anregung des Forstrates Eduard Schindhelm. Errichtet wurde er vom Verkehrsverschönerungsverein Kulmbach.

Im Vergleich zu den meisten anderen, in unserer Serie beschriebenen Aussichtstürmen ist der Spitzeichner Turm mit etwa zehn Metern eher niedrig. Doch seine Lage bietet einen weiten Ausblick, weil er auf einer fast baumfreien Hochebene steht.

Die Plassenburg und die umliegenden Täler sieht man zwar nicht, der Blick vom Spitzeichner Turm reicht aber dennoch weit hinaus: So stehen hinter Bad Berneck sowohl Ochsenkopf als auch Schneeberg in ihrer Breitseite Spalier.

Nördlich reihen sich die großen Frankenwaldgemeinden Ludwigschorgast und Wirsberg an der sogenannten "Kulmbacher Linie" auf. Südöstlich kann man zusätzlich noch weit über den Landkreis Bayreuth blicken.

Ganzjährig offen

Da der Turm nie verschlossen ist, lohnt sich während des ganzen Jahres ein Besuch. Aufgrund seiner geringen Höhe ist er schnell bestiegen, und man wird für den Aufstieg mit einem schönen Ausblick belohnt.
Unterhalb des Turmes wurden übrigens ein paar Sitzbänke aufgestellt. Und es breitet sich eine von Bäumen umringte Wiese zum Rasten aus.

So eignet sich der Spitzeichner Turm auch als gutes Wandertags-Ziel für Schulklassen und für Kindergärten.