An das Flanieren in einer Fußgängerzone? Ob in Kulmbach, Bayreuth oder einer anderen Stadt? An den Bummel durch die kleinen Geschäfte und großen Kaufhäuser? An das Probieren der neusten Mode und das Bestaunen der aktuellsten Technik? Den Kaffee zwischendurch in einem netten kleinen Bistro? Und dann am Abend schön noch was essen gehen, ehe man sich wieder auf den Heimweg macht. Das alles unbeschwert ohne Maske und eine Ausgangssperre im Nacken.

Das waren noch Zeiten.

Und heute? Heute ist immer noch Flanieren angesagt. Nur nicht mehr in einer Shopping-Meile.

Beobachten Sie bei Ihrem nächsten Besuch eines Lebensmittelmarkts einmal, wie die Leute den Einkauf dort zelebrieren. Wie bedächtig sie den Einkaufswagen langsam durch die Gänge schieben und die Angebote studieren. Alles genau anschauen. Ganz anders als früher, als schnell durch den Laden gerammelt wurde.

Inzwischen ist der (bei vielen wöchentliche) Einkauf heute das, was der Samstagsbummel früher war. Die Möglichkeit, mal rauszukommen aus dem Alltagstrott. Etwas anderes zu sehen.

Und wenn es nur eine Dose Ravioli ist.