Ein Bandscheibenvorfall hat Stefan Rothert 2004 aus der Bahn geworfen. Seinen Job als Betriebsschlosser musste er aufgeben. "Die Arbeit war für mich zu hart", sagt der 43-Jährige, der als Lastwagenfahrer bei der Firma Horn KG in seinem Heimatort Grafengehaig zunächst weiter beschäftigt wurde. Im Zuge einer Entlassungswelle musste er 2006 dann aber nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit doch seine Papiere nehmen.


Essen ans Bett



Der Job war weg - und auch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich. "Es war eine Zeit, da konnte ich keine zehn Meter mehr laufen. Oft bin nur noch gelegen. Meine Kinder haben mir das Essen dann ans Bett gebracht", erinnert sich Stefan Rothert an die dunklen Tage.

Zu den gesundheitlichen Beschwerden gesellte sich der nicht enden wollende Kampf um Recht und Rente. Stefan Ro thert, der arbeitsunfähig war, hat am 25. Oktober 2006 den ersten Antrag auf Rente wegen Voll erwerbsminderung gestellt. Die Rente wurde gewährt, allerdings nur für sechs Monate.

Stefan Rothert hat sich zurück ins normale Leben gekämpft und ist heute als Triebwagenführer im Regionalverkehr der Bahn tätig. Ohne die Hilfe des Sozialverbands VdK hätte er das nicht geschafft, sagt der Grafenhaiger.

Mehr über seinen Kampf und die Unterstützung, die er durch den VdK erhalten hat, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Bayerischen Rundschau.