"Schlaf, Kindlein, schlaf..." Das sagt sich so leicht, das singt sich so schön. Was aber, wenn das Kindlein gar nicht daran denkt zu schlafen? Wenn es wieder und wieder nach "PapiMamiSchnulli" verlangt oder ohne Anzeichen von Müdigkeit bis spät in die Nacht fröhlich vor sich hin brabbelt?

Eltern können da leicht verzweifeln. Bis sie, irgendwann, zufällig, die Entdeckung machen, dass alles ganz anders ist, sobald das Baby im Auto sitzt. Es ruckelt, es schaukelt, es brummt. Das Kindlein tut die Augen zu und schlummert engelsgleich.

Ich gebe es zu: Auch ich bin früher manche Runde mit dem Auto gefahren in der (berechtigten) Hoffnung, irgendwann zwei friedlich schlafende Kinder in ihr Bettchen tragen zu können.

Das kann man sich jetzt sparen. Der Autohersteller Ford hat einen Fahrsimulator für Babys entwickelt: eine Wiege, die Fahrgeräusche, leichtes Schaukeln und vorbeihuschende Straßenlaternen simuliert.

"Max Motor Dreams" heißt dieses Wunderwerk der Technik, und es soll wegen der außerordentlich guten Resonanz bald in Serie gehen. Steuerbar ist der Fahrsimulator per App.

Nicht bekannt ist bisher, ob sich da auch verschiedene Autotypen programmieren lassen, je nachdem, was das schlafunwillige Kindlein bisher gewohnt war.

Bei meinen Kindern hätte es seinerzeit das Programm "Alter VW mit kaputtem Auspuff" sein müssen. In einem neuen Ford hätten die kein Auge zugetan!