Am Donnerstag ist es soweit: Das Kulmbacher Freibad öffnet seine Pforten. Es ist die letzte Saison ohne Sprungturm, denn schon ab dem Sommer 2019 wird den Besuchern ein Fünf-Meter-Turm zur Verfügung stehen. Der, so haben die Stadtgremien beschlossen, wird für 1,4 Millionen Euro zwischen der breiten Rutsche und dem Standort des früheren Sprungturms errichtet.


Verkaufsraum wurde entkernt

Doch auch vor der Saison 2018 wurde in die Kulmbacher Freizeitanlage wieder kräftig investiert, wie Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) und der Leiter der Stadtwerke, Stephan Pröschold, bei einem Pressegespräch mitteilten. So wurde die im Technikgebäude integrierte Toilettenanlage ebenso saniert wie der Kiosk, der ein ganz neues Erscheinungsbild hat. In den Kiosk wurden 100 000 Euro investiert. Der Verkaufsraum wurde entkernt und neu gestaltet. Essen- und Getränkeausgabe sind jetzt getrennt angeordnet, Kasse und Eistheke direkt erreichbar.
Die Zeiten, in denen Besucher Schlange standen, sollen damit möglichst der Vergangenheit angehören. Pächter Andreas Opel will nicht nur Currywurst und Pommes anbieten, sondern erstmals auch Salate, Smoothies und Tagesgerichte.
Dass das Freibad, das aus den 70er-Jahren stammt, auch in den kommenden Jahren schrittweise weiter saniert werden wird, stellte Stephan Pröschold fest.


Keine Preiserhöhung

Wie OB Schramm machte er darauf aufmerksam, dass die Eintrittspreise auch diesmal nicht erhöht worden sind. Die Einzelkarte kostet für Erwachsene 2,50 Euro, für Jugendliche 1,25 Euro, die Saisonkarte 22 beziehungsweise 44 Euro.

Auch in dieser Saison sind wieder besondere Veranstaltungen geplant. So findet am 23. Juni das inzwischen siebte Kulmbacher Drachenrennen statt. Auch das Spielmobil des Kreisjugendrings wird an zwei Nachmittagen wieder Station im Freibad machen.