Bei der Kulmbacher Ballnacht in der Stadthalle wurde die Old Beertown Jazzband mit dem Kulturpreis der Kulmbacher Serviceclubs ausgezeichnet. Udo Koch (Posaune und Gesang), Bernd Meile (Saxophon), Wolfgang Igler (Banjo), Harald Hensel (Trompete), Heinz Haueisen (Klarinette), Jochen Haueisen (Schlagwerk) und Konrad Fischer Andreassohn (Bass ) nahmen die Auszeichnung aus den Händen von Kiwanis-Präsidentin Annegret Pachler entgegen.
"Der mit 3000 Euro dotierte Kulturpreis ist eine große Anerkennung für unsere mittlerweile 28 Jahre andauernden musikalischen Aktivitäten, eine Bestätigung unserer kulturellen Bemühungen über die oberfränkischen Grenzen hinaus", sagte Fischer Andreassohn und erinnerte an die Anfänge: "Wir waren das erste Ensemble, das Mitte der achtziger Jahre New Orleans-Jazz in die Bierstadt brachte."
Landrat Klaus Peter Söllner brachte in seiner Laudatio große Wertschätzung zum Ausdruck: "Ihr seid die Stimme der Südstaaten mit fränkischem Touch, Repräsentanten der Stadt und des Landkreises Kulmbach, agil, dynamisch und jung geblieben." Die Konzerte in Schloss Thurnau, die Moonlight-Serenaden auf Schloss Wernstein und die Open-Airs seien unvergessen. "Wir alle freuen uns auf weitere gelungene Auftritte", versicherte Söllner. Die Old Beertown Jazzband sei es gewesen, die schon vor dem Mauerfall Kontakte zur Sächsischen Staatskapelle in Dresden knüpfte. "1988 fuhren 500 Kulmbacher mit dem Dixie-Express in die historische Stadt, daraus entwickelte sich eine enge Freundschaft mit der Semperhouse-Band Dresden."