Dass sich die Werkbühne heuer den 1930 uraufgeführten Schwank "Im weißen Rössl" von Oskar Blumenthal vornimmt, hat auch mit der neuen Umgebung zu tun, in der dieser aufgeführt wird: Nach zwei Jahren im "Dreefs" zieht die Werkbühne diesmal innerhalb Marktrodachs um und findet im "Restaurant Stegner's" eine neue Heimat (wir berichteten). "Im Dreefs hatten wir ja eine Fabrikhalle, in der man die Bühne hinstellen kann wo man will", erklärt Regisseur Daniel Leistner. "Jetzt haben wir den Saal eines Gasthauses, in dem es im Grunde keine Bühne gibt." Lediglich ein Drittel des Raums ist dort rund 20 Zentimeter erhöht.

Derzeit experimentieren die Darsteller der acht Sprechrollen noch, wie der Raum möglichst effektiv genutzt werden kann. "Ich entwickel das nach Gefühl", so Leistner, der auch für die Textbearbeitung des Stücks zuständig ist. "Dadurch, dass Bühne und Zuschauerraum nahezu verschmelzen, überträgt sich die Wirtshausatmosphäre hoffentlich aufs Publikum."

Wie das Stück letztlich präsentiert wird, steht zwar noch nicht fest, der 52-Jährige hat aber schon genaue Vorstellungen. Wie diese aussehen, was er sich vom neuen Veranstaltungsort erhofft und weshalb die Darsteller derzeit noch in Privaträumen üben müssen, lesen Sie hier auf unserem Online-Portal inFrankenPLUS.

Karten: Die Premiere am 2. März ist zwar bereits ausverkauft, für die Vorstellungen am 3., 4., 9., 10., 11., 16., 17. und 18. März sind aber noch Tickets zu haben. Erhältlich sind diese online unter www.werkbuehne-kronach.de. Dort sind auch die Vorverkaufsstellen zu finden.