Schon Anfang Dezember ist die Grundschule in Ludwigsstadt wieder zur Umweltschule ernannt worden. Jetzt, da die Sonne wieder länger scheint, darf die Umweltfahne alle Ankömmlinge an der Schule vom Mast aus wieder willkommen heißen.
Im vergangenen Schuljahr hatte sich die Grundschule mit folgenden Themen beworben: Thema 1 - Lebensraum Wasser. Klasse 1 nahm am Projekt Klasse 2000 zur Förderung der Gesundheit, zur Vorbeugung von Gewalt und Sucht teil. Zum Thema "Gesunde Ernährung" gehört auch "gesund trinken".
Nach einer Umfrage über die Trinkgewohnheiten der Kinder wurden verschiedene Durstlöscher getestet und Wasser als bester Durstlöscher erkannt. Dass der menschliche Körper zum größten Teil aus Wasser besteht, erstaunte die Tester.
Die Klasse 3 widmete sich der Sauberkeit des nahen Haßbaches. Hierfür kamen Doris und Jonas mit dem Aquamobil der DLRG. Die Schüler bestimmten Wasserqualität und Gewässergüte und erfuhren Ursachen für Gewässerverschmutzung. Mit der Ausrüstung eines Bachforschers ging es an die Arbeit. Becherlupen sicherten "Beute". Steinfliegenlarven, Flohkrebse, Hundeegel, Wasserasseln, Röhrenwürmer, Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven sowie Teichmuscheln und Schnecken waren die Ausbeute. Im Klassenzimmer wurde mit den Ergebnissen eine Gemeinschaftsarbeit gestaltet.
Die Klasse 4 stellte fest, dass Wasser mehr ist als eine Flüssigkeit. Eisregeltraining mit der DLRG stand auf dem Programm. Im Versuchslabor stellte man fest, dass Wasser Dinge schwimmen oder sinken lässt, dass Wasser sich wölbt und mit Spülmittel diese Haut zerstört wird und dass man mit Wasser im Glas Töne erzeugen kann.
Wie viel Wasser verbraucht ein Mensch am Tag? Tipps zum sparsamen Umgang mit dem kostbaren Nass wurden im Plenum erörtert und in einer Tabelle festgehalten. Ein Besuch in der örtlichen Kläranlage ist noch geplant. Ebenso wird noch eine Führung in der Ködeltalsperre durchgeführt.
Das zweite Thema hieß "Unsere Schulumgebung wird zum Klassenzimmer". Die erste Klasse hatte im Winter täglich einen kleinen Gast. Ein Eichhörnchen besuchte das Futterhäuschen vor dem Klassenzimmer. Eichhörnchen wurden gemalt, geknetet, mit Nüssen versorgt, seine Spuren im Schnee verfolgt und im neuen Buchstaben Ei eingebunden.
Die Klasse 2 begab sich auf Wiesenexkursion mit Frau Schwarzmeier, der Expertin des Jugendwaldheimes Lauenstein. Kräutersammlungen wurden in Waldbüchern eingeklebt, Kräutersuppe gekocht und verspeist. Die Klasse 3 dokumentierte die Entstehung des Grünen Klassenzimmers, gleichzeitig Naturbühne, auf dem Schulgelände.
Das verschüttete Feuchtbiotop sollte umgestaltet werden. Mit Hilfe einer Schülermutter, von Beruf Architektin, erarbeiteten die Theatergruppe und die dritte Klasse ein Konzept, einen Flyer für die Spendensammlung und machte mit einem Theaterstück im Wald in Lauenstein ordentlich Werbung. Bürgermeister Ehrhardt und Vertreter der Bayerischen Forstverwaltung unterstützten das Projekt.
Nachdem Eltern, Schüler und viele andere Helfer sich einbrachten und die heimische Wirtschaft großzügig spendete, konnte die Naturbühne festlich eingeweiht werden.
Zur Auftaktfeier "Frankenwald, Waldgebiet des Jahres 2017" trat die Theatergruppe mit dem selbst geschriebenen Stück "So soll es bleiben", ein Stück über nachhaltige Forstwirtschaft, in Neufang auf. Herr Körlin von der Forstverwaltung sagte nach diesem Auftritt noch Holz für die Podeste zu.
Klasse 4 pflanzte einen Maronibaum auf dem Schulgelände. Der jedes Jahr ausgelobte Ehrenpreis des Landkreises ging diesmal an den Rennsteig. Landrat Marr ließ es sich nicht nehmen und pflanzte mit Herrn Kratkai vom Obst- und Gartenbauverein und Bürgermeister Ehrhardt diesen Baum. red
Im vergangenen Schuljahr hatte sich die Grundschule mit folgenden Themen beworben: Thema 1 - Lebensraum Wasser. Klasse 1 nahm am Projekt Klasse 2000 zur Förderung der Gesundheit, zur Vorbeugung von Gewalt und Sucht teil. Zum Thema "Gesunde Ernährung" gehört auch "gesund trinken".
Nach einer Umfrage über die Trinkgewohnheiten der Kinder wurden verschiedene Durstlöscher getestet und Wasser als bester Durstlöscher erkannt. Dass der menschliche Körper zum größten Teil aus Wasser besteht, erstaunte die Tester.
Die Klasse 3 widmete sich der Sauberkeit des nahen Haßbaches. Hierfür kamen Doris und Jonas mit dem Aquamobil der DLRG. Die Schüler bestimmten Wasserqualität und Gewässergüte und erfuhren Ursachen für Gewässerverschmutzung. Mit der Ausrüstung eines Bachforschers ging es an die Arbeit. Becherlupen sicherten "Beute". Steinfliegenlarven, Flohkrebse, Hundeegel, Wasserasseln, Röhrenwürmer, Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven sowie Teichmuscheln und Schnecken waren die Ausbeute. Im Klassenzimmer wurde mit den Ergebnissen eine Gemeinschaftsarbeit gestaltet.
Im Versuchslabor
Die Klasse 4 stellte fest, dass Wasser mehr ist als eine Flüssigkeit. Eisregeltraining mit der DLRG stand auf dem Programm. Im Versuchslabor stellte man fest, dass Wasser Dinge schwimmen oder sinken lässt, dass Wasser sich wölbt und mit Spülmittel diese Haut zerstört wird und dass man mit Wasser im Glas Töne erzeugen kann. Wie viel Wasser verbraucht ein Mensch am Tag? Tipps zum sparsamen Umgang mit dem kostbaren Nass wurden im Plenum erörtert und in einer Tabelle festgehalten. Ein Besuch in der örtlichen Kläranlage ist noch geplant. Ebenso wird noch eine Führung in der Ködeltalsperre durchgeführt.
Das zweite Thema hieß "Unsere Schulumgebung wird zum Klassenzimmer". Die erste Klasse hatte im Winter täglich einen kleinen Gast. Ein Eichhörnchen besuchte das Futterhäuschen vor dem Klassenzimmer. Eichhörnchen wurden gemalt, geknetet, mit Nüssen versorgt, seine Spuren im Schnee verfolgt und im neuen Buchstaben Ei eingebunden.
Die Klasse 2 begab sich auf Wiesenexkursion mit Frau Schwarzmeier, der Expertin des Jugendwaldheimes Lauenstein. Kräutersammlungen wurden in Waldbüchern eingeklebt, Kräutersuppe gekocht und verspeist. Die Klasse 3 dokumentierte die Entstehung des Grünen Klassenzimmers, gleichzeitig Naturbühne, auf dem Schulgelände.
Das verschüttete Feuchtbiotop sollte umgestaltet werden. Mit Hilfe einer Schülermutter, von Beruf Architektin, erarbeiteten die Theatergruppe und die dritte Klasse ein Konzept, einen Flyer für die Spendensammlung und machte mit einem Theaterstück im Wald in Lauenstein ordentlich Werbung. Bürgermeister Ehrhardt und Vertreter der Bayerischen Forstverwaltung unterstützten das Projekt.
Nachdem Eltern, Schüler und viele andere Helfer sich einbrachten und die heimische Wirtschaft großzügig spendete, konnte die Naturbühne festlich eingeweiht werden.
Zur Auftaktfeier "Frankenwald, Waldgebiet des Jahres 2017" trat die Theatergruppe mit dem selbst geschriebenen Stück "So soll es bleiben", ein Stück über nachhaltige Forstwirtschaft, in Neufang auf. Herr Körlin von der Forstverwaltung sagte nach diesem Auftritt noch Holz für die Podeste zu.
Klasse 4 pflanzte einen Maronibaum auf dem Schulgelände. Der jedes Jahr ausgelobte Ehrenpreis des Landkreises ging diesmal an den Rennsteig. Landrat Marr ließ es sich nicht nehmen und pflanzte mit Herrn Kratkai vom Obst- und Gartenbauverein und Bürgermeister Ehrhardt diesen Baum. red