Corona-Infektion bei der Sparkasse in Oberfranken: Ein Mitarbeiter der Sparkasse Kulmbach-Kronach hat sich mit dem Coronavirus infiziert und wurde positiv getestet. Das gab das Vorstandsbüro der Bank am Mittwochnachmittag (29. Juli 2020) bekannt. Als Folge werden 15 Filialen in den Landkreisen Kronach und Kulmbach vorübergehend geschlossen. 

Update vom 04.08.2020, 13.00 Uhr: Aufatmen bei der Sparkasse - Tests negativ

Aufatmen bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach: Alle Corona-Tests bei den 100 Mitarbeitern waren negativ. Das erklärte am Montag Pressesprecherin Daniela Krüger. Am Samstag lagen die letzten Testergebnisse vor. Seit Montag sind die Sparkassen-Filialen alle wieder geöffnet. "Wir sind sehr erleichtert, dass die Sache gut ausgegangen ist", betont Daniela Krüger. Und: "Der Fall hat gezeigt, dass Corona immer noch allgegenwärtig ist."

Update vom 31.07.2020, 10.30 Uhr: Zweiter Corona-Test negativ - Filialen sollen wieder öffnen

Die  Sparkasse Kulmbach-Kronach, die nach einem Corona-Verdacht  bei einem Mitarbeiter mehrere Filialen vorsorglich geschlossen hatte,  hat  Entwarnung gegeben.  Der  Ersttest bei dem Mitarbeiter sei positiv gewesen, der  zweite Test  jedoch negativ.

Sowohl bei allen angeordneten als auch bei allen freiwilligen Tests gebe es derzeit keinen positiven Fall (aktuell circa ein Drittel von insgesamt 100 vorliegend). Die vom Gesundheitsamt angewiesene Quarantänemaßnahme bei den sogenannten Kontaktpersonen-I bleibe nach jetzigem Stand aber weiterhin gültig. Hiervon betroffen seien  circa 30  Mitarbeiter.

Geschlossene Filialen öffnen am Montag wieder

„Nach derzeitigem Stand öffnen ab Montag, 03.08.2020, wieder alle unsere vorübergehend geschlossenen Filialen, da dann alle Testergebnisse vorliegen. Damit war nur an drei Tagen der reguläre Geschäftsbetrieb in den Geschäftsstellen ,eingeschränkt’. Alle unsere Mitarbeitenden, die von dieser vorsorglichen Maßnahme betroffen waren, waren weiterhin im Homeoffice tätig und für unsere Kunden telefonisch erreichbar“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Schutz der Mitarbeiter und der Kunden werde auch zukünftig oberste Priorität in der Sparkasse haben. Die aktuelle Situation zeige, dass im Umgang mit dem Coronavirus weiterhin höchste Vorsicht geboten ist.  Man  werde die technischen Möglichkeiten über Video- und Telefonkonferenzen, die die Tätigkeit im Homeoffice erleichtern, weiterhin intensiv nutzen.  Hiervon profitierten  auch Teilzeitkräfte. Wörtlich heißt es: „Der weitere Ausbau der Homeoffice-Möglichkeit wird ein zentraler Baustein der Arbeitswelt von morgen auch in unserer Sparkasse sein."

Ursprüngliche Meldung vom 29. Juli 2020: Corona-Fall in Sparkasse Kulmbach-Kronach

"In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurden umgehend alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Nach Ermittlung der Kontaktpersonen haben wir uns - zum Schutz unserer Mitarbeitenden und Kunden - dazu entschlossen, vorsorglich verschiedene Geschäftsstellen bis auf Weiteres zu schließen", heißt es in der Pressemitteilung der Sparkasse.

Diese Filialen sind betroffen

Im Landkreis Kronach sind nur vier Geschäftsstellen von der vorübergehenden Schließung betroffen. Das sind die Sparkassen-Filialen in Küps, Nordhalben, Steinwiesen und Stockheim. Im Nachbarlandkreis müssen sogar elf Geschäftsstellen coronabedingt geschlossen bleiben: Kulmbach-Galgenberg, Himmelkron, Kupferberg, Mainleus, Marktleugast, Marktschorgast, Neudrossenfeld, Neuenmarkt, Presseck, Stadtsteinach und Untersteinach.

Warum sich die Schließungen über ein Gebiet von Nordhalben bis Neudrossenfeld recht sprunghaft verteilen, erklärt Daniela Krüger, Büroleiterin des Vorstands. Demnach sind bei einer Schulung und bei Sitzung der Sparkasse viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilen des Geschäftsgebiets zusammengekommen, darunter auch der infizierte Mitarbeiter.

Vorsorglich arbeiten nun alle Kontaktpersonen von zuhause aus und etwa 100, davon einige auf freiwilliger Basis, lassen sich auf eine mögliche Covid-19-Erkrankung testen. Bei den beiden hausinternen Veranstaltungen wurden alle hygienischen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten, versichert Büroleiterin Krüger. Die Veranstaltungen mit etwa 70 Teilnehmern hat das Geldinstitut in der Eventarena in Himmelkron durchgeführt, erklärt Büroleiterin Krüger. Dort sei genug Platz, um die Hygienevorschriften einzuhalten.

Die Hauptfilialen in Kronach und Kulmbach bleiben weiterhin geöffnet. Auch die Kundenservice-Hotline unter den beiden Nummern 09261/660-0 und 09221/885-0 bleibt erreichbar. In den geschlossenen Geschäftsstellen stehen sowohl die Geldautomaten als auch die Briefkästen weiterhin zur Verfügung.