Wie heißt es so schön: Das Beste kommt zu Schluss. Wenn es dieses Sprichwort nicht schon geben würde, müsste man es glatt erfinden angesichts des furiosen Narrenfinales am Rosenmontag in Mimetz. Normalerweise ist ja der "Krouha-Fasching" "berühmt-berüchtigt" für Spaß, Unterhaltung und Musik bis zum Umfallen. Doch in der proppenvollen Turnhalle hätte man am Montag an manchen Stellen kaum noch umfallen können, selbst wenn man zum Stehen nicht mehr in der Lage gewesen wäre.

Das fast ausnahmslos maskierte Publikum kam in Strömen - und zwar in allen Altersklassen. Man saß "kuschelig" eng beisammen, ganz auf Augenhöhe mit den Akteuren. Gemeinsam wurde geschunkelt, gesungen, getanzt und gelacht. Durch die "Super-Gaudi" führten "Oberkrouha" Sabine Sander und "Krouha-Mo" Hans-Peter Laschka, die immer wieder lautstark ein dreifaches "Mimetz za, za" anstimmten.