Während die Obere Stadt und die Festung Rosenberg wie erhofft in den buntesten Farben erleuchten, hat Markus Stirn allen Grund, zu strahlen. "Bis jetzt habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen", freut sich der Projektleiter von "Kronach leuchtet". Der Lichtweg sei stimmig und die Besucher könnten entspannt über die Pflastersteine flanieren. "Das Konzept geht meines Erachtens auf."

Derzeit werden die Besucherzahlen der ersten drei Veranstaltungstage noch ausgewertet, doch schon am Montag zeichnete sich ab, dass mehr Gäste als im Vorjahr den Lichtweg beschritten. "Der Freitag war dieses Jahr deutlich stärker, der Samstag und Sonntag ungefähr gleich", so Stirn. Er vermutet, dass die positiven Besucherzahlen auch dem sonnigen Wetter des Wochenendes zu verdanken sind. "Wir hatten ja nur mal am Sonntag kurz Regen, der wegen der Hitze aber schnell wieder verdunstet war."

Besonders begehrt sind bei den Besuchern die Mohnblüten als Fotomotiv, die auf der Festungswiese gegen Ende des Lichtwegs warten, hat der Projektleiter beobachtet. "Den Kronachern ist es zudem sehr wichtig, dass der Bergfried wieder scheint,das Althergebrachte wieder erkennbar ist", fügt Stirn hinzu.
Nun hofft er, dass das Wetter dem Lichtfestival auch in den verbleibenden Abenden und Nächten bis zum 6. Mai gewogen ist: "Aber da sehen die Prognosen ja recht gut aus", ist der Projektleiter optimistisch.

Unser Redakteur Marian Hamacher hat "Kronach leuchtet" heuer erstmals besucht. Wie er das Lichtevent erlebt hat, lesen Sie hier bei inFrankenPLUS.