Livemusik hören und einen guten Schoppen genießen: Das konnten alle Weinliebhaber am Wochenende beim Kronacher Weinfest im Stadtgraben. Begünstigt durch das traumhafte Wetter erlebte das stimmungsvolle Sommer-Highlight einen bislang nie dagewesenen Besucheransturm. Die vielen Gäste genossen das stimmungsvolle Ambiente besonders in den Abend- und Nachstunden, wenn der Stadtgraben mit unzähligen Leuchten in ein buntes Licht getaucht wird.
Dass die Freiluft-Veranstaltung bereits zum 65. Mal stattfinden und somit ein halbrundes Jubiläum feiern konnte, ist insbesondere den Kronacher Musikanten und dem Jugendorchester Kronach - unter Vorsitz von Günter Soja - zu verdanken. Bereits zum 19. Mal richteten diese das Weinpatenfest der Stadt Kronach aus, das ebenso lange nun schon im Stadtgraben abgehalten wird. In den ersten Auflagen fand das Fest noch in der Jahns-Allee statt; später unter anderem beim Turnerheim beziehungsweise auf dem Kronacher Marktplatz, bevor es schließlich in den Stadtgraben ging.
Das Fest erfolgt in guter Zusammenarbeit mit der Rhodter Winzergenossenschaft.Der Partnerschaft mit der pfälzischen Weinbauerngemeinde Rhodt unter Rietburg sind dabei nicht nur der edle Rebensaft und kulinarische Spezialitäten zu verdanken, die Jahr für Jahr auf dem Weinfest zu genießen sind, sondern auch eine weitere schöne Tradition: die Wahl einer Kronacher Weinkönigin - und das an der Bier- und Burgenstraße liegenden Lucas-Cranach-Stadt!
2001 wurde nach einer davor 50 Jahre währenden"wilden Weinpartnerschaft" eine offizielle Partnerschaft besiegelt. Der alljährliche Besuch im schönen Rhodt ist dann auch stets das unbestrittene Highlight in der Regentschaft der Kronacher Weinkönigin, die aber auch bei anderen Anlässen für majestätischen Glanz sorgen wird.
Gewählt wird die Regentin traditionell am Samstagabend zu bereits fortgeschrittener Stunde. Heuer gab es erfreulicherweise gleich fünf Bewerberinnen um den Traubenthron. Die jungen Damen stellten sich zunächst auf der Bühne und im Anschluss persönlich an den Tischen vor. Um circa 22.30 Uhr verkündete Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein schließlich das Ergebnis: Insgesamt 438 Stimmen waren abgegeben worden, davon entfielen 145 auf Thasia Holzmann. Die anderen vier Bewerberinnen lagen eng beieinander. Mit 79 beziehungsweise 62 Stimmen wurden Nadja Müller und Carina Hader zu Wein-Prinzessinnen. Ebenfalls zur Wahl hatten sich Verena Binder und die Weinprinzessin des Vorjahrs, Christina Seegenschmiedt, gestellt.
Dass Thasia Holzmann an diesem Abend zu königlichen Würden kommen würde, hatte sie wenige Stunden vorher noch nicht einmal geahnt. "Meine Freundin Verena und ich wollten uns eigentlich nur einen schönen entspannten Abend machen", erzählt die Kronacherin. Spontan hätten sich beide dann zur Wahlgestellt. Dass sie von den Besuchern als neue Weinkönigin gewählt wurde, freue sie sehr und erfülle sie schon mit etwas Stolz. Schließlich handele es sich dabei um eine sehr ehrenvolle Aufgabe, bei der man Kronach bei verschiedenen Terminen in der Öffentlichkeit repräsentiere. Dass ihr das Amt viel Freude machen wird, ist die 27-Jährige überzeugt, die auch in ihrem Beruf als Lehrerin (Deutsch und Geschichte) viel mit Menschen zu tun hat. "Ein Faible für Wein hatte ich schon immer. Ich ziehe Wein Bier vor, obwohl man das bei uns vielleicht gar nicht so laut sagen darf", lacht die neue Regentin, die bereits während ihres Studiums schon für verschiedene Weingüter gearbeitet hat.
Den Wein und ihre Heimatstand will sie würdevoll vertreten, wobei ihre Kleiderwahl noch nicht feststeht. "Ich möchte im fränkischen Bereich Akzente setzen", verrät die neue Regentin, dass sie nicht unbedingt wie ihre Vorgängerinnen auf ein "bayerisches" Dirndl setzen, sondern das Fränkische in den Vordergrund stellen will.
Günter Soja, Vorsitzender des Jugendorchesters Kronach, wie auch Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein hatten die Gäste eingangs zum Weinfest willkommen geheißen. Beide zollten allen Bewerberinnen großen Respekt für ihre Teilnahme. Sehr freuten sie sich, dass wieder eine stattliche Abordnung aus der Wein-Partnerstadt Rhodt unter Rietburg mit Ortsbürgermeister Torsten Engel und Weinprinzessin Sophie aus Weyher den Weg nach Kronach gefunden hatten. Auch eine Abordnung aus der ungarischen Partnerstadt Kiskunhalas feierte gerne mit.
Für süffige Wein-Stimmung sorgten am Samstag in bewährter Art und Weise die "Original Heidelbergler" aus Schmölz mit herzerfrischender traditioneller Volksmusik. Bereits am Freitagabend hatte die von den Büttenabenden der Kroniche Fousanaocht bekannte "TomTomBand" das Publikum mit Oldies, Pop, Schlagern und handgemachter Musik aus sechs Jahrzehnten bestens unterhalten.
Stimmungsvolle Unterhaltungsmusik gibt es auch am Sonntag. Zunächst spielt das Stadtorchester aus der ungarischen Kronacher Partnerstadt Kiskunhalas auf, bevor das Kids-Orchester und das "Jugendorchester Kronach" ihren großen Auftritt hat. Abends sollen die "Kronacher Musikanten" für den musikalischen Kehraus sorgen.
Weinköniginnen seit der Jahrtausendwende waren bisher Viktoria Schneider (2000 bis 2003), Tina Porzelt (2003 bis 2006), Maike Müller (2006 und 2008), Christina Thierauf (2007), Katrin Barnickel (2009 und 2010), Jasmin Lang (2011), Sonja Schmiedel (2012), Daniela Krüger (2013), Jana Schmidt (2014), Sarah Buckreus (2015), Gina Zapf (2016 und 2017), Thasia Holzmann (2018).
Dass die Freiluft-Veranstaltung bereits zum 65. Mal stattfinden und somit ein halbrundes Jubiläum feiern konnte, ist insbesondere den Kronacher Musikanten und dem Jugendorchester Kronach - unter Vorsitz von Günter Soja - zu verdanken. Bereits zum 19. Mal richteten diese das Weinpatenfest der Stadt Kronach aus, das ebenso lange nun schon im Stadtgraben abgehalten wird. In den ersten Auflagen fand das Fest noch in der Jahns-Allee statt; später unter anderem beim Turnerheim beziehungsweise auf dem Kronacher Marktplatz, bevor es schließlich in den Stadtgraben ging.
Das Fest erfolgt in guter Zusammenarbeit mit der Rhodter Winzergenossenschaft.Der Partnerschaft mit der pfälzischen Weinbauerngemeinde Rhodt unter Rietburg sind dabei nicht nur der edle Rebensaft und kulinarische Spezialitäten zu verdanken, die Jahr für Jahr auf dem Weinfest zu genießen sind, sondern auch eine weitere schöne Tradition: die Wahl einer Kronacher Weinkönigin - und das an der Bier- und Burgenstraße liegenden Lucas-Cranach-Stadt!
2001 wurde nach einer davor 50 Jahre währenden"wilden Weinpartnerschaft" eine offizielle Partnerschaft besiegelt. Der alljährliche Besuch im schönen Rhodt ist dann auch stets das unbestrittene Highlight in der Regentschaft der Kronacher Weinkönigin, die aber auch bei anderen Anlässen für majestätischen Glanz sorgen wird.
Gewählt wird die Regentin traditionell am Samstagabend zu bereits fortgeschrittener Stunde. Heuer gab es erfreulicherweise gleich fünf Bewerberinnen um den Traubenthron. Die jungen Damen stellten sich zunächst auf der Bühne und im Anschluss persönlich an den Tischen vor. Um circa 22.30 Uhr verkündete Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein schließlich das Ergebnis: Insgesamt 438 Stimmen waren abgegeben worden, davon entfielen 145 auf Thasia Holzmann. Die anderen vier Bewerberinnen lagen eng beieinander. Mit 79 beziehungsweise 62 Stimmen wurden Nadja Müller und Carina Hader zu Wein-Prinzessinnen. Ebenfalls zur Wahl hatten sich Verena Binder und die Weinprinzessin des Vorjahrs, Christina Seegenschmiedt, gestellt.
Dass Thasia Holzmann an diesem Abend zu königlichen Würden kommen würde, hatte sie wenige Stunden vorher noch nicht einmal geahnt. "Meine Freundin Verena und ich wollten uns eigentlich nur einen schönen entspannten Abend machen", erzählt die Kronacherin. Spontan hätten sich beide dann zur Wahlgestellt. Dass sie von den Besuchern als neue Weinkönigin gewählt wurde, freue sie sehr und erfülle sie schon mit etwas Stolz. Schließlich handele es sich dabei um eine sehr ehrenvolle Aufgabe, bei der man Kronach bei verschiedenen Terminen in der Öffentlichkeit repräsentiere. Dass ihr das Amt viel Freude machen wird, ist die 27-Jährige überzeugt, die auch in ihrem Beruf als Lehrerin (Deutsch und Geschichte) viel mit Menschen zu tun hat. "Ein Faible für Wein hatte ich schon immer. Ich ziehe Wein Bier vor, obwohl man das bei uns vielleicht gar nicht so laut sagen darf", lacht die neue Regentin, die bereits während ihres Studiums schon für verschiedene Weingüter gearbeitet hat.
Andere Akzente
Den Wein und ihre Heimatstand will sie würdevoll vertreten, wobei ihre Kleiderwahl noch nicht feststeht. "Ich möchte im fränkischen Bereich Akzente setzen", verrät die neue Regentin, dass sie nicht unbedingt wie ihre Vorgängerinnen auf ein "bayerisches" Dirndl setzen, sondern das Fränkische in den Vordergrund stellen will.Günter Soja, Vorsitzender des Jugendorchesters Kronach, wie auch Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein hatten die Gäste eingangs zum Weinfest willkommen geheißen. Beide zollten allen Bewerberinnen großen Respekt für ihre Teilnahme. Sehr freuten sie sich, dass wieder eine stattliche Abordnung aus der Wein-Partnerstadt Rhodt unter Rietburg mit Ortsbürgermeister Torsten Engel und Weinprinzessin Sophie aus Weyher den Weg nach Kronach gefunden hatten. Auch eine Abordnung aus der ungarischen Partnerstadt Kiskunhalas feierte gerne mit.
Stimmungsvolle Unterhaltungsmusik
Für süffige Wein-Stimmung sorgten am Samstag in bewährter Art und Weise die "Original Heidelbergler" aus Schmölz mit herzerfrischender traditioneller Volksmusik. Bereits am Freitagabend hatte die von den Büttenabenden der Kroniche Fousanaocht bekannte "TomTomBand" das Publikum mit Oldies, Pop, Schlagern und handgemachter Musik aus sechs Jahrzehnten bestens unterhalten.Stimmungsvolle Unterhaltungsmusik gibt es auch am Sonntag. Zunächst spielt das Stadtorchester aus der ungarischen Kronacher Partnerstadt Kiskunhalas auf, bevor das Kids-Orchester und das "Jugendorchester Kronach" ihren großen Auftritt hat. Abends sollen die "Kronacher Musikanten" für den musikalischen Kehraus sorgen.